SEDLBAUER AG Adresse & Kontakt
SEDLBAUER AG im Überblick
Die SEDLBAUER AG ist ein renommiertes Unternehmen mit Sitz im Landkreis Freyung-Grafenau im malerischen Bayerischen Wald. Seit ihrer Gründung hat sich die SEDLBAUER AG als führender Elektronikhersteller etabliert, der innovative Lösungen für verschiedene Industriebereiche wie die Medizintechnik, Automotive und Telekommunikation bereitstellt. Das Unternehmen nutzt modernste Technologien und stellt sicher, dass alle Produkte den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Die Fertigungsstätten in Deutschland garantieren nicht nur eine hohe Verfügbarkeit, sondern auch die Einhaltung strenger europäischer Normen und Vorschriften.
Leistungen und Produkte
SEDLBAUER bietet eine Vielzahl an Produkten und Dienstleistungen, die speziell auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten sind. Das Hauptaugenmerk des Unternehmens liegt auf der Auftragsfertigung von Leiterplatten und elektronischen Baugruppen. In der Medizintechnik produziert die SEDLBAUER AG hochkomplexe Steuerungs- und Regelelektronik, die in verschiedenen Anwendungen zum Einsatz kommt, darunter:
- Diagnostische Geräte, die präzise medizinische Daten liefern
- Patientenmonitoring-Systeme, welche die Vitalzeichen kontinuierlich überwachen
- Medizinische Kleingeräte, die in der täglichen Patientenversorgung eingesetzt werden
Regulatorische Einordnung
Die Fertigung nach internationalen Normen ist für die SEDLBAUER AG von entscheidender Bedeutung. Neben der ISO 13485, die speziell für die Medizintechnik konzipiert wurde, hat das Unternehmen auch Standards wie ISO 9001 und IPC-A-610 in seine Prozesse integriert. Diese Zertifizierungen belegen, dass SEDLBAUER nicht nur die Qualität ihrer Produkte sicherstellt, sondern auch ein effektives Qualitätsmanagementsystem implementiert hat, um die kontinuierliche Verbesserung und Kundenzufriedenheit zu fördern. Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sowie regelmäßige Audits durch externe Institutionen sichern die Compliance und Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens.
Standort Freyung-Grafenau / Bayern
Der Standort Freyung-Grafenau stellt für die SEDLBAUER AG einen klaren Wettbewerbsvorteil dar. Die Region ist bekannt für ihre vielfältige Industrie und hat eine lange Tradition in der Elektrotechnik. Zudem profitieren Unternehmen hier von einer gut ausgebildeten Fachkräftebasis, die stetig weitergebildet wird. Die Nähe zu Österreich und Tschechien ermöglicht zudem internationale Kooperationen und einen Zugang zu neuen Märkten. Die SEDLBAUER AG trägt nicht nur zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei, sondern ist auch aktiv in verschiedenen Netzwerkinitiativen engagiert, um den Austausch zwischen Unternehmen zu fördern und Innovationsprojekte voranzutreiben.
Besonders hervorzuheben ist die Bereitschaft der SEDLBAUER AG, auch auf Sonderwünsche ihrer Kunden flexibel zu reagieren. Von der Entwicklung über die Prototypenerstellung bis hin zur Serienfertigung wird alles aus einer Hand angeboten, was den Kunden Zeit und Ressourcen spart.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Bayern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu SEDLBAUER AG
Was macht SEDLBAUER AG?
SEDLBAUER AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Freyung-Grafenau. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist SEDLBAUER AG ansässig?
SEDLBAUER AG hat seinen Sitz in Freyung-Grafenau. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist SEDLBAUER AG tätig?
SEDLBAUER AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.