Citizen Machinery Europe GmbH

Medizintechnik · Esslingen

Citizen Machinery Europe GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Esslingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Citizen Machinery Europe GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Mettinger Straße 11
73728 Esslingen

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Citizen Machinery Europe GmbH: Profil

Die Citizen Machinery Europe GmbH in Esslingen am Neckar ist die europäische Vertriebs- und Servicezentrale des japanischen Drehmaschinenherstellers Citizen Machinery. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt CNC-Drehmaschinen, Langdrehautomaten und Bearbeitungszentren, die in verschiedenen Branchen zum Einsatz kommen. Ein Schwerpunkt liegt im Bereich der Medizintechnik, wo die Maschinen für die präzise Fertigung medizinischer Komponenten eingesetzt werden. Dazu gehören unter anderem miniaturisierte chirurgische Instrumente, Implantate und Teile für bildgebende Verfahren. Die Marktpräsenz in Europa stützt sich auf langjährige Beziehungen zu Herstellern.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Citizen Machinery Europe umfasst CNC-Langdreher, Swiss-Type-Drehmaschinen und Bearbeitungszentren der Marken Citizen und Cincom. Diese Maschinen sind darauf ausgelegt, hohe Stückzahlen komplexer Bauteile effizient und präzise zu produzieren. Im Medizintechnikbereich dienen sie der Herstellung von Drehteilen, die für chirurgische Instrumente, Implantate wie Hüft- und Knieprothesen sowie verschiedene medizintechnische Geräte benötigt werden. Das Unternehmen bietet zudem Maschinenverkauf, technischen Service, Schulungen und Anwendungsberatung an, um die Produktionsabläufe der Kunden zu unterstützen.

Regulatorische Einordnung

Die Maschinen von Citizen Machinery Europe GmbH sind auf die gesetzlichen Vorgaben für die Nachweisführung in der Medizintechnik ausgelegt. Dazu zählt die Einhaltung europäischer Normen wie der MDR (Medical Device Regulation), die Anforderungen an Produktqualität und Sicherheit stellt. Vor der Auslieferung durchlaufen die Maschinen Tests, um die spezifischen Anforderungen der Medizintechnik zu erfüllen. Das Unternehmen arbeitet mit seinen Kunden zusammen, um die Einhaltung dieser Vorgaben sicherzustellen, was in einer Branche mit hohen Sicherheitsstandards relevant ist.

Regional Bedeutung und Netzwerk

Esslingen am Neckar liegt im Großraum Stuttgart und gilt als Technologiestandort in Baden-Württemberg. In der Stadt und ihrer Umgebung sind zahlreiche Unternehmen der Medizintechnik ansässig, was Austausch und Kooperation innerhalb der Branche begünstigt. Die Nähe zum Tuttlinger Medizintechnikcluster sowie zur schwäbischen Maschinenbauregion ordnet den Standort von Citizen Machinery Europe in dieses Umfeld ein. Über regionale Partnerschaften besteht zudem Anbindung an Forschungseinrichtungen und Fachschulen, die Ingenieure und Techniker ausbilden.

Besonderheiten der Citizen Machinery Europe GmbH

Ein Merkmal von Citizen Machinery Europe ist der Fokus auf technologische Weiterentwicklung. Funktionen wie automatisierte Fertigungsprozesse und integrierte Softwarelösungen zur Produktionsüberwachung unterstützen Ansätze der vernetzten Fertigung und Industrie 4.0. Das Unternehmen investiert in Forschung und Entwicklung, damit die Maschinen aktuelle technische Standards erfüllen und den Anforderungen des Marktes entsprechen. Durch die Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse und angepasste Lösungen pflegt Citizen Machinery langfristige Kundenbeziehungen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu Citizen Machinery Europe GmbH

Was macht Citizen Machinery Europe GmbH?

Citizen Machinery Europe GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Esslingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Citizen Machinery Europe GmbH ansässig?

Citizen Machinery Europe GmbH hat seinen Sitz in Esslingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Citizen Machinery Europe GmbH tätig?

Citizen Machinery Europe GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik