Fiagon GmbH

Medizintechnik · Oberhavel

Fiagon GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Oberhavel, Brandenburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Fiagon GmbH Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Neuendorfstrasse 23b
16761 Oberhavel

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Fiagon GmbH im Überblick

Fiagon GmbH ist ein internationaler Hersteller von elektromagnetischen Navigationssystemen für die HNO-Chirurgie mit Sitz im Landkreis Oberhavel in Brandenburg. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Produktion von innovativen, bildgestützten Navigationssystemen spezialisiert, die insbesondere für die endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie (FESS), Otochirurgie sowie die Schädelbasischirurgie eingesetzt werden. Mit einem Fokus auf hochpräzise Technologien trägt die Fiagon GmbH zur Verbesserung der Patientensicherheit und der chirurgischen Ergebnisse bei.

Leistungen und Produkte

Das Kernprodukt von Fiagon ist das EMC-Navigationssystem, das über ein elektromagnetisches Tracking verfügt. Dieses System ermöglicht eine präzise Instrumentenführung in der HNO-Chirurgie und garantiert Echtzeit-Navigation basierend auf CT- und MRT-Bildgebungen mit submillimetergenauer Genauigkeit. Die Technologie von Fiagon stellt sicher, dass Chirurgen präzise Eingriffe vornehmen können, was das Risiko von Komplikationen minimiert. Darüber hinaus wird das EMC-Navigationssystem kontinuierlich weiterentwickelt, um den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Bedürfnissen der Chirurgen gerecht zu werden.

  • Produktbereiche: Das Produktportfolio umfasst neben dem EMC-Navigationssystem auch Softwarelösungen zur Bildverarbeitung sowie spezielle Instrumente, die die Integration in bestehende OP-Prozesse erleichtern.
  • Regulatorische Einordnung: Fiagons Produkte sind gemäß der Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 klassifiziert und entsprechen damit allen europäischen Sicherheits- und Qualitätsstandards.
  • Weltweite Anwendung: Fiagons Technologien finden nicht nur in Deutschland, sondern auch in Kliniken in Europa, Nordamerika und Asien Anwendung, was die internationale Relevanz des Unternehmens unterstreicht.

Standort Oberhavel / Brandenburg

Der Landkreis Oberhavel, nordöstlich von Berlin gelegen, profitiert von seiner strategischen Nähe zur Bundeshauptstadt, in der zahlreiche hochkarätige Universitätskliniken, wie die Charité, ansässig sind. Diese Nähe schafft nicht nur Kooperationsmöglichkeiten, sondern auch Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften im Bereich der Medizintechnik. In jüngster Zeit hat sich die Region zu einem bedeutenden Standort für innovative Medizintechnik-Startups und wachstumsorientierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickelt.

Oberhavel zeichnet sich durch eine gut ausgebaute Infrastruktur aus, die den Austausch zwischen Forschung, Industrie und Klinik fördert. Die Region bietet darüber hinaus attraktive Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, was Fiagon GmbH in der Umsetzung ihrer Innovationsstrategien zugutekommt. Das Unternehmen profitiert auch von den Förderprogrammen der Landesregierung, die gezielt die Medizintechnikbranche unterstützen.

Besonderheiten der Fiagon GmbH

Ein herausragendes Merkmal der Fiagon GmbH ist ihr interdisziplinärer Ansatz, der die enge Zusammenarbeit von Ingenieuren, Medizinern und Wissenschaftlern fördert. Dadurch stellt das Unternehmen sicher, dass die entwickelten Produkte nicht nur technisch ausgereift, sondern auch auf die spezifischen Bedürfnisse von Chirurgen und Patienten abgestimmt sind. Die Rückmeldungen der Nutzer fließen kontinuierlich in den Entwicklungsprozess ein, was zu einer ständigen Verbesserung der Produkte führt.

Zusätzlich hat sich Fiagon durch verschiedene Auszeichnungen in der Medizintechnik als Innovationsführer positioniert. Die kontinuierliche Teilnahme an internationalen Fachmessen und Kongressen zeigt das Engagement des Unternehmens, seine Technologien global zu präsentieren und einen Wissensaustausch im Bereich der Medizintechnik zu fördern. Durch Partnerschaften mit Universitäten und Forschungsinstituten wird die Forschungs- und Entwicklungskapazität weiter gestärkt, was zu innovativen Lösungen in der Chirurgie führt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Brandenburg | Labore

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Häufige Fragen zu Fiagon GmbH

Was macht Fiagon GmbH?

Über Fiagon GmbH Fiagon GmbH ist ein weltweit führendes Medizintechnikunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Navigationssystemen und Instrumenten für die HN

Wo befindet sich Fiagon GmbH?

Fiagon GmbH hat seinen Sitz in Oberhavel (Brandenburg). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist Fiagon GmbH tätig?

Fiagon GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik