Jonas Medizintechnik Handelsgesellschaft mbH Adresse & Kontakt
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Jonas Medizintechnik Handelsgesellschaft mbH
Die Jonas Medizintechnik Handelsgesellschaft mbH ist ein Handelsunternehmen aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg mit Schwerpunkt Medizintechnik. Das Unternehmen vertreibt medizinische Geräte und Produkte an Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen in der Metropolregion Berlin-Brandenburg. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark grenzt direkt an die Landeshauptstadt Potsdam und verfügt über eine gute infrastrukturelle Anbindung sowie eine hohe Dichte an Gesundheitseinrichtungen.
Leistungen und Produkte
Das Sortiment umfasst medizintechnische Geräte und Verbrauchsmaterialien für den ambulanten und stationären Gesundheitsbereich. Zu den vertriebenen Produktbereichen zählen unter anderem:
- Diagnostikgeräte: Geräte für die Diagnostik in den Bereichen Radiologie, Kardiologie und Labormedizin.
- Therapiegeräte: Produkte für die physikalische Therapie, Schmerztherapie und Rehabilitation, darunter Laser- und Ultraschalltherapiegeräte.
- Praxisausstattung: Lösungen für die Einrichtung von Arztpraxen, darunter medizinische Möbel, Beleuchtungssysteme und weitere Einrichtungsgegenstände.
- Verbrauchsmaterialien: Einmalprodukte wie sterile Verbandsmaterialien und medizinische Verbrauchsartikel.
Ein Außendienst bietet individuelle Produktberatungen für Kliniken und Praxen an. Neben dem Vertrieb übernimmt das Unternehmen auch Schulungen und Fortbildungen zur Anwendung der Geräte.
Regulatorische Einordnung
Als Handelsunternehmen für Medizintechnik unterliegt die Jonas Medizintechnik Handelsgesellschaft mbH den regulatorischen Auflagen der Europäischen Union sowie nationalen Vorschriften. Die Produkte müssen den Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) entsprechen, die die Sicherheit und Wirksamkeit medizinischer Produkte regelt. Dies setzt regelmäßige Qualitätskontrollen und die Einhaltung festgelegter Normen voraus. Über seine Zulassung als Handelsvertretung stellt das Unternehmen sicher, dass die vertriebenen Produkte den geltenden Standards entsprechen.
Regionale Bedeutung und Besonderheiten
Potsdam-Mittelmark ist der flächenmäßig größte Landkreis Brandenburgs und liegt in unmittelbarer Nähe zu Berlin. Diese Lage erleichtert Jonas Medizintechnik den Zugang zum Markt für Medizintechnik in der Metropolregion Berlin-Brandenburg. Dort gibt es zahlreiche Kliniken und Universitätskliniken, darunter die Charité und das Berliner Zentrum für Biomedizin (BZB), die auf aktuelle Medizintechnik angewiesen sind.
Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen an regionalen Netzwerken, die den Austausch zu Entwicklungen im Bereich der Medizintechnik fördern. Über die Teilnahme an Messen und Fachveranstaltungen in der Region baut Jonas Medizintechnik Kontakte zu Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen aus.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pflegeheime | Sanitätshäuser
```Häufige Fragen zu Jonas Medizintechnik Handelsgesellschaft mbH
Was macht Jonas Medizintechnik Handelsgesellschaft mbH?
Jonas Medizintechnik Handelsgesellschaft mbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Potsdam-Mittelmark. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Jonas Medizintechnik Handelsgesellschaft mbH ansässig?
Jonas Medizintechnik Handelsgesellschaft mbH hat seinen Sitz in Potsdam-Mittelmark. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Jonas Medizintechnik Handelsgesellschaft mbH tätig?
Jonas Medizintechnik Handelsgesellschaft mbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.