Miele & Cie KG Adresse & Kontakt
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Miele & Cie KG im Überblick
Miele & Cie KG ist ein international führendes Familienunternehmen mit Sitz in Gütersloh, Nordrhein-Westfalen, das sich einen hervorragenden Ruf für die Herstellung von Haushaltsgeräten und professionellen Reinigungs- und Desinfektionsgeräten für den Gesundheitsbereich erarbeitet hat. Gegründet im Jahr 1899 von den Unternehmern Reinhard Miele und Carl Miele, begann das Unternehmen zunächst mit der Produktion von Buttermaschinen und entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden Akteur im Bereich Medizintechnik. Im medizintechnischen Segment bietet Miele hochwertige Reinigungs-Desinfektions-Automaten (RDA) und Sterilisatoren an, die in Krankenhäusern, Zahnarztpraxen, Laboren und Pflegeeinrichtungen weltweit eingesetzt werden. Miele Professional gilt als eine der führenden Marken im Segment Medizin-Sterilisierung und steht für Qualität und Innovation.
Leistungen und Produkte
Miele Professional bietet eine Vielzahl spezialisierter Produkte für den medizinischen Sektor. Zu den prominentesten Gerätegruppen zählen die Reinigungs-Desinfektions-Automaten für Steckbecken, Urinflaschen, chirurgisches Instrumentarium sowie für Laborgeräte und Glaswaren. Diese Geräte zeichnen sich durch ihre Effizienz und Benutzerfreundlichkeit aus. Ergänzend dazu liefert Miele Autoklaven, die zur Sterilisation von Medizinprodukten dienen. Alle Geräte sind nach EN ISO 15883 zertifiziert und speziell für den Einsatz in regulierten Gesundheitsumgebungen konzipiert. Interessant ist auch, dass Miele kontinuierlich in Forschung und Entwicklung investiert, um sicherzustellen, dass die Produkte den neuesten medizinischen Standards entsprechen und die Sicherheit von Patienten und Anwendern gewährleisten.
Standort Gütersloh / Nordrhein-Westfalen
Gütersloh, gelegen in der wirtschaftlich dynamischen Region Ostwestfalen, dient nicht nur als historischer Hauptsitz von Miele, sondern ist auch ein wichtiger Standort für Innovationen in der Medizintechnik. Das Unternehmen verbindet die Tradition des deutschen Handwerks mit modernsten Fertigungstechniken und hat sich als Motor für Wirtschaft und Arbeitsplätze in der Region etabliert. Die Gründung im Jahr 1899 war der erste Schritt auf einem bemerkenswerten Weg, der das Unternehmen bis heute zu einem globalen Anbieter in über 100 Ländern gemacht hat. Durch die Kooperation mit Krankenhäusern und Klinikverbünden auf bundesweiter Ebene trägt Miele dazu bei, die Effizienz und Sicherheit im Gesundheitswesen zu verbessern.
Die Bedeutung des Unternehmens für die Region zeigt sich auch in der sozialen Verantwortung, die Miele als Familienunternehmen übernimmt. Dazu gehören unter anderem Ausbildungsprogramme und Partnerschaften mit lokalen Bildungseinrichtungen, die darauf abzielen, Fachkräfte im Bereich Medizintechnik auszubilden und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig zu sichern. Miele fördert zudem technologische Innovationen, die nicht nur den Kunden, sondern auch der Gesellschaft insgesamt zugutekommen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Labore Übersicht
Häufige Fragen zu Miele & Cie KG
Was macht Miele & Cie KG?
Miele & Cie KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Gütersloh. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Miele & Cie KG ansässig?
Miele & Cie KG hat seinen Sitz in Gütersloh. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Miele & Cie KG tätig?
Miele & Cie KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.