Fisher & Paykel Healthcare GmbH & Co KG

Medizintechnik · Rems-Murr-Kreis

Fisher & Paykel Healthcare GmbH & Co KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rems-Murr-Kreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Fisher & Paykel Healthcare GmbH & Co KG Adresse & Kontakt

Adresse

Wiesenstrasse 49
73614 Rems-Murr-Kreis

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Fisher & Paykel Healthcare GmbH & Co KG

Die Fisher & Paykel Healthcare GmbH & Co KG ist die deutsche Niederlassung des neuseeländischen Medizintechnikunternehmens Fisher & Paykel Healthcare, das auf Atemwegsmanagement und Beatmungstherapie spezialisiert ist. Der deutsche Vertriebssitz befindet sich im Rems-Murr-Kreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen stellt Befeuchtersysteme, CPAP-Masken und Hochflusstherapieprodukte her und entwickelt Lösungen für Patienten und medizinisches Personal zur Unterstützung der Behandlung.

Leistungen und Produkte

Das Produktprogramm umfasst Geräte und Systeme für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Zu den Kernprodukten gehören:

  • Beatmungsbefeuchter: Diese Geräte unterstützen die Beatmungstherapie, indem sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen und so die Schleimhäute der Atemwege schützen.
  • Hochfluss-Nasenkanülensysteme (Optiflow): Diese Systeme dienen der Sauerstoffversorgung bei Patienten mit Atemnot und kommen sowohl in der Klinik als auch in der Heimtherapie zum Einsatz.
  • CPAP-Masken: Die kontinuierliche positive Atemwegsdrucktherapie ist eine Methode zur Behandlung von Schlafapnoe, und Fisher & Paykel Healthcare bietet verschiedene Maskenmodelle für unterschiedliche Bedürfnisse an.
  • Zubehör für Intensivstationen und Anästhesie: Das Unternehmen führt zudem Produkte für den Einsatz in kritischen Umgebungen, die auf Sicherheit und Bedienbarkeit ausgelegt sind.

Mit diesem Produktangebot deckt die Fisher & Paykel Healthcare GmbH & Co KG Therapien in verschiedenen medizinischen Bereichen ab, darunter Intensivstationen, Anästhesieabteilungen und die häusliche Pflege von Patienten mit Atemwegserkrankungen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Die Fisher & Paykel Healthcare GmbH & Co KG unterliegt den regulatorischen Anforderungen der Medizintechnikbranche. Die Produkte verfügen über die erforderlichen Zertifizierungen, darunter die CE-Kennzeichnung, die die Konformität mit den europäischen Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltschutzstandards bescheinigt. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, dem internationalen Standard für Qualitätsmanagementsysteme bei medizinischen Geräten.

Regionale Bedeutung

Der Rems-Murr-Kreis liegt nordöstlich von Stuttgart und grenzt an die Landeshauptstadt. Die Region bietet Zugang zur Medizintechnik- und Pharmaindustrie der Stuttgarter Metropolregion sowie zur Automobilzulieferer-Infrastruktur der Region. Kliniken wie das Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart und das Klinikum Stuttgart sind potenzielle Referenzkunden in unmittelbarer Nähe. Hinzu kommt die Nähe zu Forschungseinrichtungen und Technologiezentren der Region, die Ansatzpunkte für den Austausch von Wissen sowie für Kooperationen und gemeinsame Entwicklungsprojekte bietet.

Besonderheiten und Entwicklung

Fisher & Paykel Healthcare investiert in Forschung und Entwicklung. In den vergangenen Jahren kamen neue Befeuchtungstechnologien hinzu, die den Patientenkomfort erhöhen und die Beatmungstherapie unterstützen sollen. Das Unternehmen setzt zudem auf Nachhaltigkeit, etwa durch den Einsatz umweltfreundlicher Materialien und die Optimierung von Produktionsprozessen zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks. Rückmeldungen von medizinischem Fachpersonal und Patienten fließen in die weitere Produktentwicklung ein.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Fisher & Paykel Healthcare GmbH & Co KG

Was macht Fisher & Paykel Healthcare GmbH & Co KG?

Fisher & Paykel Healthcare GmbH & Co KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rems-Murr-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Fisher & Paykel Healthcare GmbH & Co KG ansässig?

Fisher & Paykel Healthcare GmbH & Co KG hat seinen Sitz in Rems-Murr-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Fisher & Paykel Healthcare GmbH & Co KG tätig?

Fisher & Paykel Healthcare GmbH & Co KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik