HEIKO WILD GmbH Med. Instrumente

Medizintechnik · Tuttlingen

HEIKO WILD GmbH Med. Instrumente ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

HEIKO WILD GmbH Med. Instrumente Adresse & Kontakt

Website

Öffnungszeiten

Mo-Do 08:15-15:45, Fr 08:15-11:45

Adresse

Ehrenbergstr. 18
78532 Tuttlingen

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HEIKO WILD GmbH Med. Instrumente: Profil

Die HEIKO WILD GmbH Med. Instrumente stellt medizinische Instrumente und chirurgische Geräte her und hat ihren Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen gehört zum Tuttlinger Cluster, das auf chirurgische Instrumente spezialisiert ist. Die Fertigung erfolgt nach deutschen Standards und berücksichtigt funktionale wie ästhetische Anforderungen der Kunden. In der Produktion kommen aktuelle Fertigungstechnologien zum Einsatz.

Leistungen und Produkte

Das Produktsortiment der HEIKO WILD GmbH umfasst medizinische Instrumente für unterschiedliche chirurgische Fachgebiete. Dazu zählen unter anderem:

  • Allgemeinchirurgie: Grundlegende chirurgische Instrumente wie Skalpelle, Zangen und Scheren für den Einsatz in operativen Eingriffen.
  • Orthopädie: Instrumente für knochenchirurgische Eingriffe, etwa Osteotome, Reamer und Schraubeninstrumente.
  • Urologie: Instrumente für urologische Operationen, die auf die Anforderungen dieses Fachgebiets ausgerichtet sind.
  • Neurochirurgie: Eine Produktlinie mit Instrumenten zur Behandlung von Erkrankungen des Gehirns und des zentralen Nervensystems.

Die Produkte tragen die CE-Kennzeichnung und erfüllen die Anforderungen der ISO 13485, die die Grundlage der Qualitätspolitik des Unternehmens bildet. Damit werden Sicherheit und Zuverlässigkeit der Produkte in der Anwendung abgedeckt.

Regionale Bedeutung und Vernetzung

Der Standort Tuttlingen hat für die Medizintechnik eine besondere Rolle. Mit mehr als 400 Medizintechnikunternehmen in unmittelbarer Nähe ist das Tuttlinger Cluster der größte Zusammenschluss von Herstellern chirurgischer Instrumente in Deutschland und bildet ein dichtes Netzwerk aus Fachwissen. HEIKO WILD profitiert von dieser regionalen Vernetzung und ist Teil des Clusters. Die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen in der Region fließt in die Produktentwicklung ein.

Regulatorische Einordnung

In der Medizintechnik gelten strenge regulatorische Anforderungen. HEIKO WILD stimmt sich mit europäischen und internationalen Regulierungsbehörden ab, damit die Produkte die geltenden Sicherheitsstandards einhalten. Dokumentation und Zertifizierung der Produkte unterliegen der laufenden Überwachung. Das Unternehmen passt seine Abläufe an geltende Vorschriften und Standards an, um Qualität und Sicherheit der Instrumente sicherzustellen.

Besonderheiten der HEIKO WILD GmbH

Ein Merkmal von HEIKO WILD ist die Kombination aus Handwerk und modernen Fertigungstechniken. Dazu zählt der Einsatz von Materialien wie chirurgischem Edelstahl und ergonomisch gestalteten Griffen, die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit verbinden. In der Produktion setzt das Unternehmen auf energieeffiziente Prozesse und eine sorgfältige Auswahl der Rohstoffe. Über regelmäßiges Kundenfeedback fließen Rückmeldungen in die Produktentwicklung ein.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu HEIKO WILD GmbH Med. Instrumente

Was macht HEIKO WILD GmbH Med. Instrumente?

HEIKO WILD GmbH Med. Instrumente ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist HEIKO WILD GmbH Med. Instrumente ansässig?

HEIKO WILD GmbH Med. Instrumente hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist HEIKO WILD GmbH Med. Instrumente tätig?

HEIKO WILD GmbH Med. Instrumente ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik