SCHWIND eye-tech-solutions GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Aschaffenburg

SCHWIND eye-tech-solutions GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Aschaffenburg, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

SCHWIND eye-tech-solutions GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Mainparkstrasse 6-10
63801 Aschaffenburg

```html

SCHWIND eye-tech-solutions GmbH & Co. KG

Die SCHWIND eye-tech-solutions GmbH & Co. KG entwickelt und produziert Excimer-Lasersysteme für die refraktive Augenchirurgie. Der Firmensitz liegt in Kleinostheim nahe Aschaffenburg in Hessen. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1999 und ist seitdem in der Medizintechnik zur Korrektur von Sehfehlern tätig. Die Produkte kommen in Deutschland und international zum Einsatz.

Leistungen und Produkte

Das zentrale Produkt AMARIS ist ein Excimer-Lasersystem zur refraktiven Behandlung mit niedriger Korrekturrate. AMARIS erlaubt eine individuelle Anpassung der Behandlung. Daneben bietet SCHWIND den ATOS, einen Femtosekundenlaser für die Lenticule-Extraktion, mit dem Augenchirurgen ihr Behandlungsspektrum erweitern können.

  • AMARIS Excimer-Lasersystem: Ideal für LASIK-, LASEK- und PRK-Verfahren.
  • ATOS Femtosekundenlaser: Fokus auf LENTICULE-Extraktion für eine minimale Invasivität.
  • Chirurgische Planungssoftware: Programme zur Unterstützung der präoperativen Planung und Analyse.
  • Schulungsprogramme: Schulungen und Workshops für Chirurgen zu Anwendung und Sicherheit.

Regulatorische Einordnung

Da die Produkte im medizinischen Kontext eingesetzt werden, unterliegen sie regulatorischen Anforderungen. Die CE-Kennzeichnung sowie die Zulassung durch die FDA in den Vereinigten Staaten belegen die Einhaltung internationaler Standards für Qualität und Sicherheit. Das Unternehmen ist in Forschung und Entwicklung tätig, um den klinischen Grundlagen zu entsprechen und eine sichere Nutzung der Geräte zu unterstützen.

Regionale Bedeutung

Der Standort Kleinostheim liegt in der Rhein-Main-Metropolregion mit Nähe zu Universitätskliniken in Frankfurt und Mainz. Das ermöglicht Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Produktentwicklung. Der Austausch mit Augenärzten und Kliniken im In- und Ausland fließt in die Entwicklung bei SCHWIND ein.

Besonderheiten und Innovationen

SCHWIND arbeitet an der Weiterentwicklung bestehender Technologien und beteiligt sich an Forschungsprojekten im Bereich der refraktiven Chirurgie. Die Entwicklung von Softwarelösungen auf Basis künstlicher Intelligenz dient der Analyse von Patientenbedürfnissen und -daten. Damit ist SCHWIND ein Akteur im Markt der Medizintechnik.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen

```

Häufige Fragen zu SCHWIND eye-tech-solutions GmbH & Co. KG

Was macht SCHWIND eye-tech-solutions GmbH & Co. KG?

SCHWIND eye-tech-solutions GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Aschaffenburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist SCHWIND eye-tech-solutions GmbH & Co. KG ansässig?

SCHWIND eye-tech-solutions GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Aschaffenburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist SCHWIND eye-tech-solutions GmbH & Co. KG tätig?

SCHWIND eye-tech-solutions GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

SCHWIND eye-tech-solutions GmbH & Co. KG in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik