EGA Electronic Gerätebau GmbH Adresse & Kontakt
EGA Electronic Gerätebau GmbH
Die EGA Electronic Gerätebau GmbH mit Sitz in Landshut, Bayern, entwickelt und fertigt elektronische Medizingeräte und Messsysteme. Das Unternehmen stellt elektronische Baugruppen und Steuerungssysteme für medizintechnische Anwendungen in den Bereichen Diagnostik und Therapie her. Der Schwerpunkt liegt auf kundenspezifischen elektronischen Lösungen für die Medizintechnik.
Forschung und Entwicklung haben im Unternehmen einen festen Stellenwert, um aktuelle Technologien in die Medizintechnik zu überführen. Die Produkte von EGA kommen in medizinischen Geräten zum Einsatz, darunter portable Diagnosesysteme, bildgebende Verfahren sowie therapeutische Anwendungen. Investitionen in Produktionsmethoden und Qualitätsmanagementsysteme sichern Produktqualität und Entwicklungsarbeit.
Leistungen und Produkte
EGA Electronic Gerätebau bietet Dienstleistungen im Bereich der Medizintechnik, insbesondere in der Entwicklung und Fertigung von Elektronik für Medizinprodukte. Dazu gehören:
- Leiterplattenbestückung: Bestückung von Leiterplatten mittels automatisierter und manueller Verfahren.
- Gehäusebau: Anpassbare Gehäuselösungen für die jeweilige Anwendung.
- Systemintegration: Integration aller elektronischen Komponenten in einer medizintechnischen Anwendung.
- Entwicklung von Softwarelösungen: Individuelle Programmierung von Software zur Steuerung medizintechnischer Geräte.
Die Produktion der elektronischen Geräte erfolgt gemäß der internationalen Norm ISO 13485. Zudem erfüllen die Produkte die EMV-Anforderungen (elektromagnetische Verträglichkeit) sowie die Sicherheitsnormen für Medizingeräte nach IEC 60601. Diese regulatorischen Vorgaben sind für Marktzugang und Sicherheit der Produkte maßgeblich.
Regulatorische Einordnung
Die Medizintechnik unterliegt strengen Vorschriften und Richtlinien zur Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte. EGA Electronic Gerätebau GmbH richtet sich nach den Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) und des BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte). Der Zulassungsprozess für Medizinprodukte wird laufend begleitet, damit Produkte unter Einhaltung der Sicherheitsstandards auf den Markt gelangen.
Standort Landshut / Bayern
Landshut ist eine historisch bedeutende Stadt und ein Wirtschaftsstandort in Bayern. Die Nähe zur Landeshauptstadt München mit ihrer Medizintechnik- und Pharmaindustrie verschafft EGA Electronic Gerätebau Zugang zu einem Netzwerk von Partnern in der Branche. Diese regionale Lage spielt für den Ausbau der Geschäftstätigkeit und neue Kooperationen eine Rolle.
Die Infrastruktur in Landshut mit ihrer Anbindung an wichtige Verkehrswege erlaubt EGA, Material und Produkte zu beziehen und auszuliefern. Zudem nutzt das Unternehmen die Ausbildungseinrichtungen der Region, die Fachkräfte in Medizintechnik und Elektronik bereitstellen.
Besonderheiten und Zukunftsperspektiven
EGA Electronic Gerätebau kombiniert langjährige Erfahrung, technisches Fachwissen und einen kundenorientierten Ansatz. Das Unternehmen entwickelt individuelle Lösungen, die auf die Anforderungen der Kunden abgestimmt sind. Dazu zählt eine enge Zusammenarbeit bereits in der frühen Phase der Produktentwicklung, um passende Konzepte zu erarbeiten.
Für die Zukunft plant EGA, die Produktpalette um Technologien wie das Internet der Dinge (IoT) und Künstliche Intelligenz (KI) zu erweitern. Diese Technologien sollen Diagnosetools verbessern und intelligente Therapieansätze ermöglichen, woraus sich neue Geschäftsfelder ergeben können. Smarte Lösungen in der Medizintechnik können die Effizienz steigern und zur Versorgung von Patienten beitragen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Lohnhersteller
```Häufige Fragen zu EGA Electronic Gerätebau GmbH
Was macht EGA Electronic Gerätebau GmbH?
EGA Electronic Gerätebau GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Landshut. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist EGA Electronic Gerätebau GmbH ansässig?
EGA Electronic Gerätebau GmbH hat seinen Sitz in Landshut. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist EGA Electronic Gerätebau GmbH tätig?
EGA Electronic Gerätebau GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.