Reha-aktiv GmbH

Medizintechnik · Chemnitz

Reha-aktiv GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Chemnitz, Sachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Reha-aktiv GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Goethestrasse 5-7
09119 Chemnitz

Reha-aktiv GmbH: Sanitätshaus in Chemnitz

Reha-aktiv GmbH betreibt in Chemnitz (Sachsen) ein Sanitätshaus mit Schwerpunkt auf Hilfsmitteln und rehabilitativen Produkten — von orthopädischen Schuhen über Rollstühle und Gehhilfen bis hin zu Kompressionsversorgungen und Stoma-Bedarf. Das Unternehmen wurde in den späten 1990er Jahren gegründet und ist im Bereich der medizinischen Versorgung und Rehabilitation tätig.

Leistungen und Produkte

Reha-aktiv bietet eine Vielzahl von Rehabilitationsprodukten und medizinischen Hilfsmitteln, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind. Dazu gehören:

  • Orthesen: Unterstützungs- und Stabilisierungshilfen für Gelenke, um mobil zu bleiben oder die Heilung nach Verletzungen zu fördern.
  • Prothesen: Individuell angepasste Prothesen für unterschiedliche Körperpartien, um die Mobilität von amputierten Patienten wiederherzustellen.
  • Rollstühle: Manuelle und elektrische Rollstühle, die auf die persönlichen Bedürfnisse und das Wohnumfeld der Patienten abgestimmt sind.
  • Pflegebetten: Verstellbare Betten und Zubehör, die sowohl die Pflege erleichtern als auch den Komfort für die Nutzer erhöhen.
  • Inkontinenzversorgungen: Produkte, die helfen, die Lebensqualität bei Harn- oder Stuhlinkontinenz zu verbessern.

Das Fachpersonal berät Kunden individuell und übernimmt die Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen, um den administrativen Aufwand für die Patienten zu reduzieren. Zusätzlich bietet das Unternehmen einen Reparatur- und Wartungsservice für alle Produkte an, sodass eine langfristige Nutzung sichergestellt ist.

Regulatorische Einordnung

Reha-aktiv GmbH arbeitet nach den Anforderungen und Richtlinien des deutschen Gesundheitswesens. Die Produkte des Unternehmens unterliegen den CE-Kennzeichnungen, die sicherstellen, dass sie den EU-Richtlinien für die Sicherheit und Leistungsfähigkeit entsprechen. Darüber hinaus ist Reha-aktiv nach ISO 13485 zertifiziert, was das Qualitätsmanagementsystem in Bezug auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Medizinprodukten betrifft. Das Unternehmen führt regelmäßige Schulungen für das Personal durch, um diese Standards einzuhalten.

Standort Chemnitz / Sachsen

Chemnitz ist mit rund 240.000 Einwohnern eine der größten Städte Sachsens und ein wichtiger Wirtschaftsstandort im Erzgebirgsvorland. Das Klinikum Chemnitz als Maximalversorger sichert die medizinische Versorgung der Region und bietet lokalen Medizintechnikanbietern ein breites Betätigungsfeld. Reha-aktiv arbeitet mit Kliniken, Therapeuten und Pflegeeinrichtungen in der Umgebung zusammen und ist in diesem Netzwerk als Anbieter von Hilfsmitteln und Versorgungsleistungen eingebunden.

Über die direkte Patientenversorgung hinaus trägt das Unternehmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei und fördert die Ausbildung von Fachkräften im Gesundheitswesen. Darüber hinaus engagiert es sich in sozialen Projekten, die vor allem Menschen mit Behinderungen und älteren Mitbürgern zugutekommen. Damit übernimmt die Reha-aktiv GmbH eine Rolle in der lokalen Gesundheitsversorgung von Chemnitz.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Sachsen | Sanitätshäuser | Pflegeheime

Häufige Fragen zu Reha-aktiv GmbH

Was macht Reha-aktiv GmbH?

Reha-aktiv GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Chemnitz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Reha-aktiv GmbH ansässig?

Reha-aktiv GmbH hat seinen Sitz in Chemnitz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Reha-aktiv GmbH tätig?

Reha-aktiv GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik