Polygreen Germany GmbH Adresse & Kontakt
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Polygreen Germany GmbH
Die Polygreen Germany GmbH im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg produziert nachhaltige Medizinprodukte. Ziel des Unternehmens ist es, den ökologischen Fußabdruck im Gesundheitswesen zu verringern. Dazu bietet es biobasierte oder recycelbare Alternativen zu herkömmlichen Kunststoffprodukten an. Diese Produktlinie bildet einen zentralen Bestandteil der Unternehmensstrategie und greift das wachsende Bewusstsein für Umweltfragen in der Medizintechnik auf. Die Lage in der Metropolregion Berlin-Brandenburg sorgt für eine gute Verkehrsanbindung und Anbindung an das Netzwerk im Gesundheitssektor.
Leistungen und Produkte
Polygreen Germany vertreibt umweltfreundliche Einmalprodukte für das Gesundheitswesen. Dazu zählen unter anderem:
- Biobasierte Handschuhe: Diese Handschuhe bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und sind kompostierbar, womit sie eine Alternative zu klassischen Latex- oder Nitrilhandschuhen bilden.
- Verpackungen: Das Unternehmen entwickelt Verpackungslösungen aus recycelbaren Materialien.
- Medizinische Verbrauchsmaterialien: Dazu gehören Produkte wie sterile Verbandstoffe und chirurgische Instrumente, die den geltenden Qualitäts- und Sicherheitsstandards entsprechen.
Polygreen unterstützt Kliniken und Praxen beim Übergang zu nachhaltigeren Beschaffungsstrategien. Dabei legt das Unternehmen Wert auf die Schulung und Information der Kunden zu nachhaltigen Produkten. Die Medizinprodukte sind CE-zertifiziert. Das Portfolio wird laufend erweitert und um neue umweltfreundliche Technologien ergänzt, um den Anforderungen von Markt und Umwelt zu entsprechen.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von Polygreen Germany unterliegen den Vorgaben der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Diese Anforderungen stellen sicher, dass Medizinprodukte sicher und wirksam sind, bevor sie auf den Markt kommen. Mit der Einhaltung dieser Vorschriften richtet Polygreen die Produktentwicklung an Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit aus. Das Unternehmen arbeitet zudem mit wissenschaftlichen Institutionen zusammen, um Lösungen zu entwickeln, die den regulatorischen Anforderungen entsprechen.
Regionale Bedeutung und Innovation
Mit dem Standort in Potsdam-Mittelmark trägt Polygreen zur Rolle der Region als Standort für Gesundheits- und Medizintechnik bei. Potsdam-Mittelmark ist flächenmäßig der größte Landkreis Brandenburgs und bietet Fördermöglichkeiten für Unternehmen, die auf nachhaltige Entwicklungen setzen. Forschungseinrichtungen, Universitäten und Unternehmen in der Metropolregion arbeiten im Gesundheitssektor zusammen. Polygreen nutzt diese regionalen Verbindungen, um Produkte zu vertreiben und sich an kommunalen Initiativen mit ökologischem Bezug im Gesundheitswesen zu beteiligen.
Besonderheiten von Polygreen Germany
Ein Schwerpunkt von Polygreen liegt auf der Kreislaufwirtschaft. Das Unternehmen arbeitet an der Reduzierung von Plastikmüll durch die Entwicklung biologisch abbaubarer Produkte. Zudem informiert Polygreen seine Kunden über die Herkunft der Rohstoffe und die Produktionsprozesse. Hinzu kommt die enge Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften und Institutionen, deren Feedback in die Weiterentwicklung der Produkte einfließt. Mit diesem Ansatz richtet Polygreen Germany seine Tätigkeit auf nachhaltige Medizintechnik aus.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Pflegeheime
```Häufige Fragen zu Polygreen Germany GmbH
Was macht Polygreen Germany GmbH?
Polygreen Germany GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Potsdam-Mittelmark. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Polygreen Germany GmbH ansässig?
Polygreen Germany GmbH hat seinen Sitz in Potsdam-Mittelmark. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Polygreen Germany GmbH tätig?
Polygreen Germany GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.