OXICUR Medizin-Technik Vertriebsgesellschaft mbH Adresse & Kontakt
OXICUR Medizin-Technik Vertriebsgesellschaft mbH
Die OXICUR Medizin-Technik Vertriebsgesellschaft mbH mit Sitz in Regensburg, Bayern, vertreibt Produkte für Sauerstofftherapie und Beatmungstechnik. Zum Sortiment gehören Sauerstoffkonzentratoren, Beatmungsgeräte und Zubehör für die Heimversorgung sowie den klinischen Einsatz. In Regensburg ist mit dem Universitätsklinikum Regensburg ein Zentrum für Pulmologie ansässig, weshalb das Thema Atemwegserkrankungen in der Region eine Rolle spielt.
Das Unternehmen wurde 2001 gegründet und ist in der Patientenversorgung tätig. Die Produktpalette umfasst stationäre wie mobile Sauerstoffkonzentratoren, die sich an die individuellen Bedürfnisse der Patienten anpassen lassen.
Leistungen und Produkte
OXICUR vertreibt stationäre und mobile Sauerstoffkonzentratoren sowie CPAP- und BiPAP-Geräte zur Therapie von Schlafapnoe. Diese Geräte dienen der Versorgung von Patienten mit Atemwegserkrankungen. Hinzu kommt ein Sortiment an Zubehör, darunter Beatmungsmasken, Schläuche und Filtermaterial für die Anwendung der Geräte.
OXICUR beliefert Pneumologen, Schlafmediziner und Patientenversorger in Bayern und darüber hinaus. Über die Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften und Institutionen richtet das Unternehmen sein Angebot an aktuellen medizinischen Standards aus. Ergänzend bietet OXICUR technischen Service und Patienteneinweisungen in die verschriebenen Geräte an.
Regulatorische Einordnung
OXICUR arbeitet konform zur europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und richtet seine Produkte an den geltenden Sicherheits- und Qualitätsstandards aus. Das Unternehmen hält die einschlägigen gesetzlichen und regulatorischen Vorschriften ein, um Arzneimittelsicherheit und -wirksamkeit zu gewährleisten. Dazu zählen die regelmäßige Schulung der Mitarbeiter sowie die Auswahl und Überprüfung der Lieferanten und Partner.
Standort Regensburg/Bayern
Regensburg ist Oberzentrum der Oberpfalz und Standort des Universitätsklinikums Regensburg, das eine Abteilung für Pneumologie und Intensivmedizin unterhält. Diese medizinische Infrastruktur ermöglicht OXICUR die Zusammenarbeit mit Ärzten und Kliniken. Durch die Lage in Ostbayern versorgt das Unternehmen ein Einzugsgebiet, das die Oberpfalz, Niederbayern und das angrenzende Österreich umfasst.
Internes Netzwerk und Logistik erlauben OXICUR Lieferungen innerhalb dieser Region. Über persönliche Beratung vor Ort und individuelle Schulungen unterstützt das Unternehmen klinisches Personal und Patienten bei der Nutzung der Produkte.
OXICUR liefert nicht nur Produkte, sondern unterstützt auch die Versorgung in der Atemwegstherapie in der Region. Der Fokus liegt dabei auf Kundendienst und der Zusammenarbeit mit Gesundheitsdienstleistern und Patienten.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Regensburg | Medizintechnik Bayern
Häufige Fragen zu OXICUR Medizin-Technik Vertriebsgesellschaft mbH
Was macht OXICUR Medizin-Technik Vertriebsgesellschaft mbH?
OXICUR Medizin-Technik Vertriebsgesellschaft mbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Regensburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist OXICUR Medizin-Technik Vertriebsgesellschaft mbH ansässig?
OXICUR Medizin-Technik Vertriebsgesellschaft mbH hat seinen Sitz in Regensburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist OXICUR Medizin-Technik Vertriebsgesellschaft mbH tätig?
OXICUR Medizin-Technik Vertriebsgesellschaft mbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Regensburg
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.