ETG-Elektronik GmbH

Medizintechnik · Darmstadt-Dieburg

ETG-Elektronik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Darmstadt-Dieburg, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

ETG-Elektronik GmbH Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Waldstrasse 19a
64331 Darmstadt-Dieburg

ETG-Elektronik GmbH

Die ETG-Elektronik GmbH wurde 1994 gegründet und entwickelt und fertigt elektronische Baugruppen und Geräte. Der Sitz liegt in Darmstadt-Dieburg, Hessen. Die Produkte kommen in medizintechnischen Geräten, Industrieanlagen und wissenschaftlichen Instrumenten zum Einsatz. Darmstadt verbindet als Hochschulstandort die Technische Universität Darmstadt mit einer breiten industriellen Basis, von der Unternehmen wie ETG profitieren.

Leistungen und Produkte

Die ETG-Elektronik GmbH bietet Produkte und Dienstleistungen für die Medizintechnik. Die Kernkompetenzen umfassen:

  • Entwicklung elektronischer Baugruppen: Analyse der Kundenanforderungen, Entwicklung von Prototypen und Überführung in die Serienproduktion.
  • Leiterplattenbestückung: Bestückungstechnologien für Klein- und Großserien.
  • Steuerungselektronik: Entwicklung von Steuerungssystemen, die auf die Funktionen medizintechnischer Geräte zugeschnitten sind.
  • Sensorik: Sensorlösungen zur Messung physiologischer Werte und zur Umsetzung in digitale Signale.
  • Prüf- und Testservices: Testverfahren zur Sicherung von Qualität und Zuverlässigkeit der Baugruppen, einschließlich Umwelttests und EMV-Prüfungen.

Daneben entwickelt ETG kundenspezifische Lösungen und passt seine Produkte an die jeweiligen Anforderungen an. Dazu gehört eine begleitende Beratung. So entstehen etwa Messmodule, die auf die Anforderungen von Forschungseinrichtungen oder Kliniken zugeschnitten sind.

Standort Darmstadt-Dieburg / Hessen

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg bildet zusammen mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt einen wirtschaftlichen Raum mit einer hohen Dichte an Bildungseinrichtungen, etwa der Technischen Universität Darmstadt und verschiedenen Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Diese Infrastruktur erleichtert den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie. Im Bereich Medizintechnik und Gesundheits-IT bietet das Rhein-Main-Gebiet Unternehmen wie ETG-Elektronik Kooperationsmöglichkeiten.

ETG trägt zur regionalen Wirtschaft bei: Das Unternehmen stellt Arbeitsplätze bereit und bildet Elektroniker, Ingenieure und Techniker aus. Das stärkt die lokale Wirtschaft und die Fachkräfteentwicklung in der Region.

Über Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen und Unternehmen entstehen Verbindungen, aus denen neue Entwicklungen in Technologie und medizinischer Anwendung hervorgehen.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Hessen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu ETG-Elektronik GmbH

Was macht ETG-Elektronik GmbH?

ETG-Elektronik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Darmstadt-Dieburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist ETG-Elektronik GmbH ansässig?

ETG-Elektronik GmbH hat seinen Sitz in Darmstadt-Dieburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist ETG-Elektronik GmbH tätig?

ETG-Elektronik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

ETG-Elektronik GmbH in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik