Über H. C. Grosse GmbH & Co. KG
Die H. C. Grosse GmbH & Co. KG mit Sitz im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein handelt mit Medizintechnik und erbringt dazugehörige Dienstleistungen in der Metropolregion Hamburg. Das Unternehmen vertreibt medizinische Geräte und Produkte für Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Schleswig-Holstein. Segeberg liegt nördlich von Hamburg im Hamburger Umland. Diese Lage erlaubt kurze Wege zu den Kunden.
Leistungen und Produkte
H. C. Grosse bietet ein Sortiment an Medizintechnikprodukten und zugehörigen Serviceleistungen für medizinische Einrichtungen in Norddeutschland an. Dazu gehören Diagnosetechnik, chirurgische Instrumente, Patientenversorgungssysteme sowie IT-Lösungen für die Verwaltung von Gesundheitsdaten. Das Unternehmen deckt folgende Bereiche ab:
- Diagnosetechnik: Geräte zur frühzeitigen Erkennung und Behandlung von Krankheiten, die in Arztpraxen eingesetzt werden.
- Chirurgische Instrumente: Präzise Instrumente, die den geltenden Standards der Chirurgie entsprechen.
- IT-Lösungen: Digitale Systeme zur Unterstützung der Patientenverwaltung und der Arbeitsabläufe in Kliniken.
- Rehabilitationseinrichtungen: Produkte für die Genesung und Mobilisation von Patienten.
Persönlicher Service und enge Kundenbindung gehören zu den Merkmalen des Unternehmens. H. C. Grosse liefert neben den Produkten auch Schulungen und Support, damit Kunden die Geräte sicher nutzen können. Fachkräfte begleiten die angebotenen Dienstleistungen.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von H. C. Grosse unterliegen den Vorschriften der europäischen Medizinproduktverordnung (MDR). Jedes Produkt wird fortlaufend auf Qualität und Sicherheit geprüft, um den Anforderungen im Gesundheitswesen zu entsprechen. Dazu gehören Tests und Zertifizierungen, die die Sicherheit der Geräte für den medizinischen Fachbetrieb und für die Patienten belegen. Das Unternehmen arbeitet mit den zuständigen Behörden zusammen, um den gesetzlichen Vorgaben zu folgen.
Regionale Bedeutung und Marktstellung
H. C. Grosse ist in der regionalen Gesundheitsversorgung tätig. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Gesundheitsdienstleistern und die Beauftragung regionaler Lieferanten bleibt Wertschöpfung in Schleswig-Holstein. Das Unternehmen ist in der Medizintechnik etabliert und arbeitet an Lösungen, die den Anforderungen der norddeutschen Gesundheitslandschaft entsprechen.
Besonderheiten und Entwicklung
H. C. Grosse legt Wert auf Produktqualität und die Aufnahme neuer Technik. Das Unternehmen investiert in Forschung & Entwicklung, um neue Technologien in die medizinische Praxis zu bringen. Derzeit arbeitet H. C. Grosse an der Integration telemedizinischer Lösungen, mit denen Ärzte ihre Patienten über digitale Plattformen betreuen können. Das ist vor allem in ländlichen Gebieten gefragt, wo der Zugang zu speziellen medizinischen Dienstleistungen begrenzt sein kann.
H. C. Grosse GmbH & Co. KG ist damit im Bereich der Medizintechnik in Norddeutschland aktiv und verbindet regionale Wurzeln mit Produktqualität und der Aufnahme neuer Technik.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pflegeheime | Sanitätshäuser
```Häufige Fragen zu H. C. Grosse GmbH & Co. KG
Was macht H. C. Grosse GmbH & Co. KG?
H. C. Grosse GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Segeberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist H. C. Grosse GmbH & Co. KG ansässig?
H. C. Grosse GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Segeberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist H. C. Grosse GmbH & Co. KG tätig?
H. C. Grosse GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.