Knauer & Rösch GmbH

Medizintechnik · Rhein-Neckar-Kreis

Knauer & Rösch GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Knauer & Rösch GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Gustav-Throm-Strasse 4
69181 Rhein-Neckar-Kreis

Knauer & Rösch GmbH im Überblick

Die Knauer & Rösch GmbH wurde im Jahr 1985 gegründet und hat sich seitdem als ein führendes Unternehmen im Bereich der Medizintechnik und orthopädischen Hilfsmittel etabliert. Mit Sitz im Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, fokussiert sich das Unternehmen darauf, Patienten in der Metropolregion Rhein-Neckar eine umfassende Versorgung mit hochwertigen orthopädischen Hilfsmitteln zu bieten. Die enge Zusammenarbeit mit Orthopäden und Rehabilitationsmedizinern in der Region garantiert eine bedarfsgerechte und kompetente Versorgung der Patienten.

Leistungen und Produkte

Knauer & Rösch GmbH bietet eine breite Palette an Produkten, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind. Dazu zählen:

  • Orthesen: Diese stabilisierenden Hilfsmittel werden zur Unterstützung von Gelenken, Muskeln und Sehnen eingesetzt und helfen bei der Heilung und Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen.
  • Prothesen: Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Lösungen für Amputierte an, wobei neueste Technologien und Materialien verwendet werden, um maximale Funktionalität und Komfort zu gewährleisten.
  • Kompressionsversorgungen: Diese Produkte sind essenziell zur Vorbeugung von Thrombosen und zur Unterstützung der venösen Rückflusssysteme, besonders nach Operationen und Verletzungen.
  • Rehabilitationshilfsmittel: Hierzu zählen rollstuhlgerechte Hilfen, Gehhilfen und weitere unterstützende Produkte, die den Patienten bei der Rückkehr in ein selbstständiges Leben helfen.
  • Medizintechnische Produkte: Dies umfasst Geräte und Hilfsmittel für den ambulanten und stationären Bereich, die eine Verbesserung der Patientensituation zum Ziel haben.

Zusätzlich legt das Unternehmen großen Wert auf die persönliche Beratung. Fachkräfte stehen den Patienten zur Seite, um die passenden Hilfsmittel auszuwählen und diese optimal anzupassen. Die Kooperation mit Kliniken und Arztpraxen in der Rhein-Neckar-Region ist dabei ein wichtiger Bestandteil, um eine durchgängige Versorgung sicherzustellen.

Standort Rhein-Neckar-Kreis / Baden-Württemberg

Der Rhein-Neckar-Kreis ist eine der dynamischsten Regionen im Südwesten Deutschlands und zeichnet sich durch eine hohe Lebensqualität sowie eine ausgezeichnete medizinische Infrastruktur aus. Mit dem Universitätsklinikum Heidelberg und den Behandlungszentren in Mannheim bietet die Region eine hervorragende Basis für die orthopädische Hilfsmittelversorgung. Knauer & Rösch GmbH profitiert nicht nur von dieser Nähe zu den medizinischen Einrichtungen, sondern auch von der starken Vernetzung der Gesundheitsdienstleister, die den Patienten zugutekommt.

Die Bedeutung der Knauer & Rösch GmbH für die Region ist nicht zu unterschätzen. Das Unternehmen trägt zur Verbesserung der Lebensqualität vieler Menschen bei, die auf orthopädische Unterstützung angewiesen sind. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Weitergabe von Kompetenzen im Bereich der Medizintechnik leistet es einen wertvollen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität des Rhein-Neckar-Kreises.

Die regulatorische Einordnung des Unternehmens ist ebenfalls wichtig zu erwähnen. Die Produkte der Knauer & Rösch GmbH unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben, die die Sicherheit und Wirksamkeit der medizinischen Hilfsmittel gewährleisten. Dies umfasst die Zertifizierung nach ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik, die sicherstellt, dass alle Produkte den hohen europäischen Standards entsprechen.

Insgesamt hat sich die Knauer & Rösch GmbH nicht nur als ein unverzichtbarer Partner für die Patientenversorgung etabliert, sondern auch als bedeutender Akteur in der Gesundheitswirtschaft der Region. Mit einer klaren Vision, qualitativ hochwertige Produkte anzubieten und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, wird das Unternehmen auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der Medizintechnik spielen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Heidelberg | Sanitätshäuser Übersicht

Häufige Fragen zu Knauer & Rösch GmbH

Was macht Knauer & Rösch GmbH?

Knauer & Rösch GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rhein-Neckar-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Knauer & Rösch GmbH ansässig?

Knauer & Rösch GmbH hat seinen Sitz in Rhein-Neckar-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Knauer & Rösch GmbH tätig?

Knauer & Rösch GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik