Henke-Sass, Wolf GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Henke-Sass, Wolf GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Henke-Sass, Wolf GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Keltenstraße 1
78532 Tuttlingen

```html

Henke-Sass, Wolf GmbH: Profil

Die Henke-Sass, Wolf GmbH mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg, stellt Injektionssysteme, Dispenser und medizinische Einmalprodukte her und ist international tätig. Das 1925 gegründete Familienunternehmen ist im Bereich Medizintechnik aktiv. Der Schwerpunkt liegt auf Produkten für die Human- und Veterinärmedizin sowie auf Labortechnik. Das Unternehmen beschäftigt über 300 Mitarbeiter*innen in Entwicklung und Produktion.

Leistungen und Produkte

Die Produktpalette von Henke-Sass, Wolf ist vielfältig und umfasst:

  • Injektionssysteme: Dazu zählen Einmalspritzen für den human- und veterinärmedizinischen Einsatz. Die Record-Luer- und Luer-Lock-Spritzen sind auf Dosiergenauigkeit und einfache Handhabung ausgelegt.
  • Kanülen: Diese sind in verschiedenen Ausführungen und Größen erhältlich, um den unterschiedlichen Anforderungen der medizinischen Anwendungen gerecht zu werden.
  • Veterinärprodukte: Ein Segment für tierärztliche Anwendungen, einschließlich Lösungen für die Injektion und Behandlung von Tieren.
  • Labor-Dispenser: Die Dispensette und Multichannel-Dispenser sind für die Dosierung von Flüssigkeiten im Laborbereich konzipiert.

Alle Produkte werden nach den Vorgaben der ISO 13485 und der EU-Verordnung MDR 2017/745 gefertigt. Damit sind Produktsicherheit und die Einhaltung internationaler Standards abgedeckt. Der Export erfolgt in über 130 Länder.

Regulatorische Einordnung

Henke-Sass, Wolf GmbH unterliegt den regulatorischen Anforderungen der Medizintechnikbranche. Die Produkte sind nach ISO 13485 zertifiziert, was definierte Qualitätsmanagementstandards voraussetzt. Zudem erfüllt das Unternehmen die Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745), die Marktüberwachung sowie laufende Sicherheits- und Leistungsanforderungen für Medizinprodukte vorschreibt.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen wird oft als „Welthauptstadt der Medizintechnik“ bezeichnet und beheimatet zahlreiche Unternehmen dieses Sektors. Seit fast 100 Jahren gehört Henke-Sass, Wolf zu diesem Cluster. Die regionale Vernetzung mit anderen Medizintechnikunternehmen und Zulieferern erleichtert den Wissensaustausch und die Technologieentwicklung. Aus dieser Nähe ergeben sich kurze Wege bei Zulieferung und Entwicklung.

Besonderheiten und Forschung

Henke-Sass, Wolf GmbH ist in Forschung und Entwicklung aktiv. In Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen wird an neuen Technologien für die Medizintechnik gearbeitet. Dazu zählt die Produktion medizinischer Einmalprodukte mit Blick auf einen geringeren ökologischen Fußabdruck. Das Unternehmen investiert in Produktionsanlagen und -verfahren, um eine gleichbleibende Qualität zu sichern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

```

Häufige Fragen zu Henke-Sass, Wolf GmbH

Was macht Henke-Sass, Wolf GmbH?

Henke-Sass, Wolf GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Henke-Sass, Wolf GmbH ansässig?

Henke-Sass, Wolf GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Henke-Sass, Wolf GmbH tätig?

Henke-Sass, Wolf GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Henke-Sass, Wolf GmbH in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik