ACTO GmbH

Medizintechnik · Braunschweig

ACTO GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Braunschweig, Niedersachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

ACTO GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Büchnerstrasse 11
38118 Braunschweig

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ACTO GmbH im Überblick

Die ACTO GmbH in Braunschweig ist ein auf medizintechnische Produkte und Servicelösungen für das Gesundheitswesen spezialisiertes Unternehmen in Niedersachsen. Das Unternehmen vertreibt und entwickelt Produkte und Systemlösungen für Kliniken, Arztpraxen und Gesundheitseinrichtungen in der Region Braunschweig sowie überregional. Mit einer klaren Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Gesundheitsversorgung steht ACTO für kompetente Beratung und zuverlässigen Service bei medizintechnischen Anforderungen. Ihre Innovationen tragen zur Verbesserung der Patientenversorgung und zur Effizienzsteigerung in medizinischen Einrichtungen bei.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum der ACTO GmbH umfasst den Vertrieb und Service von medizintechnischen Geräten und Produkten sowie umfassende Beratungsleistungen für die Beschaffung und den Betrieb medizintechnischer Ausstattung. Das Unternehmen bietet unter anderem folgende Produktbereiche:

  • Diagnosetechnologien, wie Ultraschallgeräte und EKG-Systeme
  • Operations- und Behandlungstechnik, einschließlich chirurgischer Instrumente und OP-Materialien
  • Rehabilitations- und Hilfsmittel, die Patienten in ihrer Genesung unterstützen
  • Softwarelösungen zur Verwaltung von medizinischen Daten und Prozessen

Aktuell erfüllt das gesamte Produktportfolio die strengen Anforderungen der EU-MDR, was die Sicherheit und Qualität der Geräte gewährleistet. ACTO arbeitet eng mit seinen Kunden zusammen, um individuelle Lösungen für spezifische medizintechnische Anforderungen zu entwickeln. Dazu gehören technische Einweisungen, Wartungsverträge und Reparaturservices. Der Service von ACTO geht über den bloßen Verkauf hinaus, da das Unternehmen einen langanhaltenden Support in Form von Schulungen und Anwenderservices anbietet.

Regulatorische Einordnung und Zertifizierungen

Die ACTO GmbH ist verpflichtet, alle ihre Produkte gemäß den strengen Vorgaben der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) zu entwickeln und anzubieten. Dies umfasst sowohl die Design- und Entwicklungsphasen als auch das Qualitätsmanagementsystem des Unternehmens. Die DIN EN ISO 13485-Zertifizierung bestätigt, dass die ACTO GmbH hohe Standards in der Herstellung und im Vertrieb ihrer Medizinprodukte einhält. Dank strenger interner Kontrollen und kontinuierlicher Schulungsprogramme für die Mitarbeiter ist ACTO in der Lage, höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten, die sowohl den gesetzlichen Vorgaben entsprechen als auch den Ansprüchen ihrer Kunden gerecht werden.

Standort Braunschweig / Niedersachsen

Braunschweig ist als Technologie- und Wissenschaftsstadt bekannt und beherbergt die Technische Universität Braunschweig sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen bietet Unternehmen der Medizintechnik ein attraktives wirtschaftliches Umfeld, das durch zahlreiche Kliniken und Forschungseinrichtungen geprägt ist. Aktuelle Kooperationen mit Universitäten und Fachhochschulen ermöglichen es ACTO, mit neuesten medizinischen Erkenntnissen und Technologien Schritt zu halten. Dies stärkt die regionale Bedeutung des Unternehmens und fördert Innovationen in der Medizintechnik, nicht nur lokal, sondern auch überregional.

Durch die ideale Lage in dieser dynamischen Metropolregion profitiert ACTO von einem Netzwerk aus Fachleuten, Forschungseinrichtungen und Innovationsträgern, welche die medizintechnische Entwicklung und die Implementierung neuer Produkte und Technologien unterstützen.

Zusätzlich zu seiner Rolle in der Medizintechnik engagiert sich ACTO auch in der Weiterbildung von Fachkräften. Durch Workshops und Schulungen trägt das Unternehmen dazu bei, das Wissen über medizintechnische Produkte und deren Anwendung in der Praxis stetig zu erweitern. Dies kommt nicht nur den Gesundheitseinrichtungen, sondern auch den Patienten zugute, die von gut geschultem Personal profitieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu ACTO GmbH

Was macht ACTO GmbH?

ACTO GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Braunschweig. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist ACTO GmbH ansässig?

ACTO GmbH hat seinen Sitz in Braunschweig. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist ACTO GmbH tätig?

ACTO GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik