Hermle Mechanische Uhrwerke und Drehteile GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Hermle Mechanische Uhrwerke und Drehteile GmbH & Co. KG
Die Hermle Mechanische Uhrwerke und Drehteile GmbH & Co. KG aus Tuttlingen in Baden-Württemberg stellt Präzisionsdrehteile und mechanische Komponenten her und beliefert unter anderem die Medizintechnikbranche. Gefertigt werden Präzisionsbauteile aus Metall und Kunststoff. Tuttlingen ist ein Zentrum der Medizintechnik und bietet entsprechende Voraussetzungen für Zulieferer der Branche. Hermle bringt über 150 Jahre Erfahrung in der Uhrwerk- und Präzisionstechnik in Produktentwicklung und Fertigung ein.
Leistungen und Produkte
Hermle fertigt Drehteile, Frästeile und mechanische Komponenten für die Medizintechnik sowie weitere Branchen wie Automotive und Uhrentechnik. Die Produktpalette umfasst beispielsweise:
- Präzisionsdrehteile: Hergestellt aus verschiedenen Materialien wie Edelstahl, Aluminium und Kunststoffen, einsetzbar in komplexen medizinischen Geräten.
- Frästeile: Komponenten für spezifische Anwendungen in der Medizintechnik, etwa für chirurgische Instrumente oder Diagnosetechnologien.
- Montageservices: Zusammenbau kompletter Baugruppen, was Herstellern von Medizintechnik Zeit und Kosten spart.
Die Fertigung erfolgt mit CNC-Technologie nach festgelegten Qualitätsstandards. Medizintechnische Bauteile werden nach ISO 13485-konformen Prozessen produziert. Hermle ist außerdem nach ISO 9001 zertifiziert.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von Hermle fallen in den regulierten Bereich der Medizintechnik und erfordern die Einhaltung der relevanten Gesetze und Richtlinien. Die Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte ist dabei maßgeblich. Dazu zählen die Produktzertifizierung sowie laufende Qualitätsüberwachung und Risikomanagement. Hermle ist zudem in Forschung und Entwicklung tätig, um Lösungen entsprechend den aktuellen technischen Standards anzubieten.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen ist ein bedeutender Standort für Medizintechnikfertigung und chirurgische Instrumente. Als Zulieferer in diesem Cluster profitiert Hermle von der Nähe zu Kunden und den branchenspezifischen Netzwerken vor Ort. In der Stadt sind zahlreiche spezialisierte Unternehmen ansässig, mit denen Hermle kooperiert. Das erleichtert die Reaktion auf Marktanforderungen und die Entwicklung neuer Produkte für die Medizintechnik.
Die regionale Bedeutung von Tuttlingen umfasst neben großen Unternehmen auch Start-ups und Innovationszentren, die Projekte von der Idee bis zur Produktreife begleiten. So entsteht ein Umfeld für den Austausch von Know-how.
Besonderheiten von Hermle
Hermle verbindet langjährige Erfahrung mit aktueller Fertigungstechnik. Das Unternehmen setzt auf die Weiterbildung seiner Mitarbeiter und investiert in Maschinen und Technologien für eine präzise und effiziente Produktion. Hermle achtet zudem auf Nachhaltigkeit, etwa durch energieeffiziente Produktionsmethoden und die Auswahl von Materialien, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern.
Durch die Zusammenarbeit mit Kunden aus der Medizintechnik entwickelt Hermle Lösungen, die auf die jeweilige Anwendung zugeschnitten sind. Dazu zählt auch der Prototypenbau, der Kunden eine schnellere Marktreife ihrer Produkte ermöglicht.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Hermle Mechanische Uhrwerke und Drehteile GmbH & Co. KG
Was macht Hermle Mechanische Uhrwerke und Drehteile GmbH & Co. KG?
Hermle Mechanische Uhrwerke und Drehteile GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Hermle Mechanische Uhrwerke und Drehteile GmbH & Co. KG ansässig?
Hermle Mechanische Uhrwerke und Drehteile GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hermle Mechanische Uhrwerke und Drehteile GmbH & Co. KG tätig?
Hermle Mechanische Uhrwerke und Drehteile GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.