Fräscenter Nürnberg e.K.

Medizintechnik · Nürnberg

Fräscenter Nürnberg e.K. ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Nürnberg, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Fräscenter Nürnberg e.K. Adresse & Kontakt

Adresse

Südallee 7
90475 Nürnberg

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Fräscenter Nürnberg e.K.: zahntechnische Fräsdienstleistungen

Das Fräscenter Nürnberg e.K. ist ein auf Zahntechnik spezialisiertes Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Nürnberg. Schwerpunkt ist die digitale Zahntechnik: Das Unternehmen erbringt zahntechnische Fräsdienstleistungen für Zahnarztpraxen und zahntechnische Labore. Das Produktspektrum reicht von Zahnrestaurationen über Prothesen bis zu Implantatkonstruktionen, die mit CAD/CAM-Frässystemen gefertigt werden. Für Allergiker stehen verschiedene biokompatible Materialien zur Verfügung.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum umfasst die CNC-gestützte Fertigung von Zahnkronen, Brücken, Inlays, Onlays und Implantat-Aufbauten aus Werkstoffen wie Zirkonoxid, Kunststoff, Titan und Keramiken. Die eingesetzten Fräsmaschinen ermöglichen kurze Fertigungszeiten. Daneben bietet das Unternehmen einen Schleifservice für praxiseigene Fräseinheiten an und unterstützt Zahnarztpraxen bei der Materialauswahl sowie bei der Konstruktionstechnik.

  • Zahnkronen: passgenaue Lösungen aus Zirkonoxid und Keramik.
  • Brücken: individuelle Anfertigungen für die Patientenversorgung.
  • Prothesen: Anfertigungen für ästhetische und funktionale Anforderungen.
  • Implantat-Aufbauten: Designs zur Integration in die Kieferstruktur.

Die gefertigten Zahnersatz-Komponenten erfüllen die Anforderungen der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) und durchlaufen Qualitätskontrollen, um Sicherheit und Langlebigkeit zu gewährleisten.

Standort Nürnberg / Bayern

Nürnberg ist ein Industrie- und Technologiestandort innerhalb der Metropolregion Nürnberg-Erlangen-Fürth. In dieser Region sind zahlreiche Medizintechnik- und Zahntechnikbetriebe ansässig, was Zugang zu einem dichten Netzwerk aus Zahnarztpraxen und zahntechnischen Laboren eröffnet. Bayern zählt zu den großen Standorten der Medizintechnik in Deutschland.

Durch die Nähe zu Bildungseinrichtungen und Forschungszentren in der Region kann sich das Fräscenter Nürnberg fachlich weiterentwickeln. Diese Synergien tragen zur Weiterentwicklung der Produkte und Dienstleistungen bei. Zudem besteht in der Region eine Nachfrage nach zahntechnischen Lösungen, an der das Unternehmen teilhat.

Besonderheiten des Fräscenter Nürnberg

Ein Merkmal des Fräscenter Nürnberg ist die Ausrichtung auf digitale Technologien. Durch CAD/CAM-Techniken im Fertigungsprozess sollen Präzision und Effizienz erhöht werden. Das Unternehmen investiert in Maschinen und Technologien, um den Anforderungen der Branche zu entsprechen.

Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit Zahnärzten und zahntechnischen Laboren. Das Fräscenter Nürnberg nimmt an Fortbildungen und Fachtagungen teil und steht im Austausch mit seinen Partnern. So lassen sich aktuelle Entwicklungen frühzeitig erkennen und in die Produktentwicklung einbeziehen.

Ergänzend bietet das Unternehmen Beratungsdienste an, um Zahnarztpraxen bei der Einführung digitaler Arbeitsprozesse zu unterstützen. Damit lässt sich der Workflow in den Praxen effizienter gestalten.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu Fräscenter Nürnberg e.K.

Was macht Fräscenter Nürnberg e.K.?

Fräscenter Nürnberg e.K. ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Nürnberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Fräscenter Nürnberg e.K. ansässig?

Fräscenter Nürnberg e.K. hat seinen Sitz in Nürnberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Fräscenter Nürnberg e.K. tätig?

Fräscenter Nürnberg e.K. ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik