Arthrex GmbH

Medizintechnik · München

Arthrex GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Arthrex GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Erwin-Hielscher-Strasse
81249 München

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Arthrex GmbH — Orthopädie und Arthroskopie

Arthrex GmbH ist die deutsche Niederlassung von Arthrex, Inc., einem 1981 in Kalifornien gegründeten Medizintechnikunternehmen mit Schwerpunkt auf orthopädischer Chirurgie und Arthroskopie. Das Unternehmen entwickelt und produziert minimalinvasive Implantate, Instrumente und biologische Therapien zur Behandlung von Gelenk- und Sportverletzungen. Die deutsche Tochtergesellschaft hat ihren Standort in München und kooperiert von dort aus mit Kliniken und Forschungseinrichtungen in der Region.

Leistungen und Produkte

Arthrex bietet eine Vielzahl von Lösungen, die für arthroskopische Eingriffe an verschiedenen Gelenken, einschließlich Schulter, Knie, Hüfte und Sprunggelenk, konzipiert sind. Zu den Produkten gehören unter anderem:

  • Fadenankersysteme: Diese Systeme ermöglichen eine sichere Fixierung von Weichteilen an Knochen, was besonders bei Verletzungen von Sehnen und Bändern von Bedeutung ist.
  • Knochenimplantate: In dieser Produktkategorie finden sich Lösungen für die Rekonstruktion und Stabilisierung von Knochenstrukturen.
  • Nahtmaterial: Arthrex stellt Nahtmaterial her, das speziell für orthopädische Anwendungen entwickelt wurde.
  • Instrumente: Eine breite Palette von chirurgischen Instrumenten unterstützt die Durchführung präziser und schonender Eingriffe.
  • Digitale OP-Planungslösungen: Diese Technologien verbessern nicht nur die Patientenversorgung, sondern auch die Effizienz in der Chirurgie durch präzise Vorplanung und Umsetzung.

Neben Neuprodukten betreibt das Unternehmen chirurgische Ausbildungsprogramme, die Chirurgen Fachkenntnisse und praktische Fähigkeiten in aktuellen Operationstechniken vermitteln. Diese Programme tragen zur Verbesserung der Patientenversorgung bei.

Regulatorische Einordnung

Arthrex GmbH unterliegt den Vorschriften der Medizintechnikbranche, die sich aus der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und anderen internationalen Standards ergeben. Die Produkte werden getestet, um Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten. Das Unternehmen investiert in Forschung und Entwicklung, um sicherzustellen, dass alle Produkte den regulatorischen Anforderungen entsprechen.

Standort München / Bayern

München gilt als ein Standort für Medizintechnik und Life Sciences. Die Stadt beherbergt das LMU Klinikum, das Klinikum rechts der Isar und das Deutsche Herzzentrum Bayern und zählt damit zu den medizinisch bedeutenden Standorten Europas. Arthrex hat in diesem Umfeld Kooperationen mit akademischen Instituten und Kliniken aufgebaut, um Fortschritte in der orthopädischen Chirurgie voranzutreiben.

Die regionale Bedeutung von Arthrex zeigt sich nicht nur in der Entwicklung von Produkten, sondern auch in der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Förderung von Fachkräften in der Medizintechnik. Das Unternehmen engagiert sich in der Wissensvermittlung und fördert die nächsten Generationen von Chirurgen und Wissenschaftlern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Sanitätshäuser

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Häufige Fragen zu Arthrex GmbH

Was macht Arthrex GmbH?

Arthrex GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Arthrex GmbH ansässig?

Arthrex GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Arthrex GmbH tätig?

Arthrex GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik