caromed GmbH

Medizintechnik · Regensburg

caromed GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Regensburg, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

caromed GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Prinz-Ludwig-Strasse 11
93055 Regensburg

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caromed GmbH im Überblick

Die caromed GmbH in Regensburg ist ein auf kardiovaskuläre Medizintechnik spezialisiertes Unternehmen in Bayern. Das Unternehmen vertreibt und entwickelt Produkte für die interventionelle Kardiologie und vaskuläre Medizin und beliefert kardiologische Kliniken, Herzkatheterlabore und invasiv tätige Kardiologen in der Region und überregional. Ursprünglich im Jahr 2007 gegründet, hat sich caromed kontinuierlich weiterentwickelt und trägt heute maßgeblich zur Verbesserung der Patientenversorgung durch innovative Therapien im kardiologischen Bereich bei.

Leistungen und Produkte

Das Produktsortiment der caromed GmbH umfasst eine Vielzahl kardiovaskulärer Interventionsprodukte, die speziell für den Einsatz in der interventionellen Kardiologie entwickelt wurden. Zu den Produkten zählen unter anderem:

  • Katheter: Eingesetzt für diagnostische und therapeutische Verfahren, beispielsweise zur Behandlung von Koronararterienerkrankungen.
  • Stents: Diese sind entscheidend für die Durchgängigkeit der Blutgefäße und tragen zur Reduzierung von Stenozen bei.
  • Führungsdrähte: Sie erleichtern die Positionierung von Kathetern bei verschiedenen kardiologischen Eingriffen.
  • Zubehör: Ergänzende Produkte, die den Einsatz der Hauptgeräte optimieren und unterstützen.

Die caromed GmbH bietet nicht nur hochwertige Produkte, sondern auch klinischen Support und Produktschulungen für kardiologisches Fachpersonal an. Durch regelmäßige Workshops und Seminare wird die Kompetenz der Anwender gefördert, was zur Patientensicherheit und zur Effizienz der Behandlungen beiträgt. Zudem stellt das Unternehmen einen technischen Service sicher, der schnelle Hilfe und Wartung der Geräte gewährleistet. Alle vertriebenen Produkte sind als Medizinprodukte der Klasse IIb bis III nach der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) zertifiziert und entsprechen den hohen klinischen Anforderungen der Herzkatheterlabore.

Regulatorische Einordnung

Die caromed GmbH unterliegt den strengen Richtlinien der Europäischen Union für Medizinprodukte, insbesondere der EU-MDR, die klare Anforderungen an die Sicherheit und Qualität medizinischer Produkte stellt. Durch die Einhaltung dieser Vorschriften stellt das Unternehmen sicher, dass alle Produkte hinsichtlich Sicherheit, Wirksamkeit und klinischer Leistung regelmäßig überprüft und validiert werden. Dies ist besonders wichtig im Bereich der kardiovaskulären Interventionen, wo Patientensicherheit oberste Priorität hat.

Standort Regensburg / Bayern

Regensburg ist eine der am schnellsten wachsenden Städte Deutschlands und als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort in Ostbayern bekannt. Das Universitätsklinikum Regensburg ist ein Herzzentrumhaus und wichtiger klinischer Partner für kardiologische Medizintechnikunternehmen. Die Region Bayern bietet eine starke Infrastruktur für die Gesundheitswirtschaft, die durch eine enge Verzahnung von Forschung, Entwicklung und klinischer Anwendung gekennzeichnet ist. Diese direkte Anbindung an hochspezialisierte Kliniken ermöglicht caromed eine besonders schnelle Rückmeldung zu Produktanpassungen und Innovationen, die direkt auf die Bedürfnisse der Anwender ausgerichtet sind.

Besonderheiten und Innovationen

caromed legt großen Wert auf Forschung und Entwicklung, wodurch das Unternehmen in der Lage ist, innovative Produkte auf den Markt zu bringen, die neue Behandlungsmöglichkeiten im Bereich der Kardiologie bieten. In den letzten Jahren hat das Unternehmen mehrere innovative Stent-Systeme und katheterbasierte Behandlungslösungen entwickelt, die speziell auf die Minimierung von Komplikationen und die Verbesserung der Langzeitergebnisse für Patienten ausgerichtet sind. Diese Technologien werden kontinuierlich in klinischen Studien evaluiert, um ihre Wirksamkeit und Sicherheit nachzuweisen.

Darüber hinaus engagiert sich die caromed GmbH aktiv in verschiedenen Fachgremien und -verbänden, um den Austausch zwischen Forschern, Ärzten und Industrievertretern zu fördern. Dadurch trägt das Unternehmen nicht nur zur Verbesserung seiner eigenen Produkte bei, sondern auch zur Weiterentwicklung der Kardiologie insgesamt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu caromed GmbH

Was macht caromed GmbH?

caromed GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Regensburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist caromed GmbH ansässig?

caromed GmbH hat seinen Sitz in Regensburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist caromed GmbH tätig?

caromed GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik