Profil der Nuß Medizintechnik GmbH
Die Nuß Medizintechnik GmbH ist ein auf Medizintechnik spezialisiertes Unternehmen aus dem Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein. Sie versorgt Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen im Hamburger Umland und in Schleswig-Holstein mit medizintechnischen Produkten, Geräten und Serviceleistungen. Das Unternehmen wurde im Jahr 1995 gegründet und beliefert das Gesundheitswesen mit Medizingeräten für den klinischen und pflegerischen Einsatz.
Leistungen und Produkte
Nuß Medizintechnik bietet ein Sortiment an medizintechnischen Geräten für Diagnostik, Therapie und Pflege sowie Wartungs- und Reparaturleistungen nach der Medizinprodukte-Betreiberverordnung. Zu den Hauptproduktbereichen gehören:
- Diagnostische Geräte: Dazu zählen unter anderem verschiedene Arten von Monitoren, EKG-Geräte und Ultraschallgeräte, die zur Diagnose von Erkrankungen eingesetzt werden.
- Therapiegeräte: Hierzu gehören unter anderem Geräte zur Schmerztherapie sowie Beatmungsgeräte.
- Pflegehilfsmittel: Produkte wie Lifter, Patientenpositionierungssysteme und Hilfsmittel zur Mobilisation, die in der Pflege von Patienten zum Einsatz kommen.
Zusätzlich unterstützt das Unternehmen seine Kunden bei der Beschaffung, Einweisung und dem laufenden Betrieb medizintechnischer Ausstattung. Über Schulungsangebote wird das Personal mit der Bedienung der Geräte vertraut gemacht. Der Service umfasst zudem die regelmäßige Wartung und Instandhaltung der Geräte.
Regulatorische Einordnung
Nuß Medizintechnik unterliegt den Vorschriften der Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie den Regularien des deutschen Arzneimittelgesetzes, die die Qualität und Sicherheit der angebotenen Produkte regeln. Das Unternehmen richtet seine Abläufe an der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zur Patienten- und Anwendersicherheit aus. Außerdem werden ressourcenschonende Praktiken in die Geschäftsprozesse einbezogen.
Regionaler Bedeutung und Besonderheiten
Die Tätigkeit von Nuß Medizintechnik geht über die reine Produktlieferung hinaus. Das Unternehmen ist Ansprechpartner für medizinisches Fachpersonal in der Region Stormarn und dem Hamburger Umland. Über Kooperationen mit lokalen Kliniken und Pflegeeinrichtungen werden Lösungen entwickelt, die auf die Bedürfnisse der Patienten und Einrichtungen abgestimmt sind. Die Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und weiteren Gesundheitseinrichtungen fließt in die Weiterentwicklung der Produkte und Dienstleistungen ein.
Daneben führt Nuß Medizintechnik regelmäßig Events und Seminare durch, bei denen sich Fachkräfte aus der Branche über neue Technologien und Entwicklungen in der Medizintechnik informieren können. Damit werden der Wissenstransfer und die Vernetzung innerhalb der Gesundheitsbranche unterstützt.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Schleswig-Holstein
```Häufige Fragen zu Nuß Medizintechnik GmbH
Was macht Nuß Medizintechnik GmbH?
Nuß Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Stormarn. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Nuß Medizintechnik GmbH ansässig?
Nuß Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Stormarn. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Nuß Medizintechnik GmbH tätig?
Nuß Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.