Brainlab AG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
Spezialisierungen
Digitale Medizintechnik für Chirurgie und Strahlentherapie, Hardware- und Softwaretechnologie
Brainlab AG
Die Brainlab AG mit Sitz in München entwickelt und vertreibt Softwarelösungen für digitale Chirurgie und therapiebegleitende Bildgebung. Stefan Vilsmeier gründete das Unternehmen 1989; seitdem hat es sich auf chirurgische Disziplinen wie Neurochirurgie, Strahlentherapie und Orthopädie spezialisiert. Heute sind über 6.000 Systeme in mehr als 120 Ländern installiert; mehrere tausend Mitarbeiter sind in Entwicklung und Umsetzung dieser Technologien eingebunden.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von Brainlab umfasst navigationsgestützte Chirurgiesysteme, Strahlentherapieplattformen zur gezielten Behandlung von Tumoren sowie bildgeführte Chirurgielösungen. Das Kick-System verbindet Navigation, Visualisierung und Patientendatenmanagement im Operationssaal. Ergänzend bietet Brainlab Cloud-basierte Softwarelösungen für Behandlungsplanung, klinisches Datenmanagement und die Optimierung klinischer Arbeitsabläufe an. Alle Produkte erfüllen die Anforderungen der Europäischen Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) und sind entsprechend zertifiziert.
Technologische Innovationen
Brainlab investiert in Forschung und Entwicklung mit Schwerpunkt auf der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in chirurgische Systeme. Diese Technologien analysieren große Datenmengen und stellen klinische Erkenntnisse bereit, die eine präzisere Diagnostik und Behandlung ermöglichen. Der Fokus auf digitale Transformation in der medizinischen Versorgung prägt die Produktstrategie des Unternehmens.
Regulatorische Einordnung
Die Brainlab AG operiert in einem stark regulierten Umfeld, da die Medizintechnologie strengen gesetzlichen Anforderungen und Normen unterliegt. Die Produkte von Brainlab sind nach der Europäischen Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) zertifiziert, was bedeutet, dass sie umfangreiche Sicherheits- und Leistungsanforderungen erfüllen. Auch international unterliegt das Unternehmen Regelungen wie der US-amerikanischen FDA-Zulassung, um die Qualität und Sicherheit seiner Produkte zu gewährleisten. Diese Zertifizierungen stellen sicher, dass alle Produkte von Brainlab sowohl klinisch effektiv als auch sicher für Patienten sind.
Bedeutung für die Region
München ist nicht nur der Hauptsitz von Brainlab, sondern auch ein Zentrum für Entwicklungen in der Medizintechnik und Biowissenschaften. Die Zusammenarbeit mit Universitätskliniken wie dem LMU Klinikum München und dem Klinikum rechts der Isar ermöglicht klinische Bewertungen und Tests unter realistischen Bedingungen. Diese Kooperationen fördern den Wissensaustausch und tragen zur Entwicklung neuer Behandlungsmethoden bei. Darüber hinaus schafft Brainlab Arbeitsplätze in der Region und zieht Fachkräfte aus dem Bereich Medizintechnik an. Als Teil der bayerischen Medizintechniklandschaft trägt das Unternehmen zur wirtschaftlichen Entwicklung des Standorts Bayern im Gesundheitswesen bei.
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Häufige Fragen zu Brainlab AG
Was macht Brainlab AG?
Brainlab AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Brainlab AG ansässig?
Brainlab AG hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Brainlab AG tätig?
Brainlab AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
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