Teleflex Medical GmbH

Medizintechnik · Rems-Murr-Kreis

Teleflex Medical GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rems-Murr-Kreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Teleflex Medical GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Welfenstraße 19
70736 Rems-Murr-Kreis

Teleflex Medical GmbH im Überblick

Die Teleflex Medical GmbH, mit Sitz im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg, ist die deutsche Tochtergesellschaft des renommierten amerikanischen Medizintechnikkonzerns Teleflex Inc. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Vermarktung innovativer Produkte spezialisiert, die entscheidende Lösungen für die Versorgung von Patienten in kritischen Situationen bieten. Teleflex ist weltweit bekannt für seine umfassenden Produktlinien in den Bereichen Atemwegsmanagement, Gefäßzugangssysteme sowie chirurgische Instrumente, die in zahlreichen medizinischen Disziplinen Anwendung finden.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Teleflex ist vielfältig und umfasst hochwertige medizintechnische Produkte, die sowohl in der klinischen Praxis als auch in der Notfallmedizin Verwendung finden. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Einmal-Laryngoskope: Diese Instrumente sind von entscheidender Bedeutung für die Durchführung sicherer Intubationen.
  • Laryngeale Masken (LMA): Diese Geräte ermöglichen eine effektive Atemwegssicherung und kommen häufig in der Anästhesie sowie in Notfallsituationen zum Einsatz.
  • Tracheotomie-Systeme (Portex): Sie bieten umfassende Lösungen für die Atemwegspflege bei Patienten, die auf langfristige Atemhilfe angewiesen sind.
  • Zentralvenenkatheter: Diese Produkte sind unerlässlich für den sicheren Zugang zum venösen System, insbesondere in kritischen Behandlungsumgebungen.
  • Harnwegskatheter: Sie gewährleisten die kontrollierte Ableitung von Harn und haben in der urologischen Versorgung eine zentrale Bedeutung.

Die Produkte von Teleflex finden Anwendung in Kliniken, Notaufnahmen und Intensivstationen weltweit. Neben der Bereitstellung von hochwertigen Produkten legt das Unternehmen großen Wert auf Schulungen und klinischen Support, um sicherzustellen, dass medizinisches Fachpersonal optimal auf den Umgang mit den Geräten vorbereitet ist. Durch stringenteste Qualitätskontrollen und Compliance mit internationalen Standards hat sich Teleflex einen ausgezeichneten Ruf in der Medizintechnik erarbeitet.

Regulatorische Einordnung

Teleflex Medical GmbH unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen, die für Medizintechnikunternehmen in Europa und weltweit gelten. Die Produkte sind CE-zertifiziert, was bedeutet, dass sie die europäischen Richtlinien für Medizinprodukte erfüllen. Darüber hinaus ist Teleflex verpflichtet, alle neuen Produkte Zulassungsverfahren unterzogen zu werden, um die Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten. Dies wird durch regelmäßige Audits und Inspektionen durch nationale und internationale Gesundheitsbehörden unterstützt, um sicherzustellen, dass die Produkte des Unternehmens höchsten Standards entsprechen.

Standort Rems-Murr-Kreis / Baden-Württemberg

Der Rems-Murr-Kreis ist eine strategisch günstige Region nordöstlich von Stuttgart, die durch ihr starkes wirtschaftliches Umfeld und die Nähe zur Landeshauptstadt geprägt ist. Diese Lage ermöglicht es Teleflex, in direktem Kontakt mit renommierten Kliniken und medizinischen Einrichtungen wie den Krankenhäusern in Schorndorf, Winnenden und Backnang zu stehen. Die B29 sowie die S-Bahnlinie S3 stellen eine optimale Verkehrsanbindung zur Verfügung und fördern den Austausch mit anderen Gesundheitseinrichtungen in der Region. Die Ansiedlung in dieser wirtschaftlich dynamischen Region ermöglicht es Teleflex, innovative Produkte kontinuierlich an die Bedürfnisse des Marktes anzupassen und eng mit Fachkräften im Gesundheitswesen zusammenzuarbeiten.

Besonderheiten und Innovationen

Die Teleflex Medical GmbH ist nicht nur für ihre qualitativ hochwertigen Produkte bekannt, sondern auch für kontinuierliche Innovationen, die die Behandlungsergebnisse für Patienten verbessern. Das Unternehmen investiert in Forschung und Entwicklung, um neue Technologien zu erforschen und die Effizienz bestehender Produkte zu erhöhen. Teleflex pflegt enge Kooperationen mit medizinischen Fachleuten und Einrichtungen, um Feedback zu sammeln und dadurch Produkte zu optimieren. Zudem ist es das Ziel von Teleflex, die Integration von modernen digitalen Lösungen in ihre Produkte voranzutreiben, um die Benutzerfreundlichkeit und Patientensicherheit weiter zu steigern.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Teleflex Medical GmbH

Was macht Teleflex Medical GmbH?

Teleflex Medical GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rems-Murr-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Teleflex Medical GmbH ansässig?

Teleflex Medical GmbH hat seinen Sitz in Rems-Murr-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Teleflex Medical GmbH tätig?

Teleflex Medical GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik