Smiths Medical Deutschland GmbH

Medizintechnik · München

Smiths Medical Deutschland GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Smiths Medical Deutschland GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Ring 3
85630 München

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Smiths Medical Deutschland GmbH

Die Smiths Medical Deutschland GmbH mit Sitz in München ist die deutsche Tochtergesellschaft von Smiths Medical, einem Medizintechnikkonzern mit Ursprung in Großbritannien. Das Unternehmen bietet Produkte und Lösungen für die Intensivmedizin und Anästhesie an und ist im Bereich Forschung und Entwicklung der Medizintechnik tätig.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Smiths Medical umfasst mehrere spezialisierte Bereiche, darunter:

  • Infusionspumpen: Das Unternehmen stellt Infusionspumpen bereit, die in kritischen Umgebungen für die präzise Verabreichung von Medikamenten und Flüssigkeiten eingesetzt werden.
  • IV-Therapie-Systeme: Diese Systeme dienen der Durchführung sicherer und effizienter intravenöser Therapien.
  • Tracheotomie-Produkte (Portex): Diese Produkte unterstützen die Atemwegsversorgung und sind in zahlreichen Klinikstandards integriert.
  • Epiduralkatheter: Die Epiduralkatheter von Smiths Medical kommen häufig in der Schmerztherapie und Anästhesie zum Einsatz.
  • Patientenwärmsysteme (Level 1): Sie dienen der Aufrechterhaltung einer stabilen Körpertemperatur, insbesondere bei chirurgischen Eingriffen und auf Intensivstationen.

Die Zielgruppe umfasst überwiegend Intensivstationen, Anästhesieabteilungen und Notaufnahmen großer Kliniken. Ein Schwerpunkt liegt auf Einmalprodukten, die auf die Bedürfnisse kritisch kranker Patienten abgestimmt sind. Damit richtet sich das Unternehmen an medizinisches Fachpersonal in deutschen Gesundheitseinrichtungen.

Regulatorische Einordnung

Smiths Medical Produkte unterliegen den regulatorischen Vorgaben, die in Deutschland durch das Medizinproduktegesetz (MPG) und die europäischen Medizinprodukterichtlinien definiert sind. Die Einhaltung dieser Vorschriften betrifft die Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität der Produkte. Das Unternehmen arbeitet an der Überwachung und Verbesserung seiner Prozesse, um eine CE-Zertifizierung für seine Produkte zu erlangen. Diese regulatorische Überprüfung soll sicherstellen, dass die Produkte den Anforderungen des deutschen und europäischen Markts entsprechen.

Standort München / Bayern

München ist ein wichtiger Standort für Intensivmedizin und Anästhesie in Deutschland, mit Einrichtungen wie dem LMU Klinikum, dem Münchener Rechtsmedizinischen Institut (MRI) und dem Deutschen Herzzentrum Bayern. Die Präsenz von Smiths Medical in dieser Region ermöglicht den Kontakt zu Kunden und Partnern vor Ort. Die genannten Standorte sind zugleich Zentren für Forschung und Entwicklung, wodurch Smiths Medical Zugang zu aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen hat. Daneben bietet der Standort München Netzwerkmöglichkeiten innerhalb der Medizintechnik- und Gesundheitsbranche sowie ein Umfeld für Fachkräfte.

Besonderheiten der Smiths Medical Deutschland GmbH

Ein Merkmal der Smiths Medical Deutschland GmbH ist der Schwerpunkt auf Schulung und Unterstützung medizinischer Fachkräfte. Das Unternehmen bietet Trainings und Schulungen an, damit das Krankenhauspersonal die Geräte sicher anwenden kann. Zudem fließt Feedback in die Produktentwicklung ein. Smiths Medical versteht sich nicht nur als Lieferant von Medizintechnik, sondern auch als Partner im Gesundheitswesen. Darüber hinaus berücksichtigt das Unternehmen Nachhaltigkeit in Produktion und Produktdesign, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern und mit Ressourcen verantwortungsbewusst umzugehen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

``` Dieser erweiterte HTML-Content gibt einen detaillierten Überblick über die Smiths Medical Deutschland GmbH, indem er spezifische Fakten und Aspekte zu Produkten, regulatorischen Rahmenbedingungen, der regionalen Bedeutung und besonderen Merkmalen des Unternehmens integriert.

Häufige Fragen zu Smiths Medical Deutschland GmbH

Was macht Smiths Medical Deutschland GmbH?

Smiths Medical Deutschland GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Smiths Medical Deutschland GmbH ansässig?

Smiths Medical Deutschland GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Smiths Medical Deutschland GmbH tätig?

Smiths Medical Deutschland GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik