STRUB MEDICAL GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
STRUB MEDICAL GmbH & Co. KG im Überblick
Die STRUB MEDICAL GmbH & Co. KG in Tuttlingen ist ein Medizintechnikunternehmen im globalen Cluster für chirurgische Instrumente. Als GmbH & Co. KG verbindet STRUB MEDICAL die Vorteile einer Kapital- und Personengesellschaft und steht für mittelständische Unternehmenskultur in der Tuttlinger Medizintechnikszene. Die Unternehmensgeschichte reicht bis in die 1950er Jahre zurück, als das Unternehmen als kleines familiengeführtes Unternehmen gegründet wurde und sich kontinuierlich zu einem geschätzten Anbieter in der Medizintechnik entwickelte.
Leistungen und Produkte
STRUB MEDICAL fertigt und vertreibt Medizinprodukte und chirurgische Instrumente für den nationalen und internationalen Gesundheitsmarkt. Das Unternehmen ist sowohl in der Fertigung als auch im Handel tätig und beliefert Kliniken und Instrumentenhändler weltweit. Die Produktpalette umfasst:
- Chirurgische Instrumente: Skalpell, Scheren, Zangen sowie spezielle Endoskopie- und Orthopädieinstrumente.
- Medizinprodukte: Produkte für die postoperative Versorgung, darunter Wundversorgungsmaterialien und chirurgische Nahtmaterialien.
- Reparatur und Wartung: Neben der Herstellung bietet STRUB MEDICAL auch Reparatur- und Wartungsdienste für chirurgische Instrumente an, um deren Lebensdauer und Funktionalität zu gewährleisten.
Qualität und Präzision sind zentrale Werte des Unternehmens, welches strengen medizintechnischen Normen wie ISO 13485 und der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) unterliegt. Dies sichert nicht nur die hohe Qualität aller Produkte, sondern auch die Compliance mit internationalen Standards, wodurch STRUB MEDICAL auf über 60 Märkten weltweit agiert.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen ist der weltweit bedeutendste Produktionsstandort für chirurgische Instrumente. Das enge Netz aus Herstellern, Zulieferern, Oberflächentechnikern und Vertrieblern macht die Region einzigartig. Diese branchenneutrale Vernetzung ermöglicht Innovation und Austausch von Ideen, was zu einer ständigen Weiterentwicklung der Produktlinien führt. Internationale Messen wie die MEDICA und COMPAMED in Düsseldorf sind die wichtigsten Absatzmärkte der Tuttlinger Branche. Dort präsentiert STRUB MEDICAL regelmäßig seine neuesten Entwicklungen und Produkte, um international neue Partnerschaften zu knüpfen.
Regionale Bedeutung und Besonderheiten
Die Bedeutung von STRUB MEDICAL für die Region Tuttlingen geht über die wirtschaftliche Dimension hinaus. Das Unternehmen ist aktiv in Ausbildungsinitiativen und fördert die berufliche Bildung junger Menschen in der Medizintechnik. Durch Praktika und enge Kooperationen mit Hochschulen in der Umgebung trägt STRUB MEDICAL dazu bei, den Fachkräftenachwuchs in der Medizintechnik zu sichern. Diese Investition in die Ausbildung fördert nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern sichert auch die Expertise und Innovationskraft der Region für die Zukunft.
Ein besonderes Merkmal von STRUB MEDICAL ist die Anpassungsfähigkeit an wechselnde Marktbedürfnisse. Das Unternehmen hat immer wieder bewiesen, dass es in der Lage ist, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die den spezifischen Anforderungen der Kunden gerecht werden. Durch intensive Kunden- und Marktanalysen wird sichergestellt, dass STRUB MEDICAL immer am Puls der Zeit bleibt.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu STRUB MEDICAL GmbH & Co. KG
Was macht STRUB MEDICAL GmbH & Co. KG?
STRUB MEDICAL GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist STRUB MEDICAL GmbH & Co. KG ansässig?
STRUB MEDICAL GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist STRUB MEDICAL GmbH & Co. KG tätig?
STRUB MEDICAL GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.