SCALA Electronic GmbH

Medizintechnik · Potsdam-Mittelmark

SCALA Electronic GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Potsdam-Mittelmark, Berlin. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

SCALA Electronic GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Ruhlsdorfer Strasse 95
14532 Potsdam-Mittelmark

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SCALA Electronic GmbH im Überblick

Die SCALA Electronic GmbH aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark ist ein Elektronikunternehmen, das unter anderem Systeme und Komponenten für die Medizintechnik entwickelt und produziert. Potsdam-Mittelmark liegt südwestlich von Berlin und grenzt an die Landeshauptstadt Potsdam. SCALA Electronic profitiert von der Nähe zum Berliner Technologie- und Wissenschaftsraum mit seinen zahlreichen Forschungseinrichtungen und Kliniken. Diese strategische Lage fördert nicht nur Innovationen, sondern ermöglicht auch den Austausch mit führenden Experten und Institutionen im Bereich Medizintechnik.

Leistungen und Produkte

SCALA Electronic entwickelt elektronische Systeme und Baugruppen für industrielle und medizintechnische Anwendungen. Für die Medizintechnik werden Steuerungs- und Signalverarbeitungslösungen gefertigt, die in diagnostischen und therapeutischen Geräten zum Einsatz kommen. Das Produktportfolio umfasst unter anderem:

  • Medizinische Mess- und Regeltechnik: Diese Produkte zeichnen sich durch hohe Präzision und Zuverlässigkeit aus, um eine exakte Diagnostik zu gewährleisten.
  • Kommunikationslösungen: Zur Datenübertragung und -verarbeitung, die essenziell für moderne Medizinsysteme ist.
  • Benutzeroberflächen und Steuergeräte: Diese Komponenten sind speziell für die intuitive Bedienung von medizinischen Geräten konzipiert.
  • Telemetriesysteme: Sie ermöglichen die Fernüberwachung von Patienten und unterstützen die Telemedizin, die in der heutigen Gesundheitsversorgung immer wichtiger wird.

Die speziell entwickelten Lösungen sind nicht nur anwendungsorientiert, sondern auch auf die Einhaltung strenger regulatorischer Vorgaben im Medizinsektor ausgerichtet. SCALA Electronic arbeitet nach den höchsten Standards, um die Qualität und Sicherheit ihrer Produkte zu garantieren.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Als Unternehmen in der Medizintechnik unterliegt SCALA Electronic strengen gesetzlichen Regelungen und Normen, darunter ISO 13485, die spezifisch für Medizinprodukte gilt. Diese Norm gewährleistet, dass alle Prozesse von der Entwicklung über die Produktion bis hin zur Vermarktung systematisch dokumentiert und überprüft werden. SCALA Electronic implementiert ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem, das regelmäßige Audits und Tests umfasst, um die Normen einzuhalten und kontinuierlich zu verbessern.

Standort Potsdam-Mittelmark / Brandenburg

Potsdam-Mittelmark liegt westlich von Berlin und umfasst attraktive Städte wie Bad Belzig und Werder an der Havel. Die Nähe zur Berliner und Potsdamer Forschungslandschaft bietet einem Elektronikentwickler für Medizintechnik wertvolle Kooperationsmöglichkeiten. SCALA Electronic ist in der Region ein wichtiger Akteur, da das Unternehmen nicht nur innovative Produkte entwickelt, sondern auch Arbeitsplätze schafft und zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beiträgt. Darüber hinaus unterstützt die Zusammenarbeit mit lokalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Ausbildung von Fachkräften in der Medizintechnik.

Die regionale Bedeutung wird durch die stetig wachsende Nachfrage nach Medizintechnikprodukten unterstrichen. SCALA Electronic fokussiert sich nicht nur auf den deutschen Markt, sondern hat auch das internationale Geschäft im Blick. Hierzu werden die Produkte regelmäßig an globale Standards und Anforderungen angepasst.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Berlin oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu SCALA Electronic GmbH

Was macht SCALA Electronic GmbH?

Geschichte der SCALA Electronic GmbH Die SCALA Electronic GmbH ist ein führendes Unternehmen in der Elektronikindustrie, das seit seiner Gründung im Jahr 1951 kontinuierlich wächs

Wo befindet sich SCALA Electronic GmbH?

SCALA Electronic GmbH hat seinen Sitz in Potsdam-Mittelmark (Berlin). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist SCALA Electronic GmbH tätig?

SCALA Electronic GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik