Braunschweiger Präzisionsteile GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Braunschweiger Präzisionsteile GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Braunschweiger Präzisionsteile GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Zeppelinstrasse 1
78559 Tuttlingen

Braunschweiger Präzisionsteile GmbH im Überblick

Die Braunschweiger Präzisionsteile GmbH aus Tuttlingen in Baden-Württemberg ist, trotz des Namens, ein im Tuttlinger Cluster ansässiger Hersteller von Präzisionsdrehteilen und Frästeilen für die Medizintechnik. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1998 hat sich die Braunschweiger Präzisionsteile GmbH auf die Produktion hochpräziser Komponenten spezialisiert, die eine wesentliche Rolle bei der Herstellung von chirurgischen Instrumenten, Implantaten und anderen medizinischen Geräten spielen. Durch den Einsatz umfassender Ingenieurskunst und modernster Fertigungstechnologien hat sich das Unternehmen als bedeutender Akteur in der Medizintechnik etabliert.

Leistungen und Produkte

Braunschweiger Präzisionsteile produziert hauptsächlich Dreh- und Frästeile aus rostfreiem Stahl, Titan und Kobalt-Chrom für Instrumentenhersteller und Implantatproduzenten. Diese Materialien sind aufgrund ihrer Biokompatibilität und Korrosionsbeständigkeit besonders geeignet für Anwendungen im medizinischen Bereich. Zu den speziellen Produkten gehören unter anderem hochpräzise chirurgische Instrumente wie Skalpelle, Zangen und Klemmen sowie implantierbare Komponenten wie Hüft- und Kniegelenke. Die Fertigung erfolgt auf modernen CNC-Bearbeitungszentren, die mit hochentwickelter Software zur Steuerung und Überwachung der Produktionsprozesse ausgestattet sind. Das Unternehmen fertigt nach ISO 13485, einem internationalen Qualitätsmanagementstandard für die Medizintechnik, und erfüllt zudem die strengen Anforderungen der EU-MDR (Medical Device Regulation), die sicherstellt, dass medizinische Geräte sicher und effektiv sind.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Im Tuttlinger Cluster ist die Konzentration von Präzisionsfertigung und Instrumentenherstellung auf engstem Raum weltweit einmalig. Diese Region hat sich über Jahrzehnte zu einem Zentrum für Medizintechnik entwickelt, in dem klassische Handwerkskunst auf modernste Fertigungstechnik trifft. Braunschweiger Präzisionsteile nutzt diese einzigartige Infrastruktur und das Netzwerk aus Kunden, Zulieferern und Wärmebehandlungsbetrieben in unmittelbarer Nachbarschaft. Diese Synergien ermöglichen es dem Unternehmen, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren und Anpassungen in der Produktion nahtlos umzusetzen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Universitäten in der Region fließen zudem neue Technologien und Erkenntnisse direkt in die Produktentwicklung ein.

Darüber hinaus trägt die Braunschweiger Präzisionsteile GmbH aktiv zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei, indem sie qualifizierte Arbeitsplätze schafft und Ausbildungsmöglichkeiten für angehende Fachkräfte im technischen Bereich bietet. Das Unternehmen engagiert sich in der regionalen Gemeinschaft und ist ein wichtiger Partner für lokale Bildungseinrichtungen. Durch Praktika und Ausbildungsplätze unterstützt es die nächste Generation von Ingenieuren und Technikern und fördert gleichzeitig die Entwicklung praktischer Fähigkeiten, die in der stark technisierten Medizintechnik zwingend erforderlich sind.

Die Bedeutung von Braunschweiger Präzisionsteile für die Gesundheitsversorgung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Mit ihren Produkten unterstützt das Unternehmen nicht nur medizinische Fachkräfte, sondern trägt auch zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten weltweit bei. In einem Sektor, in dem Präzision und Zuverlässigkeit oberste Priorität haben, ist die Rolle dieses Unternehmens von unschätzbarem Wert.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Braunschweiger Präzisionsteile GmbH

Was macht Braunschweiger Präzisionsteile GmbH?

Braunschweiger Präzisionsteile GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Braunschweiger Präzisionsteile GmbH ansässig?

Braunschweiger Präzisionsteile GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Braunschweiger Präzisionsteile GmbH tätig?

Braunschweiger Präzisionsteile GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik