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Axon Biotech GmbH — Zellkultursysteme und MEA-Technologie
Axon Biotech GmbH aus Deggendorf in Bayern entwickelt und produziert Multiwell-Elektroden-Arrays (MEA) und Kultursysteme für die neuronale Netzwerkforschung. Das Unternehmen ist auf Zellkultursysteme und neurowissenschaftliche Forschungstools spezialisiert und bedient Labore in der Biomedizin und Pharmakologie.
Leistungen und Produkte
Axon Biotech produziert Multiwell-MEA-Systeme für die extrazelluläre Elektroableitungen von Neuronen und Kardiomyozyten, Kultursysteme für 3D-Zellkulturen sowie Software für Signalanalyse und Datenerfassung. Diese Produkte werden in der Pharmakologie, Toxikologie und Neurowissenschaftsforschung eingesetzt, da sie präzise Daten für die Untersuchung der Zellaktivität liefern.
- Multiwell-Elektroden-Arrays (MEA): Diese Arrays ermöglichen die Echtzeitüberwachung neuronaler Aktivitäten und deren Reaktionen auf verschiedene Stimuli.
- Kultursysteme für 3D-Zellkulturen: Sie bieten eine natürliche Umgebung für die Zellen, was zu realistischeren Ergebnissen führt und die Zellinteraktionen verbessert.
- Softwarelösungen: Die speziell entwickelten Analyse-Tools unterstützen Forscher bei der Auswertung komplexer Daten und bieten benutzerfreundliche Schnittstellen, um die Datenerfassung zu erleichtern.
Diese Produkte finden Anwendung sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze. Die Produkte erfüllen die regulatorischen Anforderungen der Medizintechnikbranche und werden international eingesetzt.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von Axon Biotech unterliegen strengen regulatorischen Vorgaben. Die Qualitätsstandards gemäß ISO 13485 für Medizintechnik sind zertifiziert. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über CE-Zertifizierungen für seine Produkte, die den Vertrieb auf dem europäischen Markt und den Einsatz in Forschung und Industrie ermöglichen.
Regionale Bedeutung
Deggendorf liegt in Niederbayern und bietet Axon Biotech eine Lage zur Vernetzung mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich Life Sciences. Die Nähe zur Technischen Hochschule Deggendorf mit Schwerpunkten in Biotechnologie und Medizintechnik erleichtert den Wissensaustausch. Die Lage nahe der tschechischen Grenze ermöglicht zudem die Zusammenarbeit mit internationalen Forschungseinrichtungen und Unternehmen.
Besonderheiten von Axon Biotech
Axon Biotech kombiniert technisches Know-how mit einem interdisziplinären Ansatz. Das Unternehmen ist sowohl in der Forschung tätig als auch in der Entwicklung anwendungsspezifischer Lösungen für Wissenschaftler mit konkreten Anforderungen an Zellkultur- und Elektrodenanwendungen.
Zusätzlich investiert Axon Biotech in Forschung und Entwicklung, um das Produktportfolio weiterzuentwickeln. Das Unternehmen kooperiert mit Universitäten und Forschungseinrichtungen, um neue Ansätze in der Zellkultur- und MEA-Technologie zu erarbeiten.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Labore
```Häufige Fragen zu Axon Biotech GmbH
Was macht Axon Biotech GmbH?
Über Axon Biotech GmbH Axon Biotech GmbH ist ein Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung von Lösungen im Bereich der biotechnologischen Forschung und Entwicklung ko
Wo befindet sich Axon Biotech GmbH?
Axon Biotech GmbH hat seinen Sitz in Deggendorf (Bayern). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist Axon Biotech GmbH tätig?
Axon Biotech GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.