Hilgenberg GmbH Adresse & Kontakt
Hilgenberg GmbH im Überblick
Die Hilgenberg GmbH ist ein auf Glasrohre und Quarzglasbauteile für die Medizintechnik und Pharmaindustrie spezialisierter Hersteller mit Sitz im Schwalm-Eder-Kreis, Hessen. Gegründet in den 1980er Jahren, hat sich das Unternehmen einen Namen als einer der führenden Anbieter von hochpräzisen Glaskomponenten erarbeitet. Neben der Herstellung von Präzisionsglasrohren, Kapillaren und Quarzglasbauteilen für medizintechnische Instrumente, pharmazeutische Behältnisse und wissenschaftliche Geräte, wird Hilgenberg von Partnern und Anwendern für seine Innovationskraft und Anpassungsfähigkeit geschätzt.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von Hilgenberg umfasst eine breite Palette an spezialisierten Glasrohren und -kapillaren, die für verschiedene Anwendungsgebiete in der Medizintechnik eingesetzt werden. Darunter finden sich Blutentnahmeröhrchen, Laborkapillaren, Mikro-Hämatokritrohre und verschiedene Glasinstrumente, die in der medizinischen Diagnostik Anwendung finden. Insbesondere die Herstellung von Quarzglaskomponenten ist ein weiteres Standbein des Unternehmens, da diese aufgrund ihrer chemischen Beständigkeit und hohen Temperaturbeständigkeit in wissenschaftlichen Geräten und pharmazeutischen Primärpackmitteln unerlässlich sind. Hilgenberg fertigt diese Komponenten nach den strengen Vorgaben der United States Pharmacopeia (USP) und der European Pharmacopeia (EP), was die Qualität und Sicherheit der Produkte gewährleistet.
Darüber hinaus bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen an, die speziell auf die Anforderungen seiner Kunden zugeschnitten sind. Eine enge Zusammenarbeit mit den Partnern ermöglicht Hilgenberg, innovative Produkte zu entwickeln, die den neusten technologischen Entwicklungen in der Medizintechnik Rechnung tragen.
Regulatorische Einordnung
Die Hilgenberg GmbH ist stolz darauf, sich an die höchsten Standards in der Medizintechnik und Pharmazie zu halten. Die Produkte werden gemäß den europäischen Regelungen für Medizinprodukte und der GMP-Richtlinie (Good Manufacturing Practice) hergestellt. Hilgenberg ist in der Lage, umfassende Dokumentationen und Zertifizierungen bereitzustellen, die die Einhaltung der entsprechenden Richtlinien bestätigen. Dies ist besonders für Unternehmen der Medizintechnik und Pharmazie von zentraler Bedeutung, da sie strengen regulatorischen Auflagen unterliegen.
Standort Schwalm-Eder-Kreis / Hessen
Der Schwalm-Eder-Kreis liegt in Nordhessen, umgeben von einer Landschaft, die sowohl natürliche Ressourcen als auch industrielle Infrastruktur bietet. Diese Region hat eine lange Tradition in der industriellen Fertigung, was Hilgenberg einen strategischen Vorteil verleiht. Die Nähe zur Universität Marburg, einer der ältesten Universitäten Deutschlands, eröffnet Möglichkeiten für Kooperationen und Forschungsprojekte, die dem Unternehmen helfen, an der Spitze der technologischen Entwicklung zu bleiben. Dieses lokale Netzwerk von Bildungseinrichtungen, Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen fördert Innovationen und den Austausch von Wissen, was sich positiv auf die Produktentwicklung und die Marktreaktionsfähigkeit von Hilgenberg auswirkt.
Zusätzlich zur nationalen Belieferung ist die Hilgenberg GmbH zunehmend international aktiv. Die Produkte erreichen Kunden in Europa und darüber hinaus, was die Bedeutung des Unternehmens als globalen Akteur im Bereich der Medizintechnik verdeutlicht. Die Erfahrung und das Know-how von Hilgenberg in der Produktion von Glasbauteilen machen das Unternehmen zu einem bevorzugten Partner für viele Medizintechnikhersteller weltweit.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Labore Übersicht
Häufige Fragen zu Hilgenberg GmbH
Was macht Hilgenberg GmbH?
Hilgenberg GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Schwalm-Eder-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Hilgenberg GmbH ansässig?
Hilgenberg GmbH hat seinen Sitz in Schwalm-Eder-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hilgenberg GmbH tätig?
Hilgenberg GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.