Streiff & Helmold GmbH

Lohnhersteller · Braunschweig

Streiff & Helmold GmbH in Braunschweig – Verpackungsspezialist: Hochwertige Verpackungen, Wellpappen, Fulfillment Services und Logistik für Industrie und Markenunternehmen.

Streiff & Helmold GmbH Adresse & Kontakt

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Carl-Giesecke-Str. 2
38112 Braunschweig

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Streiff & Helmold GmbH im Überblick

Streiff & Helmold GmbH in Braunschweig, Niedersachsen, ist ein deutsches Verpackungsunternehmen, das auf Primär- und Sekundärverpackungen für die Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie spezialisiert ist. Das Unternehmen ist ein renommierter Hersteller von Faltschachteln, Etiketten und Verpackungslösungen. Mit einem klaren Fokus auf Qualität und Innovation bedient Streiff & Helmold sowohl nationale als auch internationale Kunden und ist bekannt für seine angesehene Marktstellung.

Leistungen und Produkte

Streiff & Helmold produziert Faltschachteln, Verpackungsbeilagen und Etiketten für die pharmazeutische Industrie nach den Anforderungen von GMP (Good Manufacturing Practice) und der EU-Fälschungsschutzrichtlinie (FMD). Zu den Produktbereichen gehören:

  • Faltschachteln: Individuell gestaltbare Verpackungen, die sowohl Schutz als auch hochwertige Präsentation der Produkte gewährleisten.
  • Verpackungsbeilagen: Informationsmaterialien, die gesetzlich vorgeschrieben oder zur Aufklärung der Verbraucher konzipiert sind.
  • Etiketten: Hochwertige Etiketten für verschiedene Anwendungen, die sowohl funktionale als auch Marketinganforderungen erfüllen.

Das Unternehmen bietet auch Serialisierungs- und Track-&-Trace-Lösungen für Pharmabeipackzettel und Packungen an, um die Rückverfolgbarkeit und Sicherheit der Produkte zu gewährleisten. Diese Technologien sind entscheidend, um den Anforderungen an die Produktsicherheit und den gesetzlichen Bestimmungen zu entsprechen.

Als Lohnhersteller übernimmt Streiff & Helmold die Komplettverpackung von Arzneimitteln inklusive Konfektionierung. Dieser Service umfasst die gesamte Verarbeitungskette, von der Materialbeschaffung bis zur finalen Verpackung, und wird unter Berücksichtigung höchster Qualitätsstandards durchgeführt. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen kundenindividuelle Lösungen, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Auftraggeber abgestimmt sind.

Geschichte und Standort Braunschweig

Braunschweig in Niedersachsen ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort mit einer starken industriellen Basis und Unternehmen wie Volkswagen, Siemens und der Technischen Universität Braunschweig. Als Pharmaverpackungsunternehmen profitiert Streiff & Helmold von dieser industriellen Infrastruktur und dem qualifizierten Fachpersonal in der Region. Die Anbindung an wichtige Verkehrswege und die Nähe zu weiteren Wirtschaftsakteuren ermöglichen eine effiziente Logistik und einen schnellen Austausch von Informationen und Materialien.

Das Unternehmen wurde 1994 gegründet und hat sich seitdem stetig weiterentwickelt. Durch kontinuierliche Investitionen in moderne Technologie und Produktionsmethoden hat Streiff & Helmold seinen Platz als einer der führenden Anbieter in Deutschland gefestigt. Zudem engagiert sich das Unternehmen aktiv in der Weiterbildung seiner Mitarbeiter und fördert eine Unternehmenskultur, die auf Teamarbeit und Innovation ausgerichtet ist.

Regulatorische Einordnung

Streiff & Helmold unterliegt strengen regulatorischen Vorgaben, die für die Verpackungsindustrie in der pharmazeutischen und lebensmittelverarbeitenden Branche entscheidend sind. Die Einhaltung von GMP (Good Manufacturing Practice) und anderen relevanten Qualitätsstandards ist für das Unternehmen nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern auch ein integraler Bestandteil seiner Unternehmenskultur. Es werden regelmäßig Audits und Inspektionen durchgeführt, um die Einhaltung dieser Standards zu gewährleisten.

Ein besonders wichtiges Element der regulatorischen Einordnung ist die Umsetzung der EU-Fälschungsschutzrichtlinie (FMD). Diese Richtlinie erfordert von Herstellern von Arzneimitteln, spezielle Sicherheitsmerkmale in ihre Verpackungen zu integrieren, um Fälschungen zu verhindern und um den Patienten sichere Produkte zu garantieren.

Regionale Bedeutung und Besonderheiten

Als Teil der niedersächsischen Wirtschaft spielt die Streiff & Helmold GmbH eine bedeutende Rolle im Bereich der Verpackungsindustrie. Die Region Niedersachsen ist bekannt für ihre Innovationskraft und ihre starke Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschung und Bildung. Die Nähe zu medizinischen Einrichtungen und Forschungsinstituten bietet zusätzliche Chancen zur Weiterentwicklung von Produktlösungen, die den Bedürfnissen des Marktes gerecht werden. Streiff & Helmold pflegt enge Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, um neue Technologien zu entwickeln und den sich ständig verändernden Anforderungen der Industrie gerecht zu werden.

Ein weiteres Merkmal ist der Fokus auf Nachhaltigkeit. Streiff & Helmold legt großen Wert auf umweltfreundliche Produktionsmethoden und Materialien. Es werden kontinuierlich Maßnahmen ergriffen, die Umweltauswirkungen zu minimieren und nachhaltige Verpackungslösungen zu fördern.

Weitere Informationen: Lohnhersteller in Niedersachsen oder alle Lohnhersteller in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Streiff & Helmold GmbH

Was macht Streiff & Helmold GmbH?

Streiff & Helmold ist ein Verpackungsspezialist in Braunschweig. Das Unternehmen produziert hochwertige Verpackungen und Wellpappen und bietet Fulfillment Services und Logistikdienstleistungen für Industrie und Markenunternehmen.

Auf welche Verpackungsformen spezialisiert sich Streiff & Helmold?

Streiff & Helmold bietet hochwertige Verpackungslösungen und Wellpappen. Das Unternehmen entwickelt maßgeschneiderte Verpackungen für verschiedene Industrie- und Konsumgütermarken.

Bietet Streiff & Helmold auch Fulfillment an?

Ja, Streiff & Helmold bietet Fulfillment Services und Logistikunterstützung. Das Unternehmen kann Verpackung und Versandabwicklung komplett übernehmen.

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Über Lohnhersteller

Lohnhersteller, in der Branche Contract Manufacturing Organization (CMO), produzieren Arzneimittel oder Medizinprodukte im Auftrag anderer Firmen, ohne selbst Zulassungsinhaber zu sein. In Deutschland brauchen sie eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, müssen GMP-konform arbeiten und werden regelmäßig von der zuständigen Landesbehörde inspiziert. Das Leistungsspektrum reicht von Wirkstoffproduktion (API) und Formulierung über feste und flüssige Arzneiformen, Sterilherstellung und Biologika bis zu Verpackung und Qualitätskontrolle. Hohe GMP-Standards, gut ausgebildete Fachkräfte und Mutual Recognition Agreements (MRA) mit wichtigen Exportmärkten machen Deutschland zu einem gefragten CMO-Standort. Der weltweite Markt wächst stetig, weil Pharma und Biotech immer mehr Kapazität auslagern. Im Verzeichnis: GMP-zertifizierte Lohnhersteller, sortiert nach Bundesland, Darreichungsform und Spezialisierung.

Contract Manufacturing in der deutschen Pharmaindustrie

Lohnhersteller (Contract Manufacturing Organizations, CMOs) übernehmen die Produktion von Arzneimitteln und Medizinprodukten im Auftrag von Pharma- und Biotech-Unternehmen. In Deutschland ist diese Dienstleistung stark spezialisiert: Lohnhersteller bieten Kompetenzen in festen Darreichungsformen (Tabletten, Kapseln), flüssigen Formen (Injektionslösungen, Infusionen), biologischen Produkten (Biosimilars, Impfstoffe), sterilen Zubereitungen und hochwirksamen Substanzen (HPAPI). Der Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung wächst global, da Pharmaunternehmen zunehmend Produktionskapazitäten auslagern. Deutschland ist dank hoher GMP-Standards und qualifizierter Fachkräfte ein attraktiver CMO-Standort.

GMP-Anforderungen und § 13 AMG

Lohnhersteller in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Voraussetzungen sind geeignete Herstellungsanlagen, eine sachkundige Person (Qualified Person, QP) nach § 14 AMG, die die Chargenfreigabe verantwortet, sowie ein valides GMP-Qualitätssystem mit vollständiger Dokumentation. Regelmäßige GMP-Inspektionen durch die zuständige Landesbehörde (in Bayern: Regierung von Oberbayern, in NRW: LANUV) und gegenseitige Anerkennungsvereinbarungen (Mutual Recognition Agreements, MRA) mit Drittländern sichern die internationale Konformität. Lohnhersteller für den Export müssen zusätzlich die Anforderungen der Zielmärkte erfüllen.

Den passenden Lohnhersteller wählen

Bei der CMO-Auswahl entscheiden GMP-Zertifizierungsstatus, Erfahrung mit der gewünschten Darreichungsform, Kapazität, Reinraumklassen, Containment-Fähigkeiten für HPAPI und Referenzprojekte. Im Verzeichnis stehen alle GMP-zertifizierten Lohnhersteller in Deutschland mit Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, sortiert nach Bundesland. Pharma- und Biotech-Unternehmen finden hier in wenigen Klicks geeignete Produktionspartner.

Spezialisierungen und Wachstumsmarkt Auftragsfertigung

Der globale Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) wächst laut Branchenanalysen mit rund acht Prozent jährlich und soll bis 2030 über 300 Milliarden US-Dollar erreichen. Wachstumstreiber sind die Auslagerungsstrategie großer Pharmaunternehmen, das Wachstum kleiner Biotech-Startups ohne eigene Produktionskapazitäten und die steigende Nachfrage nach Biologika und Advanced Therapy Medicinal Products (ATMPs). Deutsche Lohnhersteller haben sich in mehreren Nischen positioniert: Sterilherstellung (Injektionslösungen, Lyophilisate) erfordert hochreine Reinräume nach ISO-Klassen; HPAPI-Containment (hochwirksame Substanzen) verlangt Spezialabzüge und Personenschutzmaßnahmen; Biologika-CMOs benötigen Bioreaktoren und Zellkulturtechnologie. CDMOs (Contract Development and Manufacturing Organizations) bieten zusätzlich Formulierungsentwicklung und klinische Prüfmuster an. Wichtige Akteure am deutschen CMO-Markt sind Rentschler, Boehringer Ingelheim Biopharmaceuticals, Siegfried und Corden Pharma.

Was ist ein Lohnhersteller für Arzneimittel?

Ein Lohnhersteller (Contract Manufacturer) produziert Arzneimittel oder Medizinprodukte im Auftrag anderer Unternehmen. Er braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und arbeitet GMP-konform (Good Manufacturing Practice). Das Leistungsspektrum kann die gesamte Produktionskette abdecken.

Welche Anforderungen müssen Lohnhersteller erfüllen?

Lohnhersteller brauchen die Herstellungserlaubnis nach AMG, müssen GMP-konform produzieren und werden regelmäßig von den Landesbehörden inspiziert. Qualifizierung und Validierung der Herstellungsprozesse sind Pflicht.

Wie wähle ich den richtigen Lohnhersteller aus?

Entscheidend sind GMP-Zertifizierungsstatus, nachgewiesene Erfahrung mit der gewünschten Darreichungsform (Tabletten, Injektionslösungen, Biologika, Sterilia), Produktionskapazität und Referenzprojekte in der jeweiligen Produktklasse. Direktanfrage beim Hersteller und Lieferantenqualifizierung nach GMP-Anforderungen sind Pflicht. Auf Sanoliste sind alle deutschen Lohnhersteller mit Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG verzeichnet.

Was ist eine Qualified Person (QP) und warum so wichtig?

Die Sachkundige Person, im Fachjargon Qualified Person (QP), gibt nach § 14 AMG jede Arzneimittelcharge frei. Per Unterschrift bestätigt sie, dass die Charge gemäß Spezifikation, GMP-Regeln und zugelassenem Herstellungsprotokoll produziert wurde. Bei Lohnherstellern, die für mehrere Auftraggeber arbeiten, ist die Rolle besonders heikel: die QP übernimmt die Verantwortung auch für Fremdaufträge. Vorgeschrieben sind ein einschlägiges Studium (Pharmazie, Chemie, Biologie, Medizin) und mindestens zwei Jahre Praxiserfahrung in der Qualitätskontrolle.

CMO oder CDMO? Was ist der Unterschied?

Eine Contract Manufacturing Organization (CMO) übernimmt nur die Herstellung eines bereits entwickelten Produkts. Eine Contract Development and Manufacturing Organization (CDMO) bietet zusätzlich Entwicklung an: Formulierungsentwicklung, Galenik, Methodenentwicklung, Stabilitätsstudien und Herstellung klinischer Prüfmuster (IMP) für Phase I bis III. Für kleinere Pharmaunternehmen und Biotech-Startups ist die CDMO oft attraktiver, weil sie den ganzen Weg von der Entwicklung bis zur kommerziellen Produktion abdeckt.

Welche Darreichungsformen bieten deutsche Lohnhersteller?

Das Spektrum ist breit: feste Formen (Tabletten, Kapseln, Granulate, Filmtabletten, Schmelztabletten), flüssige Formen (Injektionslösungen, Infusionen, Sirupe, Tropfen, Suspensionen), sterile Produkte (Lyophilisate, Ampullen, Vials, Fertigspritzen), halbfeste Formen (Cremes, Salben, Gele, Suppositorien), transdermale Pflaster und biotechnologisch hergestellte Biologika in Bioreaktoren. Spezialisten für hochwirksame Substanzen (HPAPI) verfügen über Containment-Anlagen der Sicherheitsstufen OEB 4 und 5.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Lohnhersteller