NovaNox GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
NovaNox GmbH & Co. KG
Die NovaNox GmbH & Co. KG mit Sitz in Braunschweig in Niedersachsen ist auf Medizintechnik und digitale Gesundheitslösungen ausgerichtet. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt medizintechnische Produkte und IT-Systeme für die Diagnostik und Patientenversorgung in Kliniken und Praxen. Die Produkte sind auf Robustheit, Benutzerfreundlichkeit und Sicherheitsanforderungen ausgelegt, was im Gesundheitssektor mit seinen häufig kritischen Einsatzbedingungen relevant ist.
Leistungen und Produkte
Das Portfolio umfasst medizintechnische Geräte, Softwarelösungen für klinische Abläufe und Beratungsleistungen für die Digitalisierung von Gesundheitseinrichtungen. Zu den Produktbereichen gehören unter anderem:
- Diagnosetechnologie: Geräte zur Unterstützung diagnostischer Prozesse in Kliniken.
- Digitale Gesundheitslösungen: Softwareanwendungen für die Patientenverwaltung und -dokumentation.
- Telemedizin: Lösungen zur Fernüberwachung von Patienten, die in Zeiten von COVID-19 an Bedeutung gewonnen haben.
- Integration von IT-Systemen: NovaNox berät Krankenhäuser bei der Implementierung von Medizintechnik in bestehende IT-Infrastrukturen.
- Schulungen und Fortbildung: NovaNox bietet Schulungen für medizinisches Personal zur Nutzung seiner Produkte.
NovaNox unterstützt Kliniken und Praxen bei der Integration von Medizintechniklösungen in bestehende IT-Infrastrukturen. Bei der Entwicklung neuer Produkte berücksichtigt das Unternehmen die geltenden gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, damit die Produkte im klinischen Alltag sicher angewendet werden können.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
NovaNox arbeitet in einem streng regulierten Umfeld mit hohen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, einem Standard für das Qualitätsmanagementsystem von Herstellern von Medizinprodukten. Die Zertifizierung bezieht sich auf Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Medizintechnik. Darüber hinaus erfüllt NovaNox die Anforderungen der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie weiterer relevanter Vorschriften, was die Konformität und Sicherheit der gelieferten Produkte betrifft.
Standort Braunschweig / Niedersachsen
Braunschweig ist eine Universitäts- und Forschungsstadt in Niedersachsen mit der TU Braunschweig, dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und dem Klinikum Braunschweig. Die Stadt bildet ein Umfeld für Unternehmen, die im Gesundheitssektor tätig sind. Der Standort verschafft NovaNox Zugang zu Forschungseinrichtungen und zu einem breiten regionalen Klinikmarkt in Niedersachsen. Die Nähe zu Hochschulen und Forschungsinstituten ermöglicht die Zusammenarbeit in Forschungsprojekten, deren theoretische und praktische Erkenntnisse in die Produktentwicklung einfließen.
Außerdem nutzt NovaNox die Infrastruktur Niedersachsens, die den Austausch mit Partnern und Kunden in der Region und darüber hinaus erleichtert. Der Standort und das Netzwerk aus Kliniken, Fachärzten und Forschungseinrichtungen bilden eine Basis für die Arbeit im Bereich der Medizintechnik.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Niedersachsen
```Häufige Fragen zu NovaNox GmbH & Co. KG
Was macht NovaNox GmbH & Co. KG?
NovaNox GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Braunschweig. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist NovaNox GmbH & Co. KG ansässig?
NovaNox GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Braunschweig. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist NovaNox GmbH & Co. KG tätig?
NovaNox GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.