Hilgenberg GmbH

Medizintechnik · Schwalm-Eder-Kreis

Hilgenberg GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Schwalm-Eder-Kreis, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Hilgenberg GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Strauchgraben 2
34323 Schwalm-Eder-Kreis

Hilgenberg GmbH im Überblick

Die Hilgenberg GmbH ist ein auf Glasrohre und Quarzglasbauteile für die Medizintechnik und Pharmaindustrie spezialisierter Hersteller mit Sitz im Schwalm-Eder-Kreis, Hessen. Gegründet in den 1980er Jahren, hat sich das Unternehmen einen Namen als einer der führenden Anbieter von hochpräzisen Glaskomponenten erarbeitet. Neben der Herstellung von Präzisionsglasrohren, Kapillaren und Quarzglasbauteilen für medizintechnische Instrumente, pharmazeutische Behältnisse und wissenschaftliche Geräte, wird Hilgenberg von Partnern und Anwendern für seine Innovationskraft und Anpassungsfähigkeit geschätzt.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Hilgenberg umfasst eine breite Palette an spezialisierten Glasrohren und -kapillaren, die für verschiedene Anwendungsgebiete in der Medizintechnik eingesetzt werden. Darunter finden sich Blutentnahmeröhrchen, Laborkapillaren, Mikro-Hämatokritrohre und verschiedene Glasinstrumente, die in der medizinischen Diagnostik Anwendung finden. Insbesondere die Herstellung von Quarzglaskomponenten ist ein weiteres Standbein des Unternehmens, da diese aufgrund ihrer chemischen Beständigkeit und hohen Temperaturbeständigkeit in wissenschaftlichen Geräten und pharmazeutischen Primärpackmitteln unerlässlich sind. Hilgenberg fertigt diese Komponenten nach den strengen Vorgaben der United States Pharmacopeia (USP) und der European Pharmacopeia (EP), was die Qualität und Sicherheit der Produkte gewährleistet.

Darüber hinaus bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen an, die speziell auf die Anforderungen seiner Kunden zugeschnitten sind. Eine enge Zusammenarbeit mit den Partnern ermöglicht Hilgenberg, innovative Produkte zu entwickeln, die den neusten technologischen Entwicklungen in der Medizintechnik Rechnung tragen.

Regulatorische Einordnung

Die Hilgenberg GmbH ist stolz darauf, sich an die höchsten Standards in der Medizintechnik und Pharmazie zu halten. Die Produkte werden gemäß den europäischen Regelungen für Medizinprodukte und der GMP-Richtlinie (Good Manufacturing Practice) hergestellt. Hilgenberg ist in der Lage, umfassende Dokumentationen und Zertifizierungen bereitzustellen, die die Einhaltung der entsprechenden Richtlinien bestätigen. Dies ist besonders für Unternehmen der Medizintechnik und Pharmazie von zentraler Bedeutung, da sie strengen regulatorischen Auflagen unterliegen.

Standort Schwalm-Eder-Kreis / Hessen

Der Schwalm-Eder-Kreis liegt in Nordhessen, umgeben von einer Landschaft, die sowohl natürliche Ressourcen als auch industrielle Infrastruktur bietet. Diese Region hat eine lange Tradition in der industriellen Fertigung, was Hilgenberg einen strategischen Vorteil verleiht. Die Nähe zur Universität Marburg, einer der ältesten Universitäten Deutschlands, eröffnet Möglichkeiten für Kooperationen und Forschungsprojekte, die dem Unternehmen helfen, an der Spitze der technologischen Entwicklung zu bleiben. Dieses lokale Netzwerk von Bildungseinrichtungen, Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen fördert Innovationen und den Austausch von Wissen, was sich positiv auf die Produktentwicklung und die Marktreaktionsfähigkeit von Hilgenberg auswirkt.

Zusätzlich zur nationalen Belieferung ist die Hilgenberg GmbH zunehmend international aktiv. Die Produkte erreichen Kunden in Europa und darüber hinaus, was die Bedeutung des Unternehmens als globalen Akteur im Bereich der Medizintechnik verdeutlicht. Die Erfahrung und das Know-how von Hilgenberg in der Produktion von Glasbauteilen machen das Unternehmen zu einem bevorzugten Partner für viele Medizintechnikhersteller weltweit.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Labore Übersicht

Häufige Fragen zu Hilgenberg GmbH

Was macht Hilgenberg GmbH?

Hilgenberg GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Schwalm-Eder-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Hilgenberg GmbH ansässig?

Hilgenberg GmbH hat seinen Sitz in Schwalm-Eder-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hilgenberg GmbH tätig?

Hilgenberg GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik