Medi-Stim Deutschland GmbH

Medizintechnik · München

Medi-Stim Deutschland GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Medi-Stim Deutschland GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Bahnhofstrasse 32
82041 München

Medi-Stim Deutschland GmbH

Die Medi-Stim Deutschland GmbH mit Sitz in München ist die deutsche Vertriebstochter des norwegischen Unternehmens Medi-Stim ASA, das seit über zwei Jahrzehnten an Verfahren zur intraoperativen Qualitätssicherung in der Herzchirurgie arbeitet. Medi-Stim ASA bietet Systeme für das Monitoring von Bypass-Operationen an. Die deutsche Gesellschaft bringt diese Technik aus Skandinavien in den deutschen Gesundheitsmarkt. München zählt zu den Standorten der medizinischen Forschung in Deutschland, was für den Vertrieb von Medizintechnik von Bedeutung ist.

Leistungen und Produkte

Das Hauptprodukt von Medi-Stim Deutschland ist das TTFM-System (Transit-Time Flow Measurement), das für die intraoperative Qualitätssicherung bei Koronararterien-Bypass-Operationen und in der Gefäßchirurgie entwickelt wurde. Das System misst den Blutfluss sowie die Pulsatilität in Echtzeit und erlaubt damit eine sofortige Beurteilung der Graft-Implantationen in der Herzchirurgie. Bei Unregelmäßigkeiten können während der Operation Interventionen eingeleitet werden. Medi-Stim bietet zudem Schulungs- und Supportdienstleistungen an, damit das medizinische Personal im Umgang mit den Systemen geschult ist.

  • TTFM-System zur Blutflussmessung
  • Real-time Monitoring zur Vermeidung postoperativer Komplikationen
  • Schulungsprogramme und klinische Unterstützung

Die regulatorische Einordnung der Produkte unterliegt den Richtlinien der Europäischen Union, darunter die Medizinprodukteverordnung (MDR). Der Herstellungsprozess unterliegt Qualitätsmanagementvorgaben zu Sicherheit und Wirksamkeit. Anwender erhalten damit eine geregelte Grundlage für den Einsatz im klinischen Umfeld.

Standort München / Bayern

München spielt eine Rolle in der Medizintechnikbranche und ist Sitz mehrerer Forschungseinrichtungen, darunter das Deutsche Herzzentrum München und das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität. Diese Institutionen sind in der Herzchirurgie und der medizinischen Forschung tätig, was die Region für Unternehmen wie Medi-Stim relevant macht. Die Zusammenarbeit mit diesen Kliniken ermöglicht es Medi-Stim, Rückmeldungen aus der Praxis aufzunehmen und seine Produkte an den Anforderungen der Chirurgen auszurichten.

Ein weiteres Merkmal der Standorte in Bayern ist ein Netzwerk aus Partnerunternehmen, Forschungseinrichtungen und klinischen Fachzentren, die an gemeinsamen Lösungen arbeiten. In einer Region mit hohen medizinischen Standards hat Medi-Stim einen Platz eingenommen, um Produkte zu vertreiben und an der Weiterentwicklung der Medizintechnik mitzuwirken.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Bayern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Medi-Stim Deutschland GmbH

Was macht Medi-Stim Deutschland GmbH?

Medi-Stim Deutschland GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Medi-Stim Deutschland GmbH ansässig?

Medi-Stim Deutschland GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Medi-Stim Deutschland GmbH tätig?

Medi-Stim Deutschland GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik