KC Weiss GmbH Kunststoffe

Medizintechnik · Tuttlingen

KC Weiss GmbH Kunststoffe ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

KC Weiss GmbH Kunststoffe Adresse & Kontakt

Adresse

Schmelzestraße 16
78564 Tuttlingen

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KC Weiss GmbH Kunststoffe

Die KC Weiss GmbH Kunststoffe fertigt als Lohnfertiger medizintechnische Kunststoffkomponenten in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Der Schwerpunkt liegt auf Kunststoffspritzgussteilen und technischen Kunststoffkomponenten für die Chirurgieinstrumentenfertigung sowie weitere Medizintechnikanwendungen. Das Unternehmen ist in das Chirurgieinstrumenten-Cluster von Tuttlingen eingebunden.

Leistungen und Produkte

KC Weiss GmbH Kunststoffe stellt Produkte für den medizinischen Sektor her. Dazu gehören Kunststoffgriffe für chirurgische Instrumente, Gehäusekomponenten für medizintechnische Geräte sowie technische Kunststoffteile. Die Fertigung erfolgt gemäß ISO 13485, dem Qualitätsstandard für Hersteller von Medizinprodukten.

  • Kunststoffgriffe für chirurgische Instrumente: Ergonomisch gestaltete Griffe für die Handhabung während chirurgischer Eingriffe.
  • Gehäusekomponenten: Komponenten für verschiedene medizintechnische Anwendungen und Geräte.
  • Technische Kunststoffteile: Maßgefertigte Teile nach Kundenvorgaben.

Für die Anforderungen des medizinischen Sektors verarbeitet die KC Weiss GmbH Kunststoffe technische Kunststoffe wie PEEK (Polyetheretherketon), PSU (Polysulfon) und PPSU (Polyphenylensulfid). Diese Materialien eignen sich für sterilisierbare chirurgische Instrumente und Implantate und weisen hohe Temperaturbeständigkeit, chemische Beständigkeit sowie mechanische Belastbarkeit auf.

Regulatorische Einordnung

Im regulierten Umfeld der Medizintechnik ist die Einhaltung rechtlicher Vorgaben maßgeblich. KC Weiss GmbH Kunststoffe ist nach ISO 13485 zertifiziert und erfüllt damit die Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme für Medizinprodukte. Die Produkte werden auf die Einhaltung der relevanten europäischen und internationalen Normen geprüft, um die Compliance mit der Medizinprodukteverordnung (MDR) zu gewährleisten.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Als Tuttlinger Unternehmen ist KC Weiss GmbH Kunststoffe in die Clusterinfrastruktur der Region eingebunden. In Tuttlingen sind über 400 Unternehmen der Medizintechnikbranche angesiedelt. Dieses Netzwerk sorgt für Nachfrage nach Kunststoffkomponenten für die Instrumentenfertigung und ermöglicht den fachlichen Austausch innerhalb der Branche. Die Zusammenarbeit mit lokalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen wie der Hochschule Furtwangen gibt KC Weiss Zugang zu aktuellen Technologien und Entwicklungen in der Medizintechnik.

Besonderheiten und Innovationen

KC Weiss GmbH Kunststoffe arbeitet an der Weiterentwicklung seiner Produkte und Prozesse. Mit einem Team aus Ingenieuren und Technikern betreibt das Unternehmen Forschung und Entwicklung, um neue Kunststoffanwendungen für die Medizintechnik zu erschließen. Dazu zählt die Entwicklung von Biokunststoffen, die umweltfreundlicher sind und künftig die Nachhaltigkeitsanforderungen der Branche erfüllen sollen. Damit deckt KC Weiss neben dem aktuellen Bedarf auch absehbare Anforderungen ab.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Lohnhersteller Übersicht

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Häufige Fragen zu KC Weiss GmbH Kunststoffe

Was macht KC Weiss GmbH Kunststoffe?

KC Weiss GmbH Kunststoffe ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist KC Weiss GmbH Kunststoffe ansässig?

KC Weiss GmbH Kunststoffe hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist KC Weiss GmbH Kunststoffe tätig?

KC Weiss GmbH Kunststoffe ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik