Axon Biotech GmbH

Medizintechnik · Deggendorf

Axon Biotech GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Deggendorf, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Axon Biotech GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Im Oberfeld 2
94491 Deggendorf

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Axon Biotech GmbH im Überblick

Axon Biotech GmbH ist ein Biotechnologie- und Life-Sciences-Unternehmen aus Deggendorf in Bayern, das auf Zellkultursysteme und neurowissenschaftliche Forschungstools spezialisiert ist. Das Unternehmen entwickelt und produziert Multiwell-Elektroden-Arrays (MEA) und Kultursysteme für die neuronale Netzwerkforschung. Durch innovative Technologien und kontinuierliche Forschung ist Axon Biotech in der Lage, zukunftsweisende Lösungen für Herausforderungen in der Biomedizin zu bieten und gleichzeitig zur wissenschaftlichen Gemeinschaft beizutragen.

Leistungen und Produkte

Axon Biotech produziert Multiwell-MEA-Systeme für die extrazelluläre Elektroableitungen von Neuronen und Kardiomyozyten, Kultursysteme für 3D-Zellkulturen sowie Software für Signalanalyse und Datenerfassung. Diese Produkte sind besonders wertvoll für die Pharmakologie, Toxikologie und Neurowissenschaftsforschung, da sie präzise Daten für die Untersuchung der Zellaktivität liefern.

  • Multiwell-Elektroden-Arrays (MEA): Diese Arrays ermöglichen die Echtzeitüberwachung neuronaler Aktivitäten und deren Reaktionen auf verschiedene Stimuli.
  • Kultursysteme für 3D-Zellkulturen: Sie bieten eine natürliche Umgebung für die Zellen, was zu realistischeren Ergebnissen führt und die Zellinteraktionen verbessert.
  • Softwarelösungen: Die speziell entwickelten Analyse-Tools unterstützen Forscher bei der Auswertung komplexer Daten und bieten benutzerfreundliche Schnittstellen, um die Datenerfassung zu erleichtern.

Diese Produkte sind nicht nur in der Grundlagenforschung, sondern auch in der Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze von entscheidender Bedeutung. Die Einhaltung regulatorischer Standards ist für Axon Biotech eine Selbstverständlichkeit, sodass die Produkte die strengen Anforderungen der Medizintechnikbranche erfüllen und international akzeptiert werden.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Axon Biotech unterliegen strengen regulatorischen Vorgaben. Die Einhaltung der Qualitätsstandards gemäß ISO 13485 für Medizintechnik ist gewährleistet, was absolute Zuverlässigkeit und Sicherheit der angebotenen Produkte sichert. Darüber hinaus hat das Unternehmen eine Reihe von CE-Zertifizierungen für seine Produkte erlangt, die es ihnen ermöglichen, auf dem europäischen Markt zu agieren und die Bedürfnisse ihrer Kunden in der Forschung und Industrie zu bedienen. Diese regulatorische Compliance verdeutlicht das Engagement des Unternehmens für höchste Qualitätsstandards.

Regionale Bedeutung

Deggendorf, ein aufstrebender Standort in Niederbayern, bietet Axon Biotech eine strategische Lage zur Vernetzung mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich Life Sciences. Die Nähe zur Technischen Hochschule Deggendorf, die über einen hervorragenden Ruf in den Bereichen Biotechnologie und Medizintechnik verfügt, fördert den Austausch von Wissen und Innovationen. Darüber hinaus ermöglicht die Lage in der Nähe der tschechischen Grenze die Zusammenarbeit mit internationalen Forschungseinrichtungen und Unternehmen, was die Innovationskraft weiter steigert.

Besonderheiten von Axon Biotech

Ein zentrales Merkmal von Axon Biotech ist die Kombination aus technischem Know-how und einem interdisziplinären Ansatz. Das Unternehmen ist nicht nur in der Forschung aktiv, sondern bietet auch maßgeschneiderte Lösungen für Wissenschaftler und Forscher an, die spezifische Anforderungen an Zellkultur- und Elektrodenanwendungen haben. Diese Fähigkeit, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen, stellt sicher, dass die Produkte optimal an die jeweiligen Forschungsbedingungen angepasst sind.

Zusätzlich investiert Axon Biotech regelmäßig in Forschung und Entwicklung, um neue Produkte und Technologien zu entwickeln, die den sich ständig ändernden Anforderungen des Marktes gerecht werden. Das Unternehmen setzt auf enge Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen, um bei der Entwicklung neuer Ansätze an vorderster Front der Wissenschaft zu stehen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Labore

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Häufige Fragen zu Axon Biotech GmbH

Was macht Axon Biotech GmbH?

Über Axon Biotech GmbH Axon Biotech GmbH ist ein Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung von Lösungen im Bereich der biotechnologischen Forschung und Entwicklung ko

Wo befindet sich Axon Biotech GmbH?

Axon Biotech GmbH hat seinen Sitz in Deggendorf (Bayern). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist Axon Biotech GmbH tätig?

Axon Biotech GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik