Medizin und Service GmbH Adresse & Kontakt
Medizin und Service GmbH aus Chemnitz
Die Medizin und Service GmbH mit Sitz in Chemnitz liefert medizintechnische Produkte und klinische Serviceleistungen in Westsachsen. Chemnitz ist nach Dresden und Leipzig die drittgrößte sächsische Stadt und ein Wirtschaftsstandort in der Region. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung beliefert das Unternehmen Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen. Versorgt werden Einrichtungen in Chemnitz und dem Erzgebirgsraum mit Medizinprodukten und technischen Dienstleistungen.
Leistungen und Produkte
Das Portfolio der Medizin und Service GmbH umfasst medizintechnische Produkte für Diagnose und Therapie sowie technischen Service, Wartung und Reparatur von Medizingeräten. Zu den Produktbereichen zählen:
- Diagnosetechnologie: Geräte zur bildgebenden Diagnostik, Vakuum-Pumpen und Elektroden für Patiententests.
- Therapiegeräte: Produkte zur Schmerztherapie, Physiotherapie und Rehabilitation.
- Verbrauchsmaterialien: Sterile Einwegprodukte wie Braunülen, Spritzen und Infusionssets für sensible medizinische Bereiche.
- IT-gestützte Lösungen: Softwarelösungen zur Verwaltung von Patientendaten und Medizingeräten für Kliniken und Praxen.
Einen Schwerpunkt bildet der technische Service. Das Unternehmen arbeitet mit Herstellern zusammen, damit Geräte gemäß den geltenden Vorschriften und Standards gewartet und repariert werden. Ein eigenes Team aus qualifizierten Technikern übernimmt Serviceeinsätze in der Region und verkürzt so Ausfallzeiten von Medizingeräten.
Regulatorische Einordnung
Die Medizin und Service GmbH arbeitet im Rahmen regulatorischer Vorgaben. Die angebotenen Produkte sind nach den geltenden europäischen Richtlinien und Normen für Medizinprodukte klassifiziert. Das Unternehmen richtet sich nach der DIN EN ISO 13485:2016, die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem für Hersteller medizinischer Produkte regelt. Damit werden die Produktqualität und die Sicherheit der Patienten adressiert. Mitarbeiter werden regelmäßig geschult und weitergebildet, damit sie mit den aktuellen Regelungen und Techniken vertraut sind.
Standort Chemnitz / Sachsen
Chemnitz liegt im Südwesten Sachsens und ist nach Dresden und Leipzig die drittgrößte sächsische Stadt. Das Klinikum Chemnitz, das größte kommunale Krankenhaus Deutschlands, bildet den medizinischen Schwerpunkt der Region und ist ein Kooperationspartner der Medizin und Service GmbH. Durch die Lage in einer Wirtschaftsregion ist das Unternehmen mit lokalen und überregionalen Akteuren im Gesundheitswesen verzahnt. Der Standort Chemnitz ermöglicht eine direkte Belieferung von Einrichtungen und trägt zur regionalen Gesundheitsversorgung bei.
Die Weiterentwicklung der medizinischen Dienstleistungsstrukturen macht Chemnitz zu einem Standort für die Medizintechnik. Die Medizin und Service GmbH bringt sich in lokale Netzwerke ein und fördert Partnerschaften. Zudem beteiligt sich das Unternehmen an der Ausbildung von Nachwuchskräften in der Medizintechnik.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Sachsen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Medizin und Service GmbH
Was macht Medizin und Service GmbH?
Medizin und Service GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Chemnitz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Medizin und Service GmbH ansässig?
Medizin und Service GmbH hat seinen Sitz in Chemnitz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Medizin und Service GmbH tätig?
Medizin und Service GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.