1stQ Deutschland GmbH

Medizintechnik · Mannheim

1stQ Deutschland GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Mannheim, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

1stQ Deutschland GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Harrlachweg 1
68163 Mannheim

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1stQ Deutschland GmbH im Überblick

1stQ Deutschland GmbH ist ein Hersteller und Vertreiber von Intraokularlinsen (IOLs) und ophthalmologischen Implantaten aus Mannheim in Baden-Württemberg. Das Unternehmen wurde mit dem Ziel gegründet, innovative Lösungen im Bereich der Augenchirurgie zu entwickeln und produzierende Unternehmen in der Medizintechnik zu unterstützen. Mit einem starken Fokus auf Forschung und Entwicklung hebt sich 1stQ durch ihre Expertise in der Kataraktchirurgie und refraktiven Augenchirurgie hervor und beliefert damit Ophthalmologen weltweit.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von 1stQ umfasst monofokale, multifokale und torische Intraokularlinsen für die Grauer-Star-Operation sowie Injektionssysteme und chirurgisches Zubehör für die IOL-Implantation. Diese Produktlinien sind speziell konzipiert, um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Anforderungen von Augenchirurgen und Patienten gerecht zu werden. Zudem investiert 1stQ kontinuierlich in klinische Studien, um die Sicherheit und Wirksamkeit ihrer Produkte weiter zu erforschen und zu validieren.

  • Monofokale Intraokularlinsen: Diese Linsen bieten eine klare Sicht in einem bestimmten Sehbereich, ideal für Patienten, die nach einer Kataraktoperation eine klare Fernsicht wünschen.
  • Multifokale Intraokularlinsen: Entwickelt, um dem Patienten sowohl Fern- als auch Nahsicht zu ermöglichen, wodurch die Abhängigkeit von Brillen nach der Operation reduziert wird.
  • Torische Intraokularlinsen: Diese Linsen korrigieren Astigmatismus, ein häufiges Sehproblem, das die Sehqualität beeinträchtigen kann.
  • Chirurgisches Zubehör: Umfasst hochwertige Injektionssysteme, die eine präzise und sichere Implantation der Linsen garantieren.

Die Intraokularlinsen von 1stQ sind in zahlreichen Ländern zugelassen und werden von Augenchirurgen für ihre optische Qualität und Biokompatibilität geschätzt. Die strikten Qualitätsstandards, die 1stQ anwendet, stellen sicher, dass jede Linse höchsten Anforderungen an Sicherheit und Leistung gerecht wird. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen aktiv in der Weiterbildung von Fachkräften und bietet fortlaufend Schulungen und Webinare an, um die neuesten Technologien und Techniken im Bereich der Augenchirurgie zu vermitteln.

Regulatorische Einordnung

1stQ Deutschland GmbH operiert gemäß der strengen regulatorischen Rahmenbedingungen der Medizintechnik in Deutschland und Europa. Die Produkte erfüllen die Anforderungen der EU-Verordnung über medizinische Produkte (MDR – Medical Device Regulation) und sind damit für den europäischen Markt zugelassen. Diese regulatorische Einordnung garantiert, dass jeder Produktionsschritt, von der Entwicklung bis zur Vertriebsfreigabe, den höchsten Standards in Bezug auf Qualität und Sicherheit entspricht. Darüber hinaus hält das Unternehmen regelmäßig Audits und Qualitätsprüfungen ab, um sicherzustellen, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.

Standort Mannheim / Baden-Württemberg

Mannheim liegt als Metropolregion Rhein-Neckar im Herzen Südwestdeutschlands nahe Heidelberg und seinem renommierten Universitätsklinikum. Die Augenklinik des Universitätsklinikums Heidelberg gehört zu den angesehensten Einrichtungen für Augenheilkunde in Deutschland und ist ein idealer klinischer Partner für ein Unternehmen wie 1stQ. Der Standort bietet nicht nur eine enge Zusammenarbeit mit führenden Experten im Bereich der Ophthalmologie, sondern auch Zugang zu innovativer Forschung und Entwicklung in einer dynamischen Umgebung.

In der Region Baden-Württemberg ist die Medizintechnik ein bedeutender Wirtschaftszweig, und 1stQ Deutschland GmbH trägt aktiv zur Entwicklung innovativer medizinischer Lösungen bei. Die Nähe zu weiteren Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie zu anderen Unternehmen im Gesundheitssektor fördert nicht nur den Wissensaustausch, sondern auch die Etablierung von branchenübergreifenden Kooperationen, die das gesamte Ökosystem der Medizintechnik stärken.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg

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Häufige Fragen zu 1stQ Deutschland GmbH

Was macht 1stQ Deutschland GmbH?

1stQ Deutschland GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Mannheim. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist 1stQ Deutschland GmbH ansässig?

1stQ Deutschland GmbH hat seinen Sitz in Mannheim. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist 1stQ Deutschland GmbH tätig?

1stQ Deutschland GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 05.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik