Maslanka H+H Chirurgische Instrumente GmbH Adresse & Kontakt
Maslanka H+H Chirurgische Instrumente GmbH
Die Maslanka H+H Chirurgische Instrumente GmbH aus Tuttlingen stellt chirurgische Instrumente im dortigen Cluster für Operationstechnik her. Das Unternehmen gehört zum Netzwerk der Tuttlinger Instrumentenhersteller und produziert Operationsinstrumente für verschiedene chirurgische Fachdisziplinen. Maslanka H+H beliefert Kliniken und Fachhändler im In- und Ausland.
Das Unternehmen entstand in einer Region, die seit Jahrzehnten als Zentrum der Medizintechnik gilt, und profitiert von der Nähe zahlreicher Zulieferer und Logistikdienstleister, die Fertigungstechniken und Materialien in die Produktion einbringen. So lassen sich aktuelle Entwicklungen in der Medizintechnik aufnehmen und Qualitätsstandards einhalten.
Leistungen und Produkte
Das Sortiment umfasst chirurgische Instrumente aus rostfreiem Stahl und Titan, darunter Klemmen, Scheren, Nadelhalter, Wundhaken und Spezialinstrumente. Diese Produkte kommen in nahezu allen chirurgischen Fachbereichen zum Einsatz, darunter die Allgemeinchirurgie, Orthopädie, Gynäkologie und Urologie. Maslanka H+H produziert nach Katalog und auf Kundenwunsch und übernimmt auch die Nachfertigung älterer oder abgekündigter Instrumente, was für viele Kliniken und Praxen relevant ist.
Ein Merkmal der Maslanka H+H ist die Entwicklung von Spezialinstrumenten, die auf bestimmte Operationstechniken zugeschnitten sind. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Chirurgen und medizinischem Fachpersonal, damit die Instrumente auf die Anforderungen der Anwender abgestimmt sind. Alle Produkte sind gemäß der EU-MDR (Medical Device Regulation) zertifiziert.
Zusätzlich achtet das Unternehmen auf Nachhaltigkeit in den Herstellungsprozessen und wählt Materialien, die langlebig und recyclingfähig sind. Im Produktionsprozess kommen Technologien zum Einsatz, die den Energieverbrauch verringern.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen gilt als "Welthauptstadt der Chirurgieinstrumente" und beherbergt über 400 Unternehmen der Branche. Das Cluster ermöglicht kurze Zulieferwege und eine hohe Fertigungsqualität für die in der Region ansässigen Instrumentenhersteller. Unternehmen wie Maslanka H+H nutzen Synergien innerhalb der Branche, etwa durch den Austausch von Technologien, Rohstoffen oder durch gemeinsame Forschungsprojekte.
Diese regionalen Bedingungen ermöglichen kurze Produktionszeiten und eine fortlaufende Verbesserung der Produktqualität. Tuttlingen ist nicht nur ein Produktionsstandort, sondern auch ein Standort für Forschung und Entwicklung, an dem neue Lösungen für die Medizintechnik entstehen. Die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und lokalen Universitäten trägt zur Entwicklung neuer Technologien und Verfahren bei.
Maslanka H+H ist nicht nur im nationalen Markt vertreten, sondern hat auch Partnerschaften und Kunden in Europa, Asien und Nordamerika aufgebaut. Die internationale Ausrichtung sichert den wirtschaftlichen Erfolg und bringt die baden-württembergische Fertigung auf den globalen Markt.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Maslanka H+H Chirurgische Instrumente GmbH
Was macht Maslanka H+H Chirurgische Instrumente GmbH?
Maslanka H+H Chirurgische Instrumente GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Maslanka H+H Chirurgische Instrumente GmbH ansässig?
Maslanka H+H Chirurgische Instrumente GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Maslanka H+H Chirurgische Instrumente GmbH tätig?
Maslanka H+H Chirurgische Instrumente GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.