Deckert Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt
Deckert Medizintechnik GmbH
Die Deckert Medizintechnik GmbH versorgt von Berlin aus Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen in Berlin und Brandenburg mit medizinischen Geräten, Verbrauchsmaterialien und technischen Serviceleistungen. Das Unternehmen wurde in den frühen 2000er Jahren gegründet und ist im Bereich der Medizintechnik tätig. Der Fokus liegt auf dem Vertrieb und der technischen Betreuung medizintechnischer Produkte.
Leistungen und Produkte
Das Leistungsspektrum umfasst den Vertrieb von Diagnostik- und Therapiegeräten, medizinischen Verbrauchsmaterialien sowie Serviceleistungen wie Wartung, Reparatur und Sicherheits-Technische Kontrollen (STK) gemäß der Medizinprodukte-Betreiberverordnung. Die Produktbereiche decken folgende Felder ab:
- Diagnosetechnik: Zum Angebot zählen Ultraschallgeräte, Röntgenanlagen und Laboranalysegeräte für die Diagnostik in medizinischen Einrichtungen.
- Therapiegeräte: Hierzu gehören unter anderem Infusionspumpen, Beatmungsgeräte und chirurgische Instrumente für die Patientenversorgung.
- Verbrauchsmaterial: Deckert liefert Verbrauchsmaterialien wie Verbandsmaterial, Nadeln und medizinische Einwegartikel an Kliniken und Praxen.
- Technische Dienstleistungen: Neben dem Vertrieb bietet das Unternehmen Schulungen zur Gerätenutzung an. Die Techniker führen Wartungen und Reparaturen durch, um die Betriebssicherheit der Geräte zu erhalten.
Deckert berät Kunden bei der Geräteauswahl und bietet Einweisungen für das medizinische Personal an. Diese Schulungen bereiten das Personal auf die Nutzung der Geräte vor und tragen so zur Patientensicherheit bei.
Standort Berlin
Berlin ist mit der Charité, dem Deutschen Herzzentrum, Vivantes und weiteren Klinikverbünden eines der großen Gesundheitszentren Deutschlands und Europas. Deckert Medizintechnik ist als regionaler Medizintechnikanbieter im Markt der Berliner Krankenhauslandschaft sowie für Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen in der Hauptstadtregion tätig. Die Nähe zu Forschungseinrichtungen und Universitäten in Berlin erleichtert den fachlichen Austausch im medizinischen Bereich.
Ein weiterer Aspekt ist die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Institutionen im Gesundheitswesen. Über diese Partnerschaften kann Deckert Medizintechnik auf aktuelle Anforderungen sowie auf Entwicklungen im Gesundheitssektor reagieren.
Regulatorische Einordnung
Deckert Medizintechnik unterliegt den Richtlinien der Europäischen Union und den entsprechenden nationalen Gesetzen. Die Produktzertifizierungen entsprechen den EU-Vorgaben für Medizinprodukte (MDR). Das Unternehmen führt die erforderlichen Tests und Prüfungen zur Patientensicherheit durch und informiert seine Kunden über Änderungen in der gesetzlichen Lage.
Besonderheiten der Deckert Medizintechnik GmbH
Das Unternehmen arbeitet kundenorientiert und legt neben der Produktpalette und den technischen Dienstleistungen Wert auf individuelle Beratung. Da medizinische Einrichtungen unterschiedliche Anforderungen haben, entwickelt Deckert die Lösungen in Abstimmung mit den jeweiligen Bedürfnissen der Einrichtungen.
Die Deckert Medizintechnik GmbH agiert damit nicht nur als Lieferant medizinischer Geräte, sondern auch als Ansprechpartner im Gesundheitswesen. Das Unternehmen versorgt die medizinische Versorgung in Berlin und Brandenburg mit Geräten, Material und Service.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Berlin
```Häufige Fragen zu Deckert Medizintechnik GmbH
Was macht Deckert Medizintechnik GmbH?
Deckert Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Deckert Medizintechnik GmbH ansässig?
Deckert Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Berlin. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Deckert Medizintechnik GmbH tätig?
Deckert Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.