Rack Präzisionstechnik GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

Rack Präzisionstechnik GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Rack Präzisionstechnik GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Lindenstraße 10
78603 Tuttlingen

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Rack Präzisionstechnik GmbH & Co. KG

Die Rack Präzisionstechnik GmbH & Co. KG mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg, ist in der Präzisionszerspanung tätig. Das Unternehmen gehört zum Tuttlinger Cluster, der größten Ansammlung von Herstellern chirurgischer Instrumente weltweit. Gefertigt werden präzise Dreh- und Frästeile für medizinische Anwendungen wie chirurgische Instrumente, Endoskope und Implantate. Das Spektrum umfasst Standardkomponenten ebenso wie nach Kundenvorgaben gefertigte Teile.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum von Rack Präzisionstechnik umfasst die Fertigung von CNC-Dreh- und Frästeilen, vor allem aus rostfreiem Stahl, Titan und medizinischen Legierungen. Diese Werkstoffe erfüllen die Anforderungen an Biokompatibilität und Langlebigkeit in der Medizintechnik. Zu den Kunden zählen Hersteller von chirurgischen Instrumenten, Implantaten und Medizintechnikgeräten im In- und Ausland. Die Fertigung erfolgt auf CNC-Bearbeitungszentren, die Prozesse laufen gemäß ISO 13485, dem internationalen Standard für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik.

  • CNC-Drehteile: Spezialisierte Drehteile für Instrumente und Implantate.
  • CNC-Frästeile: Komplexe Bauteile für Endoskope und andere medizinische Geräte.
  • Werkstoffe: Verwendung von Edelstahl, Titan und speziellen Legierungen.
  • Maßgeschneiderte Lösungen: Individuelle Fertigung nach Kundenanforderungen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Als Hersteller von Medizinprodukten unterliegt Rack Präzisionstechnik regulatorischen Vorgaben. Dazu zählen die Einhaltung der ISO 13485 und die Berücksichtigung der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Diese Vorgaben stellen sicher, dass die Produkte die geforderten Sicherheits- und Leistungsanforderungen erfüllen. Das interne Qualitätsmanagementsystem wird regelmäßig durch externe Audits geprüft.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Der Standort Tuttlingen hat für Rack Präzisionstechnik strategische Bedeutung. Die Region weist eine hohe Dichte an Medizintechnikunternehmen auf und zieht Fachkräfte aus den Ingenieurwissenschaften und der Fertigung an. Viele Unternehmen im Umfeld sind auf einzelne Bereiche der Medizintechnik spezialisiert, sodass ein dichtes Netzwerk besteht. Rack Präzisionstechnik nutzt diese regionale Expertise und die Zusammenarbeit mit anderen Herstellern für die Entwicklung von Produkten.

Bedeutung für die regionale Wirtschaft

Die Rack Präzisionstechnik GmbH & Co. KG ist Teil der regionalen Wirtschaft von Tuttlingen. Als Zulieferer für Hersteller in der Medizintechnik trägt das Unternehmen zu Arbeitsplätzen in der Region und zum Standort als Zentrum für Medizintechnik bei. Die Zusammenarbeit mit lokalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützt den Wissenstransfer und die Ausbildung von Fachkräften.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu Rack Präzisionstechnik GmbH & Co. KG

Was macht Rack Präzisionstechnik GmbH & Co. KG?

Rack Präzisionstechnik GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Rack Präzisionstechnik GmbH & Co. KG ansässig?

Rack Präzisionstechnik GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Rack Präzisionstechnik GmbH & Co. KG tätig?

Rack Präzisionstechnik GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik