Midas Pharma GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
200+
Mitarbeiter
Midas Pharma GmbH im Überblick
Midas Pharma GmbH in Ingelheim am Rhein, Rheinland-Pfalz, wurde im Jahr 2004 gegründet und hat sich seither als bedeutender Akteur in der pharmazeutischen Industrie etabliert. Das Unternehmen spezialisiert sich auf Contract Research (CRO) und Contract Manufacturing (CMO) Dienstleistungen für die globale Pharmaindustrie. Dabei bietet Midas maßgeschneiderte Lösungen, die auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden abgestimmt sind. Der Standort Ingelheim ist strategisch vorteilhaft, da er die Nähe zu Boehringer Ingelheim aufweist, welches als das weltweit größte private Pharmaunternehmen gilt. Diese Nachbarschaft ermöglicht eine wertvolle Vernetzung und den Austausch von Expertise.
Leistungen und Kapazitäten
Midas Pharma bietet ein breites Spektrum an Dienstleistungen entlang der pharmazeutischen Wertschöpfungskette an. Diese beinhalten unter anderem die Wirkstoffbeschaffung, die Durchführung von klinischen Studien, regulatorische Beratungen und die Unterstützung bei der Markteinführung neuer Produkte. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung von Pharmaunternehmen bei Zulassungen in verschiedenen Ländern und der Beschaffung von pharmazeutischen Substanzen aus etablierten und neuen Märkten. Die Firma hat sich in mehr als 80 Ländern ein Netzwerk aufgebaut und fungiert oft als Bindeglied zwischen den Pharmaunternehmen und den regulatorischen Behörden. Durch den Einsatz modernster Technologien und ein tiefes Verständnis der globalen Märkte kann Midas Pharma seinen Kunden helfen, die Herausforderungen der international regulierten Pharmaindustrie erfolgreich zu navigieren.
Standort Ingelheim und Boehringer Ingelheim
Ingelheim am Rhein, bekannt als Geburtsstadt von Karl dem Großen, hat eine lange Tradition in der Pharmaindustrie. Die Gründung von Boehringer Ingelheim im Jahr 1885 machte die Stadt zu einem bedeutenden Zentrum für pharmazeutische Entwicklungen. Midas Pharma profitiert maßgeblich von der hervorragenden Infrastruktur und dem reichen Erfahrungshorizont, der durch zahlreiche pharmazeutische Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Region geschaffen wurde. Die günstige Lage zwischen Mainz und Bingen ist optimal für Logistik und Verkehrsanbindungen, was für die zeitgerechte Lieferung von Produkten und Materialien entscheidend ist. Zudem ermöglicht die enge Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen den Austausch von Wissen und Innovationen, die für die Weiterentwicklung der Produkte und Dienstleistungen von Midas Pharma essentiell sind.
Besonders hervorzuheben ist die starke Innovationskraft der Midas Pharma GmbH. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um am Puls der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Technologien zu bleiben. Midas Pharma nutzt moderne Technologien und Verfahren, wie beispielsweise Continuous Manufacturing, um die Effizienz und Qualität der Produktentwicklung zu steigern. Darüber hinaus legt das Unternehmen großen Wert auf Qualitätssicherung und erfüllt alle relevanten internationalen Standards, darunter die GMP-Richtlinien (Good Manufacturing Practice). Dies ermöglicht es Midas, eine hohe Produktqualität und Sicherheit zu gewährleisten, was insbesondere im sensiblen Bereich der Arzneimittelherstellung von großer Bedeutung ist.
Ein weiterer Aspekt, der Midas Pharma auszeichnet, ist die persönliche Betreuung der Kunden. Jedes Projekt wird individuell gestaltet und von einem erfahrenen Team begleitet, das über umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen innerhalb der pharmazeutischen Industrie verfügt. Dies schließt auch die Berücksichtigung spezifischer regulatorischer Anforderungen in unterschiedlichen Ländern ein, was für den Erfolg eines Produkts auf internationalem Markt entscheidend sein kann. Durch diese maßgeschneiderte Herangehensweise hat sich Midas Pharma als bevorzugter Partner für viele Pharmaunternehmen etabliert, die ihre Produkte erfolgreich international vermarkten möchten.
Ingelheim bleibt somit nicht nur ein wichtiger Standort für Midas Pharma, sondern auch ein zentraler Knotenpunkt der Pharmaindustrie in Deutschland und Europa. Die enge Zusammenarbeit mit Boehringer Ingelheim und anderen Unternehmen in der Region stärkt die lokale Wirtschaft und schafft Arbeitsplätze, was wiederum der gesamten Region zugutekommt. Diese synergetischen Effekte fördern nicht nur das Wachstum von Midas Pharma, sondern auch die Innovationskraft der gesamten Branche.
Weitere Informationen: Lohnhersteller in Rheinland-Pfalz oder alle Lohnhersteller in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Midas Pharma GmbH
Was macht Midas Pharma GmbH?
Pharmazeutischer Dienstleister mit Lohnherstellung fertiger Darreichungsformen, Zwischenprodukten und regulatorischen Services.
Wo befindet sich Midas Pharma GmbH?
Midas Pharma GmbH hat seinen Sitz in Ingelheim am Rhein. Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist Midas Pharma GmbH tätig?
Midas Pharma GmbH ist in der Lohnhersteller-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen an.
Was ist der Unterschied zwischen CMO und CDMO?
Ein CMO (Contract Manufacturing Organization) führt ausschließlich die Auftragsfertigung durch. Ein CDMO (Contract Development and Manufacturing Organization) bietet zusätzlich Entwicklungsleistungen an – von der Formulierungsentwicklung über Scale-up bis zur Prozessvalidierung. Midas Pharma GmbH ist als Lohnhersteller in diesem Markt tätig.
Was ist eine Qualified Person (QP)?
Die Qualified Person (QP) ist eine nach § 14 AMG gesetzlich vorgeschriebene sachkundige Person, die jede Arzneimittelcharge vor der Freigabe zum Verkauf prüft und freigibt. Die QP trägt die persönliche Verantwortung dafür, dass jede Charge gemäß GMP hergestellt und geprüft wurde.
Welche Zertifizierungen benötigt ein Lohnhersteller?
Lohnhersteller benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, ein GMP-Zertifikat auf Basis regelmäßiger Behördeninspektionen und je nach Auftraggeber zusätzliche Zertifizierungen wie ISO 9001, ISO 13485 (für Medizinprodukte) oder FDA-Registrierung für den US-Markt.
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Lohnhersteller in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Lohnhersteller nach Standort
Über Lohnhersteller
Ein Lohnhersteller (Contract Manufacturing Organization, CMO) produziert Arzneimittel oder Medizinprodukte im Auftrag anderer Unternehmen, ohne Zulassungsinhaber zu sein. Lohnhersteller in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, müssen GMP-konform produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen der zuständigen Landesbehörde. Das Leistungsspektrum reicht von Wirkstoffproduktion (API) und Formulierung über feste und flüssige Arzneiformen, Sterilherstellung und Biologika bis zu Verpackung und Qualitätskontrolle. Deutschland ist dank hoher GMP-Standards, gut ausgebildeter Fachkräfte und Mutual Recognition Agreements (MRA) mit wichtigen Exportmärkten ein international gefragter CMO-Standort. Der globale Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung wächst stetig, da Pharmaunternehmen und Biotech-Startups zunehmend Kapazitäten auslagern. GMP-zertifizierte Lohnhersteller sind hier nach Bundesland, Darreichungsform und Spezialisierung auffindbar.
Contract Manufacturing in der deutschen Pharmaindustrie
Lohnhersteller (Contract Manufacturing Organizations, CMOs) übernehmen die Produktion von Arzneimitteln und Medizinprodukten im Auftrag von Pharma- und Biotech-Unternehmen. In Deutschland ist diese Dienstleistung stark spezialisiert: Lohnhersteller bieten Kompetenzen in festen Darreichungsformen (Tabletten, Kapseln), flüssigen Formen (Injektionslösungen, Infusionen), biologischen Produkten (Biosimilars, Impfstoffe), sterilen Zubereitungen und hochwirksamen Substanzen (HPAPI). Der Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung wächst global, da Pharmaunternehmen zunehmend Produktionskapazitäten auslagern. Deutschland ist dank hoher GMP-Standards und qualifizierter Fachkräfte ein attraktiver CMO-Standort.
GMP-Anforderungen und § 13 AMG
Lohnhersteller in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Voraussetzungen sind geeignete Herstellungsanlagen, eine sachkundige Person (Qualified Person, QP) nach § 14 AMG, die die Chargenfreigabe verantwortet, sowie ein valides GMP-Qualitätssystem mit vollständiger Dokumentation. Regelmäßige GMP-Inspektionen durch die zuständige Landesbehörde (in Bayern: Regierung von Oberbayern, in NRW: LANUV) und gegenseitige Anerkennungsvereinbarungen (Mutual Recognition Agreements, MRA) mit Drittländern sichern die internationale Konformität. Lohnhersteller für den Export müssen zusätzlich die Anforderungen der Zielmärkte erfüllen.
Den richtigen Lohnhersteller für Ihr Produkt finden
Bei der CMO-Auswahl sind GMP-Zertifizierungsstatus, Erfahrung mit der gewünschten Darreichungsform, Produktionskapazität, Reinraumklassen, Containment-Fähigkeiten für HPAPI und nachgewiesene Referenzprojekte ausschlaggebend. Sanoliste erfasst alle GMP-zertifizierten Lohnhersteller in Deutschland mit Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, sortiert nach Bundesland. Nützlich für Pharmaunternehmen, Biotech-Startups und Zulassungsinhaber bei der Partnersuche.
Spezialisierungen und Wachstumsmarkt Auftragsfertigung
Der globale Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) wächst laut Branchenanalysen mit rund acht Prozent jährlich und soll bis 2030 über 300 Milliarden US-Dollar erreichen. Wachstumstreiber sind die Auslagerungsstrategie großer Pharmaunternehmen, das Wachstum kleiner Biotech-Startups ohne eigene Produktionskapazitäten und die steigende Nachfrage nach Biologika und Advanced Therapy Medicinal Products (ATMPs). Deutsche Lohnhersteller haben sich in mehreren Nischen positioniert: Sterilherstellung (Injektionslösungen, Lyophilisate) erfordert hochreine Reinräume nach ISO-Klassen; HPAPI-Containment (hochwirksame Substanzen) verlangt Spezialabzüge und Personenschutzmaßnahmen; Biologika-CMOs benötigen Bioreaktoren und Zellkulturtechnologie. CDMOs (Contract Development and Manufacturing Organizations) bieten zusätzlich Formulierungsentwicklung und klinische Prüfmuster an. Wichtige Akteure am deutschen CMO-Markt sind Rentschler, Boehringer Ingelheim Biopharmaceuticals, Siegfried und Corden Pharma.
Was ist ein Lohnhersteller für Arzneimittel?
Ein Lohnhersteller (Contract Manufacturer) produziert Arzneimittel oder Medizinprodukte im Auftrag anderer Unternehmen. Er benötigt dafür eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und unterliegt den GMP-Anforderungen (Good Manufacturing Practice). Lohnhersteller bieten Dienstleistungen entlang der gesamten Produktionskette an.
Welche Anforderungen müssen Lohnhersteller erfüllen?
Lohnhersteller für Arzneimittel benötigen eine Herstellungserlaubnis nach dem Arzneimittelgesetz, müssen GMP-konform produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen durch die zuständigen Landesbehörden. Die Qualifizierung und Validierung der Herstellungsprozesse ist vorgeschrieben.
Wie wähle ich den richtigen Lohnhersteller für mein Arzneimittel aus?
Entscheidend sind GMP-Zertifizierungsstatus, nachgewiesene Erfahrung mit der gewünschten Darreichungsform (Tabletten, Injektionslösungen, Biologika, Sterilia), Produktionskapazität sowie Referenzprojekte in der jeweiligen Produktklasse. Eine direkte Anfrage beim Hersteller und Lieferantenqualifizierung gemäß GMP-Anforderungen sind obligatorisch. Auf Sanoliste sind alle deutschen Lohnhersteller mit Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG erfasst.
Was ist eine Qualified Person (QP) und warum ist sie für Lohnhersteller wichtig?
Die Sachkundige Person (Qualified Person, QP) gemäß § 14 AMG ist für die Freigabe jeder Arzneimittelcharge verantwortlich. Sie bestätigt per Unterschrift, dass die Charge gemäß Spezifikation, GMP-Regeln und zugelassenem Herstellungsprotokoll produziert wurde. Bei Lohnherstellern, die für mehrere Auftraggeber produzieren, ist die QP-Funktion besonders kritisch, da sie die Verantwortung für Fremdaufträge trägt. Die QP muss die im AMG definierten akademischen Mindestqualifikationen (Pharmazie, Chemie, Biologie, Medizin) und mindestens zwei Jahre praktische Erfahrung in der Qualitätskontrolle nachweisen.
Was ist der Unterschied zwischen einem CMO und einem CDMO?
Ein CMO (Contract Manufacturing Organization) übernimmt ausschließlich die Herstellung eines bereits entwickelten Produkts. Ein CDMO (Contract Development and Manufacturing Organization) bietet zusätzlich Entwicklungsleistungen an: Formulierungsentwicklung, Galenik, Methodenentwicklung, Stabilitätsstudien und die Herstellung von klinischen Prüfmustern (IMP) für Phase I bis III. CDMOs sind für kleinere Pharmaunternehmen und Biotech-Startups besonders wertvoll, da sie den gesamten Weg von der Entwicklung bis zur kommerziellen Produktion abdecken.
Welche Darreichungsformen bieten deutsche Lohnhersteller an?
Deutsche Lohnhersteller decken das gesamte Spektrum pharmazeutischer Darreichungsformen ab: Feste Formen (Tabletten, Kapseln, Granulate, Filmtabletten, Schmelztabletten), flüssige Formen (Injektionslösungen, Infusionslösungen, Sirupe, Tropfen, Suspensionen), sterile Produkte (Lyophilisate, Ampullen, Vials, Fertigspritzen), halbfeste Formen (Cremes, Salben, Gele, Suppositorien), transdermale Systeme (Pflaster) sowie biotechnologisch hergestellte Biologika in Bioreaktoren. Spezialisten für hochwirksame Substanzen (HPAPI) verfügen über Containment-Anlagen der Sicherheitsstufe OEB 4/5.