SEDLBAUER AG

Medizintechnik · Freyung-Grafenau

SEDLBAUER AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Freyung-Grafenau, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

SEDLBAUER AG Adresse & Kontakt

Adresse

Wilhelm-Sedlbauer-Strasse 2
94481 Freyung-Grafenau

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SEDLBAUER AG im Überblick

Die SEDLBAUER AG ist ein renommiertes Unternehmen mit Sitz im Landkreis Freyung-Grafenau im malerischen Bayerischen Wald. Seit ihrer Gründung hat sich die SEDLBAUER AG als führender Elektronikhersteller etabliert, der innovative Lösungen für verschiedene Industriebereiche wie die Medizintechnik, Automotive und Telekommunikation bereitstellt. Das Unternehmen nutzt modernste Technologien und stellt sicher, dass alle Produkte den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Die Fertigungsstätten in Deutschland garantieren nicht nur eine hohe Verfügbarkeit, sondern auch die Einhaltung strenger europäischer Normen und Vorschriften.

Leistungen und Produkte

SEDLBAUER bietet eine Vielzahl an Produkten und Dienstleistungen, die speziell auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten sind. Das Hauptaugenmerk des Unternehmens liegt auf der Auftragsfertigung von Leiterplatten und elektronischen Baugruppen. In der Medizintechnik produziert die SEDLBAUER AG hochkomplexe Steuerungs- und Regelelektronik, die in verschiedenen Anwendungen zum Einsatz kommt, darunter:

  • Diagnostische Geräte, die präzise medizinische Daten liefern
  • Patientenmonitoring-Systeme, welche die Vitalzeichen kontinuierlich überwachen
  • Medizinische Kleingeräte, die in der täglichen Patientenversorgung eingesetzt werden
Das Unternehmen erfüllt die Anforderungen der ISO 13485 und garantiert so, dass alle produzierten Waren den strengen Vorschriften der Medizintechnik entsprechen. Darüber hinaus ist SEDLBAUER in der Lage, kundenspezifische Lösungen anzubieten, die den individuellen Anforderungen der OEM-Kunden gerecht werden und die Innovationskraft der Branche unterstützen.

Regulatorische Einordnung

Die Fertigung nach internationalen Normen ist für die SEDLBAUER AG von entscheidender Bedeutung. Neben der ISO 13485, die speziell für die Medizintechnik konzipiert wurde, hat das Unternehmen auch Standards wie ISO 9001 und IPC-A-610 in seine Prozesse integriert. Diese Zertifizierungen belegen, dass SEDLBAUER nicht nur die Qualität ihrer Produkte sicherstellt, sondern auch ein effektives Qualitätsmanagementsystem implementiert hat, um die kontinuierliche Verbesserung und Kundenzufriedenheit zu fördern. Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sowie regelmäßige Audits durch externe Institutionen sichern die Compliance und Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens.

Standort Freyung-Grafenau / Bayern

Der Standort Freyung-Grafenau stellt für die SEDLBAUER AG einen klaren Wettbewerbsvorteil dar. Die Region ist bekannt für ihre vielfältige Industrie und hat eine lange Tradition in der Elektrotechnik. Zudem profitieren Unternehmen hier von einer gut ausgebildeten Fachkräftebasis, die stetig weitergebildet wird. Die Nähe zu Österreich und Tschechien ermöglicht zudem internationale Kooperationen und einen Zugang zu neuen Märkten. Die SEDLBAUER AG trägt nicht nur zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei, sondern ist auch aktiv in verschiedenen Netzwerkinitiativen engagiert, um den Austausch zwischen Unternehmen zu fördern und Innovationsprojekte voranzutreiben.

Besonders hervorzuheben ist die Bereitschaft der SEDLBAUER AG, auch auf Sonderwünsche ihrer Kunden flexibel zu reagieren. Von der Entwicklung über die Prototypenerstellung bis hin zur Serienfertigung wird alles aus einer Hand angeboten, was den Kunden Zeit und Ressourcen spart.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Bayern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu SEDLBAUER AG

Was macht SEDLBAUER AG?

SEDLBAUER AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Freyung-Grafenau. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist SEDLBAUER AG ansässig?

SEDLBAUER AG hat seinen Sitz in Freyung-Grafenau. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist SEDLBAUER AG tätig?

SEDLBAUER AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik