Schreyer-Elektronik GmbH Adresse & Kontakt
Profil der Schreyer-Elektronik GmbH
Die Schreyer-Elektronik GmbH wurde 1998 gegründet und entwickelt und fertigt Elektronik im Auftrag für medizinische und industrielle Anwendungen. Das Unternehmen mit Sitz im Rems-Murr-Kreis, Baden-Württemberg, beliefert Hersteller medizintechnischer Systeme mit elektronischen Baugruppen, Steuerungsmodulen und Komplettgeräten. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung kennt Schreyer-Elektronik die spezifischen Anforderungen der Medizintechnik.
Leistungen und Produkte
Schreyer-Elektronik arbeitet in mehreren Bereichen der Medizintechnik. Das Unternehmen entwickelt und produziert Platinen, Steuereinheiten und elektronische Subsysteme für Medizingeräte. Zum Leistungsumfang gehören Hardware-Design, die Entwicklung von Embedded-Software, die Prototypenentwicklung und die Serienfertigung nach ISO 13485. Diese Norm regelt die Qualitätssicherung in der Medizintechnik.
Zu den Produkten zählen Steuerungssysteme für chirurgische Instrumente, Diagnosegeräte und Therapiegeräte. Daneben arbeitet das Unternehmen mit OEM-Herstellern und Systemintegratoren der Medizintechnik zusammen, um Lösungen für die jeweiligen Kundenanforderungen zu entwickeln. Diese Zusammenarbeit ist auf die Anforderungen im Gesundheitswesen ausgerichtet.
Regulatorische Einordnung
Schreyer-Elektronik ist nach ISO 13485 zertifiziert und richtet sich zudem nach den Vorgaben der MDR (Medical Device Regulation) der Europäischen Union. Diese Vorschriften legen die Sicherheits- und Qualitätsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen fest. Das Unternehmen integriert die notwendigen Prüfprozesse, um die Sicherheit der Produkte im medizinischen Umfeld zu gewährleisten. Diese Rahmenbedingungen bilden die Grundlage für die in der Medizintechnik geforderte Qualität und Präzision.
Bedeutung für die Region
Der Rems-Murr-Kreis, in dem die Schreyer-Elektronik GmbH ansässig ist, ist ein wirtschaftsstarker Raum in Baden-Württemberg. In der Region sind zahlreiche mittelständische Technologiebetriebe und Zulieferer aus Medizintechnik, Maschinenbau und Automobilindustrie ansässig. Schreyer-Elektronik arbeitet mit lokalen Unternehmen zusammen und ist in der Medizintechnik tätig. Die Vernetzung mit dem Stuttgarter Klinikverbund und weiteren Einrichtungen der Gesundheitsversorgung bietet Entwicklungs- und Kooperationsmöglichkeiten.
Die Schreyer-Elektronik GmbH trägt mit Arbeitsplätzen zur wirtschaftlichen Entwicklung des Rems-Murr-Kreises bei. Durch Investitionen in Forschung und Entwicklung arbeitet das Unternehmen an seinen Produkten und Dienstleistungen und ist Teil der regionalen Medizintechniklandschaft.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller
Häufige Fragen zu Schreyer-Elektronik GmbH
Was macht Schreyer-Elektronik GmbH?
Schreyer-Elektronik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rems-Murr-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Schreyer-Elektronik GmbH ansässig?
Schreyer-Elektronik GmbH hat seinen Sitz in Rems-Murr-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Schreyer-Elektronik GmbH tätig?
Schreyer-Elektronik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Rems-Murr-Kreis
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.