Hubrich Medical GmbH & Co.KG

Medizintechnik · Aschaffenburg

Hubrich Medical GmbH & Co.KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Aschaffenburg, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Hubrich Medical GmbH & Co.KG Adresse & Kontakt

Adresse

Magnolienweg 8
63741 Aschaffenburg

Profil der Hubrich Medical GmbH & Co.KG

Die Hubrich Medical GmbH & Co.KG wurde im Jahr 2002 gegründet und ist ein Fachhandelsunternehmen für medizinische Hilfsmittel, Rehabilitationsprodukte und Pflegehilfsmittel. Der Hauptsitz liegt in Aschaffenburg im Rhein-Main-Gebiet. Hubrich Medical beliefert Sanitätshäuser, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Hubrich Medical umfasst medizinisches Equipment mit Schwerpunkt auf:

  • Rollstühlen: Die Auswahl umfasst sowohl manuell betriebene als auch elektrische Rollstühle, sodass unterschiedliche Bedürfnisse und Mobilitätseinschränkungen abgedeckt werden.
  • Rollatoren: Diese Produkte sind auf Sicherheit und Komfort ausgelegt und sollen Senioren und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen den Alltag erleichtern.
  • Pflegebetten: Die Pflegebetten von Hubrich Medical sind höhenverstellbar und ergonomisch gestaltet.
  • Badehilfen: Produkte wie Duschstühle und Badewannensitze unterstützen die sichere und selbstständige Körperpflege.
  • Orthesen: Diese Hilfsmittel kommen bei der Rehabilitation und Behandlung von Verletzungen oder chronischen Erkrankungen zum Einsatz und sollen die Beweglichkeit der Patienten fördern.

Als Großhandelspartner arbeitet Hubrich Medical mit Sanitätshaus-Betreibern zusammen und berät bei der Produktauswahl, damit diese den Vorgaben der Kassenversicherungen entspricht. Die Kassenversorgung gehört zum Tätigkeitsschwerpunkt des Unternehmens.

Besonderheiten der Hubrich Medical GmbH & Co.KG

Die Hubrich Medical GmbH & Co.KG setzt auf eine kundennahe Betreuung. Das Unternehmen ermittelt die individuellen Bedürfnisse der Kunden und stellt darauf abgestimmte Lösungen zusammen. Hinzu kommt die Schulung des Fachpersonals in den Sanitätshäusern, damit das Team Kunden beraten und die Produkte einordnen kann.

Zusätzlich entwickelt Hubrich Medical neue Produkte, um auf veränderte Marktanforderungen zu reagieren. Kooperationen mit Herstellern sichern den Zugang zu aktuellen Technologien und Entwicklungen in der Medizintechnik.

Regulatorische Einordnung

Als Unternehmen im Bereich der Medizintechnik unterliegt die Hubrich Medical GmbH & Co.KG regulatorischen Vorgaben. Die Produkte müssen den Europäischen Normen und Richtlinien entsprechen, etwa der Medical Device Regulation (MDR), die die Marktzulassung und die Einhaltung der Sicherheitsstandards regelt. Darüber hinaus betreibt Hubrich Medical ein Qualitätsmanagementsystem, das regelmäßig auditiert wird.

Bedeutung für die Region Aschaffenburg

Die Hubrich Medical GmbH & Co.KG ist Arbeitgeber in Aschaffenburg und an der Gesundheitsversorgung der Region beteiligt. Durch die Bereitstellung von medizinischen Hilfsmitteln werden Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder gesundheitlichen Problemen versorgt. Mit der Belieferung von Sanitätshäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen ist das Unternehmen Teil des Gesundheitsnetzwerks in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Hubrich Medical GmbH & Co.KG

Was macht Hubrich Medical GmbH & Co.KG?

Hubrich Medical GmbH & Co.KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Aschaffenburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Hubrich Medical GmbH & Co.KG ansässig?

Hubrich Medical GmbH & Co.KG hat seinen Sitz in Aschaffenburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hubrich Medical GmbH & Co.KG tätig?

Hubrich Medical GmbH & Co.KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Hubrich Medical GmbH & Co.KG in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik