Heyer Aerotech GmbH Adresse & Kontakt
Heyer Aerotech GmbH
Die Heyer Aerotech GmbH ist auf Beatmungstechnik und respiratorische Medizintechnik spezialisiert und sitzt im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen besteht seit über 30 Jahren und arbeitet im Bereich der Beatmungs- und Inhalationstechnologie. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und dem Vertrieb von Beatmungsgeräten, Atemgasbefeuchtern und Atemwegszubehör für die Intensivmedizin und die Heimbeatmung.
Heyer Aerotech ist auch in Forschung und Entwicklung aktiv. Das Unternehmen kooperiert mit Universitäten und Forschungseinrichtungen, um technologische Fortschritte in die Produkte einzubinden und klinische Anforderungen aufzugreifen. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Bereich der pulmonalen Versorgung.
Leistungen und Produkte
Heyer Aerotech stellt verschiedene Produkte und Systemlösungen her. Dazu gehören unter anderem:
- Beatmungsgeräte: Diese Geräte sind für den Einsatz auf Intensivstationen vorgesehen und eignen sich auch für die stationäre und mobile Heimbeatmung. Aktuelle Modelle bieten Funktionen wie eine adaptive Beatmung, die sich automatisch an den Patienten anpasst.
- Atemgasbefeuchter: Sie sollen die Trockenheit in den Atemwegen reduzieren und sind bei längeren Beatmungszeiten für die Patientensicherheit relevant.
- Atemtherapie-Zubehör: Dazu zählen verschiedene Masken, Schläuche und Filter, die auf Effizienz und Komfort der Patienten ausgelegt sind.
- Inhalationsgeräte: Diese Geräte eignen sich für die Behandlung von Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD und werden sowohl in Kliniken als auch zu Hause eingesetzt.
Die Produkte von Heyer Aerotech kommen in der Pneumologie, Intensivmedizin sowie der Schlaflabordiagnostik zum Einsatz. Heyer Aerotech ist nach ISO 13485 zertifiziert, was die Standards in Herstellung und Qualitätskontrolle festlegt.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsmanagement
Heyer Aerotech unterliegt den regulatorischen Anforderungen der Medizintechnikbranche. Die Produkte sind CE-zertifiziert und entsprechen damit den Anforderungen der Europäischen Union an Sicherheit und Wirksamkeit von Medizinprodukten. Das Unternehmen führt interne und externe Audits durch, um die Vorgaben der ISO 13485 zu prüfen und nachzuhalten.
Teil der regulatorischen Einordnung ist die Zusammenarbeit mit benannten Stellen, die als unabhängige Prüfinstitutionen die Prüfung und Zertifizierung der Produkte übernehmen. Diese Schritte dienen dazu, sichere und wirksame Produkte bereitzustellen.
Standort Rhein-Lahn-Kreis / Rheinland-Pfalz
Der Rhein-Lahn-Kreis liegt im nördlichen Rheinland-Pfalz zwischen Lahntal und Rhein. Die Lage ermöglicht Heyer Aerotech den Kontakt zu Kliniken und Fachärzten in der Rhein-Main-Region und am Mittelrhein. In der Region haben sich mehrere Medizintechnikunternehmen und Forschungseinrichtungen angesiedelt, was den fachlichen Austausch erleichtert. Hinzu kommt die Nähe zu Logistik- und Verkehrsanbindungen für den Versand der Produkte.
Heyer Aerotech engagiert sich in der lokalen Gemeinschaft, indem es Ausbildungsplätze anbietet und sich an Projekten zur medizinischen Versorgung in der Region beteiligt. Das Unternehmen ist damit nicht nur Produktionsstätte, sondern auch Akteur im regionalen Gesundheitssektor.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Rheinland-Pfalz | Sanitätshäuser Übersicht
```Häufige Fragen zu Heyer Aerotech GmbH
Was macht Heyer Aerotech GmbH?
Heyer Aerotech GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rhein-Lahn-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Heyer Aerotech GmbH ansässig?
Heyer Aerotech GmbH hat seinen Sitz in Rhein-Lahn-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Heyer Aerotech GmbH tätig?
Heyer Aerotech GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.