Steinmeier Audio-Med GmbH

Medizintechnik · Braunschweig

Steinmeier Audio-Med GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Braunschweig, Niedersachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Steinmeier Audio-Med GmbH Adresse & Kontakt

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Waisenhausdamm 6
38100 Braunschweig

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Steinmeier Audio-Med GmbH: Audiologische Messtechnik aus Braunschweig

Die Steinmeier Audio-Med GmbH mit Sitz in Braunschweig, Niedersachsen, entwickelt und produziert audiologische Messgeräte für die Hördiagnostik und Hörversorgung. Die Produkte des Unternehmens werden in HNO-Praxen, audiologischen Zentren und Kliniken deutschlandweit und international eingesetzt. Das Produktportfolio wird laufend um neue Technologien erweitert, um den Anforderungen im Bereich der Audiologie Rechnung zu tragen.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Steinmeier Audio-Med umfasst eine breite Palette von Geräten für die audiologische Diagnostik. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Klinische Audiometer: Diese Geräte sind speziell für umfangreiche Hörtests in Kliniken konzipiert und ermöglichen eine präzise Diagnose von Hörstörungen.
  • Otoakustische Emissionsgeräte (OAE-Geräte): Diese Geräte dienen zur Messung von otoakustischenEmissionen, die für die frühe Diagnostik von Hörverlust bei Säuglingen und Kleinkindern unerlässlich sind.
  • Schallarme Messkabinen: Sie bieten die ideale Umgebung für genaue audiometrische Tests und sind eines der Kernprodukte des Unternehmens.
  • Audiologisches Prüfzubehör: Dieses umfasst alles von Testkopfhörern bis hin zu Kabeln und Adaptern, die für eine reibungslose Durchführung von Hörtests benötigt werden.

Steinmeier Audio-Med bietet zudem technischen Service an, darunter regelmäßige Gerätekalibrierung zur Sicherstellung normgerechter Messwerte sowie Applikationsschulungen für audiologisches Fachpersonal im Umgang mit den Geräten.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsmanagement

Als Medizintechnikhersteller entwickelt und produziert die Steinmeier Audio-Med GmbH ihre Produkte gemäß der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Das Qualitätsmanagementsystem wird durch externe Audits regelmäßig überprüft, um die Einhaltung der geltenden Anforderungen zu dokumentieren.

Standort Braunschweig / Niedersachsen

Braunschweig verfügt über eine ausgeprägte akademische Infrastruktur: Die Technische Universität Braunschweig sowie mehrere Universitätskliniken stellen Fachkräfte und Kooperationspartner für Forschung und Entwicklung. Diese Rahmenbedingungen begünstigen technologieorientierte Unternehmen in der Medizintechnikbranche.

Die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen gilt als etablierter Standort für die Medizintechnikindustrie. Für Steinmeier Audio-Med ergibt sich daraus ein regionales Netzwerk aus Zulieferern und Partnern sowie Zugang zu einem branchenrelevanten Kundenstamm.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Niedersachsen | Sanitätshäuser

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Häufige Fragen zu Steinmeier Audio-Med GmbH

Was macht Steinmeier Audio-Med GmbH?

Steinmeier Audio-Med GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Braunschweig. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Steinmeier Audio-Med GmbH ansässig?

Steinmeier Audio-Med GmbH hat seinen Sitz in Braunschweig. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Steinmeier Audio-Med GmbH tätig?

Steinmeier Audio-Med GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik