SPINENDOS GmbH

Medizintechnik · München

SPINENDOS GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

SPINENDOS GmbH Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Wotanstrasse 119
80639 München

```html

SPINENDOS GmbH im Überblick

Die SPINENDOS GmbH aus München, Bayern, hat sich auf innovative Lösungen für die Wirbelsäulenchirurgie spezialisiert. Mit einer starken Fokussierung auf Forschung und Entwicklung bietet das Unternehmen erstklassige Implantate und chirurgische Instrumente, die den neuesten medizinischen Standards gerecht werden. Gegründet von Experten aus den Bereichen Medizin und Ingenieurwesen, zielt SPINENDOS darauf ab, die Lebensqualität von Patienten durch die Verbesserung von Operationstechniken und die Bereitstellung hochqualitativer Produkte zu steigern.

Leistungen und Produkte

SPINENDOS bietet ein umfassendes Portfolio an Medizintechnik-Produkten, das speziell für die Bedürfnisse von Neurochirurgen und Wirbelsäulenspezialisten entwickelt wurde. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Pedikelschrauben-Systeme: Diese Schrauben ermöglichen eine stabile Verankerung der Implantate im Wirbel, was für die Langzeitstabilität der Wirbelsäule entscheidend ist.
  • Wirbelkörperersatz-Cages: Diese Implantate kommen zum Einsatz, um verloren gegangene Wirbelkörper zu ersetzen und die Stabilität des Rückgrats wiederherzustellen.
  • Interspinale Distraktoren: Diese Geräte helfen bei der schrittweisen Erweiterung des Wirbelkanals und schaffen Raum für die Nervenstrukturen, um Druck zu entlasten.

Alle Produkte unterliegen strengen regulatorischen Vorgaben, die durch die EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) und internationale Normen definiert sind. Dies gewährleistet nicht nur Sicherheitsstandards, sondern auch das hohe Maß an Qualität, für das SPINENDOS bekannt ist.

Regulatorische Einordnung

Die SPINENDOS GmbH ist als Hersteller von Medizinprodukten gemäß den strengen Anforderungen der EU-MDR zertifiziert. Dieser Zertifizierungsprozess stellt sicher, dass alle Produkte sorgfältig getestet werden, um sowohl die Wirksamkeit als auch die Sicherheit zu gewährleisten. Die regelmäßigen Audits durch benannte Stellen garantieren, dass die Unternehmensstandards jederzeit den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Darüber hinaus ist SPINENDOS bestrebt, aktiv die neuesten Trends und Entwicklungen im Bereich der Medizintechnik zu verfolgen, um zukünftigen regulatorischen Anforderungen proaktiv zu begegnen.

Regionale Bedeutung

München spielt eine Schlüsselrolle in der Medizintechnik und ist ein bedeutender Standort für Forschung und Entwicklung. Als bayerische Landeshauptstadt beheimatet die Stadt zahlreiche Kliniken und Forschungsinstitute, die an der vordersten Front der medizinischen Innovation stehen. SPINENDOS profitiert von dieser dynamischen Umgebung durch enge Kooperationen mit Einrichtungen wie dem LMU Klinikum, dem Klinikum rechts der Isar und der BGU München. Diese Kliniken leisten nicht nur wertvolle Beiträge zur klinischen Erprobung neuer Implantate, sondern etablieren auch neue Behandlungsmethoden, die zusammen mit SPINENDOS entwickelt werden.

Besonderheiten und Innovationen

Ein herausragendes Merkmal der SPINENDOS GmbH ist ihr Engagement für innovative Technologien in der Wirbelsäulenchirurgie. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um modernste Lösungen zu schaffen, die sowohl die Effizienz als auch die Sicherheit von Operationen verbessern. SPINENDOS legt besonderen Wert auf minimalinvasive Lösungen, die den Patienten eine schnellere Genesung und weniger postoperative Komplikationen ermöglichen. Dies wird durch den Einsatz neuester Materialien und Technologien erreicht, die optimal auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind.

Zusätzlich ist SPINENDOS bestrebt, internationale Märkte zu erschließen und hat bereits strategische Partnerschaften in verschiedenen Ländern aufgebaut. Dies stärkt die globale Präsenz des Unternehmens und fördert den Austausch von Wissen und Technologie über nationale Grenzen hinweg.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

```

Häufige Fragen zu SPINENDOS GmbH

Was macht SPINENDOS GmbH?

Überblick über die SPINENDOS GmbH Die SPINENDOS GmbH ist eine in Deutschland ansässige Firma, die sich auf die Bereitstellung hochwertiger IT-Dienstleistungen spezialisiert hat. S

Wo befindet sich SPINENDOS GmbH?

SPINENDOS GmbH hat seinen Sitz in München (Bayern). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist SPINENDOS GmbH tätig?

SPINENDOS GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie SPINENDOS GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

Profil unvollständig 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik