GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Hohenlohekreis

GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Hohenlohekreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Fritz-Müller-Straße 6-8
74653 Hohenlohekreis

GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG im Überblick

GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG ist ein international agierendes Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Ventilen, Mess- und Regelsystemen spezialisiert hat. Das im Jahr 1964 gegründete Familienunternehmen hat seinen Hauptsitz in Ingelfingen, einer Stadt im Hohenlohekreis, Baden-Württemberg. GEMÜ hat sich als einer der führenden Anbieter in der Entwicklung und Produktion von hochwertigen Komponenten für die sterile Prozessführung in verschiedenen Industrien, einschließlich der Pharmaindustrie, Biotechnologie und Medizintechnik, etabliert. Ihre Produkte sind in zahlreichen Produktionsanlagen weltweit im Einsatz, um die Sicherheit und Effizienz von Prozessen zu gewährleisten, bei denen die Sterilität von größter Bedeutung ist.

Leistungen und Produkte

GEMÜ bietet eine breite Palette an spezialisierten Produkten, die auf die Anforderungen der sterilen Prozessführung abgestimmt sind. Hauptkomponenten des Produktportfolios sind:

  • Membranventile: Sie bieten selbstschließend auch bei niedrigen Drücken optimale Dichtheit und werden häufig in der Pharma- und Lebensmittelindustrie verwendet.
  • Schlauchquetschventile: Diese Ventile garantieren eine kontrollierte Medientransportation und sind besonders in Bioprozessen von Bedeutung.
  • Klappenventile: Sie überzeugen durch ihre kompakten Bauweise und werden oft in verschiedenen Medienanwendungen eingesetzt.
  • Pneumatische Antriebe: Diese sind auf hohe Zuverlässigkeit und Langlebigkeit ausgelegt und unterstützen eine automatisierte Prozesskontrolle.

Das Sortiment wird zusätzlich durch umfangreiche Mess- und Regeltechnik ergänzt. GEMÜ's Automatisierungslösungen sind speziell auf komplexe Produktionsprozesse ausgerichtet und ermöglichen eine effiziente Datenverarbeitung sowie eine nahtlose Integration in bestehende Systeme. Die Produkte des Unternehmens werden von namhaften Pharmaunternehmen, Biotechfirmen und Medizinprodukteherstellern weltweit nachgefragt, was die globale Relevanz und Stabilität von GEMÜ unterstreicht.

Regulatorische Einordnung

In der Herstellung und dem Vertrieb seiner Produkte beachtet GEMÜ strenge regulatorische Vorgaben. Die Produkte sind gemäß den aktuellen normativen Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) und der Richtlinien für die Pharmaindustrie konzipiert. Dazu gehören auch umfassende Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO 13485, die die Qualität und Sicherheit der Produkte gewährleisten. Durch kontinuierliche Schulungsmaßnahmen und Audits stellt GEMÜ sicher, dass sie den höchsten Standards in der Branche entsprechen und die Sicherheit der Anwender jederzeit gewährleistet bleibt.

Standort Hohenlohekreis / Baden-Württemberg

Der Hohenlohekreis, in dem Ingelfingen liegt, profitiert von einer optimalen Lage im nördlichen Baden-Württemberg. Dieses Gebiet zeichnet sich durch eine bedeutende industrielle Infrastruktur aus und ist Heimat vieler innovativer Unternehmen. Baden-Württemberg ist in Deutschland dafür bekannt, ein Zentrum der Medizintechnik und Pharmaindustrie zu sein, was GEMÜ eine strategische Position verleiht. Die Region bietet nicht nur exzellente Verkehrsverbindungen, sondern auch Zugang zu spezialisierten Fachkräften und einem Netz an Kooperationspartnern, das die Innovationskraft des Unternehmens weiter steigert. Die ruhige Umgebung in Ingelfingen fördert zudem ein konzentriertes und effizientes Arbeitsumfeld.

Ein besonderes Merkmal von GEMÜ ist die Kombination aus Tradition und innovativem Geist. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um sich den sich ständig wandelnden Anforderungen der Märkte anzupassen und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Mit modernsten Technologien in Kombination mit jahrzehntelanger Erfahrung gelingt es GEMÜ, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die nicht nur hohe Effizienz, sondern auch Umweltbewusstsein widerspiegeln.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG

Was macht GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG?

GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Hohenlohekreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG ansässig?

GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Hohenlohekreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG tätig?

GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 05.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik