MEDOH GmbH

Medizintechnik · Aichach-Friedberg

MEDOH GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Aichach-Friedberg, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

MEDOH GmbH Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Schloßstrasse 21
86573 Aichach-Friedberg

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MEDOH GmbH im Überblick

Die MEDOH GmbH aus dem Landkreis Aichach-Friedberg in Bayern ist ein Unternehmen, das sich auf medizintechnische Produkte und orthopädische Hilfsmittel spezialisiert hat. Gegründet in einer Region, die durch ihre zentrale Lage zwischen München und Augsburg besticht, spielt MEDOH eine wesentliche Rolle in der medizinischen Versorgung. Das Unternehmen beliefert Arztpraxen, Orthopäden und Patienten in der Umgebung mit hochwertigen Produkten, die sowohl den funktionellen als auch den therapeutischen Bedürfnissen gerecht werden. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem Engagement strebt die MEDOH GmbH danach, die Lebensqualität ihrer Patienten nachhaltig zu verbessern.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment der MEDOH GmbH umfasst eine Vielzahl an Produkten, die speziell für den Bewegungsapparat und die Rehabilitation entwickelt wurden. Dazu gehören:

  • Orthopädische Hilfsmittel: Schuheinlagen, Orthesen und Prothesen, die individuell angepasst werden können.
  • Bandagen: Eine breite Palette an stabilisierenden und entlastenden Bandagen für Gelenke und Muskeln, die bei Verletzungen oder zur Unterstützung während der Heilung eingesetzt werden.
  • Rehabilitationsprodukte: Geräte und Hilfen zur Förderung von Mobilität und Funktionalität nach Operationen oder Verletzungen.

Die MEDOH GmbH bietet auch umfassende Beratungen sowohl für Patienten als auch für medizinisches Fachpersonal an, um sicherzustellen, dass die Auswahl der Hilfsmittel optimal auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Als Vertragspartner gesetzlicher Krankenkassen für ausgewählte Produktkategorien, ermöglicht das Unternehmen eine unkomplizierte Abwicklung der Kostenübernahme für die betroffenen Patienten.

Regulatorische Einordnung

In Deutschland unterliegen alle medizintechnischen Produkte strengen regulatorischen Anforderungen, um die Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten. Die MEDOH GmbH beachtet alle relevanten Richtlinien, einschließlich der Medizinprodukteverordnung (MDR), und ist bestrebt, ihre Produkte kontinuierlich zu optimieren. Als Hersteller von Medizinprodukten ist MEDOH in der Lage, innovative Lösungen zu entwickeln, die den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und technologischen Fortschritten entsprechen. Die Einhaltung von Qualitätsstandards wird durch regelmäßige interne und externe Audits sichergestellt, was das Vertrauen der Kunden stärkt.

Standort Aichach-Friedberg / Bayern

Der Landkreis Aichach-Friedberg gehört zum Regierungsbezirk Schwaben und ist ideal gelegen für die Ansiedlung von Unternehmen der Medizintechnik. Mit Einrichtungen wie dem Klinikum Aichach und der Nähe zum Universitätsklinikum Augsburg verfügt die Region über exzellente medizinische Ressourcen und Fachkräfte. Diese lokale Infrastruktur ermöglicht es der MEDOH GmbH, eng mit den umliegenden Gesundheitseinrichtungen zu kooperieren, was die Produktentwicklung und den Austausch von Wissen fördert.

Die regionale Bedeutung der MEDOH GmbH geht über die rein wirtschaftlichen Aspekte hinaus – sie trägt zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in der Region bei, indem sie innovative und patientenorientierte Produkte bereitstellt. Zudem engagiert sich das Unternehmen aktiv in der Ausbildung von angehenden Fachkräften und kooperiert mit Bildungseinrichtungen, um eine zukünftige Generation von Experten in der Medizintechnik heranzuziehen.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Bayern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu MEDOH GmbH

Was macht MEDOH GmbH?

MEDOH GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Aichach-Friedberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist MEDOH GmbH ansässig?

MEDOH GmbH hat seinen Sitz in Aichach-Friedberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist MEDOH GmbH tätig?

MEDOH GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie MEDOH GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik