Finzler, Schrock & Kimmel GmbH

Medizintechnik · Rhein-Lahn-Kreis

Finzler, Schrock & Kimmel GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Finzler, Schrock & Kimmel GmbH Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Arzbacher Strasse 55 / 57
56130 Rhein-Lahn-Kreis

Finzler, Schrock & Kimmel GmbH im Überblick

Die Finzler, Schrock & Kimmel GmbH wurde im Jahr 2002 gegründet und hat sich seither als kompetenter Fachhändler und Serviceanbieter für medizinische Geräte im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz etabliert. Mit einer klaren Ausrichtung auf die Bedürfnisse von niedergelassenen Ärzten und kleinen Kliniken in der Region, bietet das Unternehmen umfassende Dienstleistungen an. Die stetige Anpassung an technologische Neuerungen und gesetzliche Vorgaben macht die Finzler, Schrock & Kimmel GmbH zu einem vertrauenswürdigen Partner für medizinische Fachkräfte.

Leistungen und Produkte

Finzler, Schrock & Kimmel führt sicherheitstechnische Prüfungen nach der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) durch. Dies stellt sicher, dass alle angebotenen Geräte den aktuellen gesetzlichen Standards entsprechen und die Sicherheit der Patienten gewährleistet ist. Zu den angebotenen Dienstleistungen gehören zudem Reparaturen und Wartungen an Diagnostik- und Therapiegeräten, um die Langlebigkeit und Funktionsfähigkeit der Geräte zu sichern.

  • EKG-Geräte: Diese Geräte sind essenziell für die Herzdiagnostik und werden sowohl in Praxen als auch in Kliniken eingesetzt.
  • Blutdruckmessgeräte: Die Analyse des Blutdrucks ist eine grundlegende Maßnahme in der Patientenüberwachung und -diagnose.
  • Laborgeräte: Für den ambulanten Praxisbetrieb führt Finzler, Schrock & Kimmel hochwertige Laborgeräte, die für die präzise Durchführung von Untersuchungen erforderlich sind.

Zusätzlich zur Gerätesicherheit bietet das Unternehmen Unterstützung bei der Beschaffung notwendiger medizinischer Geräte an, was für viele kleine Einrichtungen von entscheidender Bedeutung ist. Die enge Zusammenarbeit mit Herstellern sorgt dafür, dass die Kunden stets Zugang zu den neuesten Technologien und Geräten haben.

Standort Rhein-Lahn-Kreis / Rheinland-Pfalz

Der Rhein-Lahn-Kreis befindet sich im nördlichen Rheinland-Pfalz und erstreckt sich zwischen den Städten Koblenz und Limburg. Die Region ist ländlich geprägt und zeichnet sich durch ihre idyllische Landschaft und den Bad Emser Kurortcharakter aus. In der Region existiert eine Vielzahl kleiner Kliniken und medizinischer Praxen, die auf lokale Dienstleister angewiesen sind, um eine hochwertige medizinische Versorgung zu gewährleisten. Die Arbeit von Finzler, Schrock & Kimmel wird daher als unverzichtbar angesehen, da das Unternehmen nicht nur Produkte verkauft, sondern auch maßgeschneiderte Lösungen bietet, die den spezifischen Anforderungen der regionalen Gesundheitsversorgung gerecht werden.

Die Bedeutung der Finzler, Schrock & Kimmel GmbH geht über die Bereitstellung von Medizintechnik hinaus. Durch ihre Dienstleistungen trägt das Unternehmen zur Aufrechterhaltung der Versorgungsqualität in ländlichen Gebieten bei und unterstützt die lokale Gesundheitsinfrastruktur. Durch kontinuierliche Schulungsangebote für medizinisches Personal und technisches Support ist das Unternehmen ein wichtiger Partner für die Optimierung der Patientenversorgung vor Ort.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

Häufige Fragen zu Finzler, Schrock & Kimmel GmbH

Was macht Finzler, Schrock & Kimmel GmbH?

Finzler, Schrock & Kimmel GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rhein-Lahn-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Finzler, Schrock & Kimmel GmbH ansässig?

Finzler, Schrock & Kimmel GmbH hat seinen Sitz in Rhein-Lahn-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Finzler, Schrock & Kimmel GmbH tätig?

Finzler, Schrock & Kimmel GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik