Knauer & Rösch GmbH Adresse & Kontakt
Knauer & Rösch GmbH: Orthopädische Hilfsmittel im Rhein-Neckar-Kreis
Die Knauer & Rösch GmbH wurde im Jahr 1985 gegründet und ist im Bereich der Medizintechnik und orthopädischen Hilfsmittel tätig. Mit Sitz im Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, versorgt das Unternehmen Patienten in der Metropolregion Rhein-Neckar mit orthopädischen Hilfsmitteln. Über die Zusammenarbeit mit Orthopäden und Rehabilitationsmedizinern in der Region erfolgt die Versorgung bedarfsgerecht.
Leistungen und Produkte
Knauer & Rösch GmbH bietet ein Produktspektrum, das auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt ist. Dazu zählen:
- Orthesen: Diese stabilisierenden Hilfsmittel werden zur Unterstützung von Gelenken, Muskeln und Sehnen eingesetzt und unterstützen die Heilung und Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen.
- Prothesen: Das Unternehmen fertigt maßgeschneiderte Lösungen für Amputierte, wobei aktuelle Technologien und Materialien zum Einsatz kommen, um Funktionalität und Komfort zu erreichen.
- Kompressionsversorgungen: Diese Produkte dienen der Vorbeugung von Thrombosen und der Unterstützung der venösen Rückflusssysteme, besonders nach Operationen und Verletzungen.
- Rehabilitationshilfsmittel: Hierzu zählen rollstuhlgerechte Hilfen, Gehhilfen und weitere unterstützende Produkte, die Patienten bei der Rückkehr in ein selbstständiges Leben helfen.
- Medizintechnische Produkte: Dies umfasst Geräte und Hilfsmittel für den ambulanten und stationären Bereich zur Verbesserung der Patientensituation.
Zusätzlich gehört die persönliche Beratung zum Angebot. Fachkräfte unterstützen die Patienten bei der Auswahl der passenden Hilfsmittel und deren Anpassung. Die Kooperation mit Kliniken und Arztpraxen in der Rhein-Neckar-Region trägt zu einer durchgängigen Versorgung bei.
Standort Rhein-Neckar-Kreis / Baden-Württemberg
Der Rhein-Neckar-Kreis liegt im Südwesten Deutschlands und verfügt über eine ausgebaute medizinische Infrastruktur. Mit dem Universitätsklinikum Heidelberg und den Behandlungszentren in Mannheim bestehen in der Region zahlreiche Anknüpfungspunkte für die orthopädische Hilfsmittelversorgung. Knauer & Rösch GmbH nutzt die Nähe zu diesen medizinischen Einrichtungen sowie die Vernetzung der Gesundheitsdienstleister vor Ort.
Das Unternehmen trägt zur Versorgung von Menschen bei, die auf orthopädische Unterstützung angewiesen sind. Über die Beschäftigung von Fachkräften und die Tätigkeit im Bereich der Medizintechnik ist es Teil der regionalen Wirtschaft des Rhein-Neckar-Kreises.
Auch die regulatorische Einordnung ist zu erwähnen. Die Produkte der Knauer & Rösch GmbH unterliegen gesetzlichen Vorgaben zur Sicherheit und Wirksamkeit medizinischer Hilfsmittel. Dazu zählt die Zertifizierung nach ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik, die sicherstellt, dass die Produkte den europäischen Standards entsprechen.
Die Knauer & Rösch GmbH ist damit sowohl in der Patientenversorgung als auch in der Gesundheitswirtschaft der Region tätig. Das Unternehmen bietet orthopädische Produkte an und entwickelt sein Angebot weiter.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Heidelberg | Sanitätshäuser Übersicht
Häufige Fragen zu Knauer & Rösch GmbH
Was macht Knauer & Rösch GmbH?
Knauer & Rösch GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rhein-Neckar-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Knauer & Rösch GmbH ansässig?
Knauer & Rösch GmbH hat seinen Sitz in Rhein-Neckar-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Knauer & Rösch GmbH tätig?
Knauer & Rösch GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Rhein-Neckar-Kreis
Medizintechnik in Deutschland
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.