Corscience GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Erlangen

Corscience GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Erlangen, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Corscience GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Hartmannstrasse 65
91052 Erlangen

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Corscience GmbH & Co. KG aus Erlangen

Die Corscience GmbH & Co. KG mit Sitz in Erlangen, Bayern, entwickelt und produziert kardiovaskuläre Diagnosesysteme. Das Unternehmen liefert Lösungen für die Diagnose und Überwachung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Lage in der Metropolregion Nürnberg verschafft Zugang zu Fachkräften sowie zu Forschungseinrichtungen und Kliniken im Bereich Medizintechnik. Die Region ist durch Kooperationen zwischen Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen geprägt.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Corscience konzentriert sich auf kardiovaskuläre Diagnosetechnologien. Dazu gehören:

  • EKG-Geräte: Kompakte und tragbare EKG-Technologie für die Herzüberwachung.
  • 12-Kanal-EKG-Systeme: Diese Systeme liefern umfassende Daten zur Herzgesundheit und sind für den Einsatz in Kliniken und Arztpraxen konzipiert.
  • Langzeit-EKG-Lösungen: Für die kontinuierliche Überwachung von Patienten über längere Zeiträume hinweg, um anomale Herzrhythmen zu identifizieren.
  • Telekardiologie-Systeme: Diese ermöglichen die sichere Fernübertragung von EKG-Daten an Fachärzte.
  • Software für EKG-Analyse und Archivierung: Diese Lösungen unterstützen die Analyse der EKG-Daten sowie die elektronische Dokumentation und Archivierung in Arztpraxen.

Zur Kundenbasis von Corscience zählen niedergelassene Kardiologen und Allgemeinmediziner sowie Notaufnahmen und telemedizinische Dienstleister, die Lösungen zur patientenfernen Überwachung einsetzen.

Regulatorische Einordnung

Als Unternehmen der Medizintechnik unterliegt Corscience regulatorischen Anforderungen und Normen. Alle Produkte müssen den Richtlinien der Europäischen Union für Medizinprodukte (MDR) entsprechen, um Sicherheits- und Leistungsstandards zu gewährleisten. Hinzu kommt eine kontinuierliche Qualitätskontrolle, die nationale und internationale Standards abdeckt. Corscience investiert in Forschung und Entwicklung, um die Compliance mit aktuellen regulatorischen Anforderungen sicherzustellen und neue Technologien auf den Markt zu bringen.

Regionale Bedeutung

Corscience trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region Franken bei. Die Zusammenarbeit mit lokalen Universitäten, darunter die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, ermöglicht den Austausch von Wissen. Über Praktika und Forschungsprojekte wird der Nachwuchs in der Medizintechnik einbezogen. Die lokale Infrastruktur bietet zudem Logistiklösungen, mit denen Corscience auf Marktbedürfnisse reagieren kann.

Besonderheiten und Schwerpunkte

Ein Schwerpunkt von Corscience liegt in der Telemedizin. Angesichts der wachsenden Bedeutung der Fernüberwachung von Patienten setzt das Unternehmen auf Technologien für die Kommunikation zwischen Patienten und Gesundheitsdienstleistern. Zudem fließt bei der Produktentwicklung das Feedback von Klinikern direkt in die Produktgestaltung ein. So entstehen Lösungen, die auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sind.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu Corscience GmbH & Co. KG

Was macht Corscience GmbH & Co. KG?

Corscience GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Erlangen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Corscience GmbH & Co. KG ansässig?

Corscience GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Erlangen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Corscience GmbH & Co. KG tätig?

Corscience GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik