Kröber Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt
Profil der Kröber Medizintechnik GmbH
Die Kröber Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Seit der Gründung ist das Unternehmen Teil der medizinischen Versorgungsstruktur in der Region. Es entwickelt und vertreibt Produkte für die medizinische Versorgung, insbesondere in den Bereichen Chirurgie, Intensivmedizin und Rehabilitation. Qualität und Sicherheit der Produkte spielen dabei eine zentrale Rolle, der Vertrieb erfolgt national und international.
Leistungen und Produkte
Kröber Medizintechnik bietet Produkte und Serviceleistungen für Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime. Zu den Hauptproduktbereichen gehören:
- Medizintechnische Geräte: Dazu zählen Diagnosetechnik sowie Überwachungs- und Anästhesiegeräte für den Einsatz durch medizinisches Fachpersonal.
- Verbrauchsmaterialien: Das Angebot umfasst chirurgische Instrumente, Verbandsmaterialien und sterile Produkte für verschiedene medizinische Fachbereiche.
- Reparatur- und Wartungsdienstleistungen: Kröber Medizintechnik bietet Wartung und Reparatur, um die Betriebsbereitschaft der Geräte zu sichern. Dies umfasst regelmäßige Wartungen und Notfallreparaturen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen, die auf die Anforderungen einzelner Gesundheitseinrichtungen abgestimmt sind. Dabei werden aktuelle Technologietrends berücksichtigt.
Regulatorische Einordnung
Kröber Medizintechnik unterliegt den Vorgaben der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Das Unternehmen setzt ein Qualitätsmanagementsystem ein, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Produkte zu gewährleisten. Die medizinischen Produkte durchlaufen Tests und Zertifizierungen, bevor sie auf den Markt kommen. Diese Einordnung stellt sicher, dass die Produkte den geltenden medizinischen Standards entsprechen und zur Patientensicherheit beitragen.
Regionale Bedeutung und Vernetzung
Die Lage im Landkreis Mayen-Koblenz, einer Region mit zahlreichen Gesundheitseinrichtungen, ermöglicht eine enge Vernetzung mit anderen Akteuren im Gesundheitswesen. Einrichtungen wie das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz und das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein zählen zu den Abnehmern lokaler Medizintechnikprodukte. Die Zusammenarbeit unterstützt den fachlichen Austausch und die Anpassung der Produkte an die Anforderungen der Einrichtungen vor Ort.
Daneben beteiligt sich das Unternehmen an regionalen Initiativen im Bereich Medizintechnik und Gesundheit. Dazu gehören die Teilnahme an Fachmessen sowie die Kooperation mit Hochschulen und Forschungsinstituten zur Entwicklung neuer Produktansätze.
Besonderheiten von Kröber Medizintechnik
Ein Merkmal von Kröber Medizintechnik ist die Verbindung von handwerklicher Fertigung und aktueller Technik. Das Unternehmen verwendet ausgewählte Materialien und Herstellungsverfahren, um Produkte zu entwickeln, die im Einsatz praktikabel sind. Rückmeldungen von medizinischem Fachpersonal fließen in den Entwicklungsprozess ein und prägen die Praxisrelevanz der Produkte.
Durch die regionale Verankerung und das bestehende Netzwerk kann Kröber Medizintechnik auf Veränderungen in der Gesundheitsversorgung reagieren und neue Lösungen für die Anforderungen der Medizintechnik anbieten.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Rheinland-Pfalz | Sanitätshäuser
```Häufige Fragen zu Kröber Medizintechnik GmbH
Was macht Kröber Medizintechnik GmbH?
Kröber Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Mayen-Koblenz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Kröber Medizintechnik GmbH ansässig?
Kröber Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Mayen-Koblenz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Kröber Medizintechnik GmbH tätig?
Kröber Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.